Monday, September 22, 2014

a little bathroom {interior / new flat}

Wisst ihr, das Badezimmer stand eigentlich auf unserer "Das sollte die Wohnung haben"-Liste relativ weit hinten. Huch, das klingt jetzt so, als würden wir gar keines brauchen, dem ist natürlich nicht so - uns war ein riesiges Bad an sich nicht so wichtig und Tageslicht musste es auch nicht unbedingt haben. So. Da zogen wir also ein und hatten den Salat - drei Quadratmeter etwa sind wahrlich nicht so viel und Ende Juli wurde es gleich eingeweiht und getestet, indem eine Woche vier Mädchen diesen Raum mehrmals am Tag nutzen mussten. Der Vorteil ist, dass das WC separat danebenliegt. Also kann das Bad einfach als Bad genutzt werden, wenn auch nur mit 3m². Oder vielleicht sind es sogar knapp vier, aber ich befürchte nicht.



Hier nochmals der Plan:



Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was ich euch mit 3m² heute zeigen möchte? Ich muss zugeben, keinen großartigen Einrichtungspost, denn so viel Platz ist in dem Räumchen nun mal nicht. Aber ich zeige euch, dass man aus 3m² ein gemütliches, angenehmes und frisches Plätzchen machen kann, selbst wenn das Tageslicht fehlt! Witzigerweise hatten wir im Gang beim Ausmalen einen Baustrahler stehen, der alles ausleuchtete, inklusive Badezimmer. Da der nicht alltagstauglich war und ich die Makeover Fotos spät fotografiert habe, sehen die Nachherfotos sogar dunkler aus (oh my, ignorieren wir alle mal den Gelbgrünstich bitte!!)..





Sechs Tipps, um ein kleines dunkles Bad freundlicher wirken zu lassen:

Weiß streichen! Auch wenn das Bad sowieso weiß gestrichen war, strichen wir nochmals zwei Schichten darüber. Auf Fotos sieht man den Unterschied kaum, aber in echt wirkte es viel heller und auch gleich um einen gefühlten halben Quadratmeter größer.

Helle Fliesen: Klar, wir hatten den Vorteil, dass bereits weiße Fliesen verlegt waren. Wer jedoch eine Wohnung neu bezieht, in der vielleicht noch keine Fliesen gelegt wurden; ich würde jederzeit für so ein kleines Kabäuschen helle Fliesen nehmen, auch wenn man den Schmutz (oder dunkle Haare) schneller sieht. Aber 3m² sind rasch geputzt!
Wer keine hellen Fliesen hat oder schon schmutzige Fliesenfugen, vielleicht ist der Edding-Fugenweißer* etwas für euch? Eddings kennt ihr ja? Und dieser hellt eure abgenutzten Fugen auf. Das hat an manchen Stellen bei uns Wunder gewirkt. Nachteil: Bei einer großen Fläche ist das leider viel Arbeit.


Hier ist die vertikale Linie mit dem Edding übermalt. Die untere und rechts noch nicht. Der Unterschied ist auf eine große Fläche gesehen nicht zu übersehen!



Eine gute Glühbirne. Die vorige Glühbirne hatte sehr wenig Watt, die tauschten wir aus gegen eine mit einer hohen Lumenanzahl. Wenn das Licht eingeschaltet ist, ist der Raum strahlend weiß und freundlich. (Wenn man den Weißabgleich der Kamera auch richtig einstellt, hihi!)






Frische Farben. Wir mögen ja beide Gold recht gerne, aber für das Bald wollten wir die Farben frischer halten, um eine freundlichere Atmosphäre zu schaffen. So entschieden wir uns für silberne Töpfe mit Kunstpflanzen (vor allem wegen des fehlenden Lichts und Ikea hat ganz günstige und nette) sowie einen quietschgrünen Teppich.

Ordnung halten: Wenn dieser Raum vollgeramscht wäre, dann würde er noch erdrückender wirken. Der Badezimmerschrank mit der Verspiegelung war bereits drinnen, also kauften wir noch ein kleines Regal (um 10€ etwa) als Badezimmerschrank und ein Board, das wir seitlich an der Wand montierten. Der Handtuchheizkörper ist leider sehr klein, also montierten wir noch rechts neben der Tür einen "Ziehmichaus", wie wir ihn so gern nennen, den man platzsparend einziehen kann oder ein wenig ausfahren, wenn mehrere Handtücher darauf Platz haben sollen. Für die Duschcremen haben ein mit Saugnäpfen zu montierendes Eckregal erstanden, da wir die Fliesen nicht anbohren wollten. (Tipp: Für das Montieren braucht man sehr..sehr..sehr viel Geduld..)

Persönliche Accessoires: Natürlich kann man diesen kleinen Raum nicht vollstopfen, aber persönliche Anekdoten sind nun mal was recht Hübsches. Wir entschieden uns für Löwen-Gästehandtücher, weil wir beide Löwen im Sternzeichen sind und unser Reise-Hashtag immer leosontheroad ist. Darüber tippte ich mit dem Dymo-Prägegerät noch einen kleinen Hinweis für Gäste. Der Anker als passendes Badeaccessoire und die "You look fine" Memo runden das Bild ab. 





Das Bild findet ihr übrigens bei Formart - Zeit für Schönes*. Dort gibt es eine große Auswahl an Prints, darunter auch sehr viele schlichte mit tollen Typographien. Den Anker hat die liebe Iza von Maedchenwahn* angefertigt. Dort gibt es neben dem Anker auch noch Schwalben in ihrer neuen Home-Kollektion.


* Die  Produkte wurden mir für diesen Post zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!


Wie ihr seht, man kann auch aus 3m² einen ganzen Post schaffen und noch viel wichtiger, ein nettes Badezimmer einrichten, das zwar recht klein, aber doch ein ganz klein wenig oho ist.

Friday, September 19, 2014

YYY - YummY fridaY {Saftiger Zucchinikuchen mit Frischkäse und Feigen}

Ich ess' ja bekanntlich Kuchen viel lieber als Torte. Der Grund? Davon kann man viel mehr essen, weil Torten meist recht heftig und cremig sind. Pauschal gesagt. Besonders gut klappt das, wenn im Kuchen viel Gemüse enthalten ist, da darf's dann ruhig ein Stück mehr sein, nicht? (Okay, das darf's auch vom Schokoladenkuchen!)
Einer meiner Lieblingskuchen ist der Karottenkuchen (Rezept!), den ich auch eigentlich für einen Brunch backen wollte. Aber da noch ein paar Zucchinis ihr Dasein im Kühlfach fristeten, entschied ich mich, diese zu verwerten. 


Ich sag's gleich, mir war der Kuchen sogar ein bisschen zu saftig, bei meiner Mitbewohnerin (und besten Freundin; nicht dass ich sie nur zur Mitbewohnerin degradiere) und meinem Brunchbesuch, der lieben Claudi, kamen die Stückchen jedoch sehr gut an. 


Der Kuchen war übrigens der erste, den ich in der neuen Wohnung gebacken habe. Deshalb nochmals eine Minispur mehr besonders für mich. Dafür stellte ich danach mit einem kleinen Schreck fest, dass ich meine ganzen Foodprops noch nicht mit übersiedelt habe und musste auf ein A4 Blatt Papier als Hintergrund und einer reinen Stoffunterlage (ohne hübschen Holzlook) zurückgreifen. Aber was lernte ich daraus? Prinzipiell ist es schnurzegal, wie man das Set stylt, solange das Gebackene darauf auch wirklich gut schmeckt. Ihr könnt euch ja gerne davon überzeugen, hier ist das einfache Rezept dazu:

Für ein kleines Blech (38x27cm) braucht ihr folgende Zutaten:
* 2 Zucchinis (etwa 500g)
(Anmerkung; ich würde beim nächsten Mal für ein kleines Blech nur etwa 300g nehmen)
* 2 Eier
* 1 kleines Päckchen Vanillezucker
* 200g feinen Kristallzucker
* 1 kleines Päckchen Backpulver
* 210g Mehl 
* 1/8l Sonnenblumenöl
* 120g fein geriebene Haselnüsse

-> Für ein normales Backblech nehmt ihr einfach die doppelte Menge!


Ihr könnt den Backofen schon vorheizen (180 Grad, Heißluft), denn das Mischen der Zutaten dauert nicht lange!
Zuerst wascht ihr die Zucchinis und raspelt sie fein. Man muss sie nicht unbedingt schneiden, die dünne Schale wird beim Backen sowieso ganz weich. 
Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig verrühren, sodass keine Zuckerklumpen mehr in der Masse sind.
Anschließend das Mehl und das Backpulver sowie die Haselnüsse unterheben und nochmals gut verrühren. Zum Schluss den "festeren" Teig mit dem Achtel Liter Öl geschmeidig rühren. Zuletzt fügt man noch die Zucchiniraspel hinzu. Diese jedoch am besten nur mit einem Löffel untermengen.
Legt euer Blech gut mit Backpapier aus (oder bestreicht es ordentlich mit Butter und Brösel), denn der Kuchen ist so saftig, dass er sich gerne sogar am Backpapier kurz festsetzt.

Nach etwa 25-30 Minuten Backzeit (falls er zu braun oben wird, nach 20 Minuten mit Folie abdecken) ist euer Zucchinikuchen fertig.
Gut abkühlen lassen und vorsichtig in Stücke schneiden und vom Backpapier heben. 

Das Topping besteht aus normalen Frischkäse mit Honig verfeinert, darauf kamen noch Feigenspalten, ebenfalls mit Honig beträufelt und ein paar Crunchy-Müsliflocken mit dazu.

Guten Appetit!


Steigt bei euch auch der Feigenverzehr ins Unermessliche? Ich muss die bei jedem Einkauf mitnehmen, denn egal ob pur als Snack, im Salat oder auf einem Brötchen, diese kleinen Dinger sind so lecker!


Schönes Wochenende wünsche ich euch!

Thursday, September 11, 2014

London Calling! {traveling with magnoliaelectric}

London, so eine Stadt, die immer zwischen "Muss ich nicht haben" und "Wow, wie toll ist es hier" hin- und herpendelt. Ich kenne so viele, die Englands Hauptstadt auf Platz 1 der europäischen Städte setzen würden - ohne mit der Wimper zu zucken - aber ich gehöre da irgendwie nicht dazu. Vielleicht liegt es wiederum daran, dass ich dieses Mal London sehr touristisch abgeklappert habe, aber ich wollte endlich alle Sehenswürdigkeiten sehen, weil ich auf das nun mal genauso stehe wie mich auf Märkten und in Gassen zu verlieren, aber darüber habe ich noch einen eigenen Post geplant, der bald veröffentlicht wird.



Ich muss außerdem noch sagen, dass mich in diesem Sommer die Fotolust nicht ganz so hatte wie sonst. Ich gönnte mir in den Urlauben tageweise eine Auszeit von der Kamera und speicherte alle Erkundungen nur an einem Ort ab - in meinem Kopf. Ich suchte nicht nach Motiven und wenn ich auf welche stieß blieb ich davor stehen und betrachtete sie, genoss den Anblick, lächelte ein bisschen, weil ich wusste, dass es ein gutes Foto hätte ergeben können und machte mich dann weiter auf den Weg.




Unglaublich imposante Installation, die noch bis Mitte November laut Infotafel steht. Abertausende Mohnblumen, die die Gefallenen des ersten Weltkriegs symbolisieren.



Aber natürlich gab es auch ein paar Tage, an denen ich die Kamera fest umschlossen hielt und London auf diese Art und Weise festhielt. Da das aber im Endeffekt nicht ganz so häufig vorkam und ich auf meinen eigenen Fotos natürlich nicht abgelichtet sein konnte, vermische ich in diesem Post Fotos aus meiner Kamera und der meines Bruders, etwas nachbearbeitet von mir.

















Für London sind übrigens zwei verschiedene Guides noch geplant, falls ihr meine bisherigen Eindrücke aus 2012 gerne ansehen möchtet, ganz im Kontrast, da ich im Winter war, könnt ihr das hier machen:
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