Monday, July 28, 2014

july in copenhagen! {traveling with magnoliaelectric}

Hört das kribbelige Gefühl des Losstartens und Abhebens auf, wenn man öfters fliegt? Bei mir lässt es immer mehr nach, mein Magen hat sich längst daran gewöhnt, doch ansonsten kleben meine Blicke beim Starten und Landen noch immer am Bullaugenfenster und verfangen sich in den endlosen Weiten des Himmels. Am schönsten ist's aber noch, wenn beim Start feine Regentropfen auf das Fenster prasseln, der Himmel grau verhangen ist und nach einigen tausend Metern das Flugzeug durch eine verhangene Wolkenschicht schwebt und man über schier blauem Himmel und weichen Wattewölkchen fliegt. In diese möchte ich am liebsten tauchen und in ihnen schwimmen - so absurd der Gedanke ist, aber die Vorstellung ist so schön, dass sie mir jedes Mal beim Fliegen riesige Freude bereitet.



Hört die Vorfreude auf das Reisen und den Zielort jemals auf? Ich hoffe nicht, denn dieses Gefühl lässt bislang kein bisschen nach. Auf Kopenhagen war ich so unvorbereitet wie noch nie. So schnell diese Beziehung heranwuchs, so rasch  und spontan buchten wir auch den Städtetrip. Hotel und Flug Check. Was es dort gibt? Mal sehen. Wir blätterten im Flugzeug ein wenig durch den Reiseführer, entschieden uns aber dann die Tage in Kopenhagen via Rad zu durchleben - die beste Entscheidung: Einfach ins Alltagsleben der Dänen einzutauchen, die Beine über's Rad schwingen und durch Kopenhagen sausen. (Mit Rock dann doch vorsichtiger und wie man ohne Strumpfhose fahren kann, ist und bleibt mir ein Rätsel, ich hab's genau eine Minute versucht, bis wir kurzerhand umkehren mussten, weil mir das eindeutig zu freizügig und luftig war, ups..)  Da die Stadt flach ist, war das Fahren selbst mit Dreigangrad nie ein Problem und strengte auch gar nicht an.
Mein Herz tanzte, als ich nach der langen Pause seit Amsterdam 2012 wieder ein Hollandrad besteigen konnte und beim zweiten Mal sogar ein Bastkörbchen vorne dran hatte. So lässt sich's leben.
Ich kann das Gefühl gar nicht so richtig beschreiben, man muss es selbst durchleben. Mit hundert Sachen braust man über die breiten Fahrradwege, ist immer wieder überrascht von der Freundlichkeit der Dänen, lässt das Haar im Wind noch krauser werden, atmet am Hafen dann doch die ersehnte Seeluft ein, ist nicht so begeistert von der touristischen Masse am Nyhavn und versucht gedanklich die Menschen vor den schönen bunten Häuserfronten auszublenden.








 Neben Erdbeeringwersmoothie und Donuts beäugt man das bunte Volk, spaziert abends noch durch den Tivoli, während die Stadt um halb elf noch immer nicht ganz in Dunkelheit getaucht ist, isst die beste Pizza des Lebens, stoßt mit Rotwein und Bier dazu an, schmiedet Pläne, wie man am besten am nächsten Tag nach Schweden kommt und fällt bei leicht roter Hotelbeleuchtung, die mit viel Fantasie Sonnenuntergangsfarben vortäuschen hätte können, in ein riesiges Bett, in dem man den anderen zwischen Deckenhaufen dann doch eine Weile suchen muss.










Kopenhagen mochte ich wirklich sehr, - perfekt für einen kurzen Städtetrip-  nachdem mir Amsterdam schon gut gefiel, konnte die dänische Hauptstadt sehr gut mithalten, wobei der Funken nicht komplett übersprang. Das meine ich jetzt gar nicht negativ, aber für mich bleibt es erstmal bei einem Aufenthalt (wobei ich zB nach Paris, Amsterdam und Berlin sowie Prag jederzeit wieder hinreisen würde). Der Norden hat aber insgesamt die Lust erweckt, entdeckt zu werden, wobei er zuvor gar nicht so auf meinem Radar stand.
Wir entdeckten Kopenhagen wie gesagt hauptsächlich per Rad, aßen gut und erfrischten uns an schön gelegenen Plätzen. Mehr dazu gibt's kompakt in einem Travelguide, der sich aber hinter den Guides von Frankfurt und Heidelberg sowie dem Wiener Foodguide reihen muss.

PS: Die Fotos wurden von R und mir gemacht, gut durchgemischt. Da krieg ich schon recht rote Bäckchen, wenn der Herr so schöne Fotos von mir macht und viele davon noch so spontan und ungestellt. I like!!

Friday, July 25, 2014

YYY - YummY fridaY {Watermelon Green-Tea Drink}

Soll ich euch kurz erzählen, was ich mit Wassermelonen verbinde? Nicht, wie die meisten vielleicht sofort damit assoziieren würden, Dirty Dancing, denn ich muss heute zugeben, dass ich den Film noch nie ganz gesehen habe.. uhm ja. True Story, es ergab sich einfach nie und auch wenn der Film so richtig Kultcharakter erreichte, kam er in meinem Leben noch nicht wirklich vor.
Meine Verbindung zu Wassermelone erstreckt sich zwar ebenso in die Vergangenheit, denn sie ist ganz klar das Sommerobst aller vergangener und wohl auch noch kommenden Sommermonate gewesen. Sommer ist für mich Melonenzeit, fruchtig, frisch und vor allem saftig-süß. Wir saßen viele Sommertage am Poolrand im Garten meiner Großeltern und gruben unsere Lippen und Zähne in unzählige Wassermelonen. Das Fruchtwasser lief uns über den Mundwinkel, bahnte sich den Weg über das Kinn und tropfte auf den brennheißen Steinboden. Wassermelonen sind und bleiben für mich schlichtweg das Sommerobst und heute stelle ich euch ein Rezept für einen Drink damit vor, der nicht viel Zeit und Aufwand braucht und den man dann auch mal im weißen Sommerkleid genießen kann, ohne dass man Angst haben muss, dass besagte Tropfen auf den Stoff klecksen.




Für zwei Mason Ball Jars (Füllmenge etwa 470ml pro Glas)

* Eine halbe kleine Wassermelone oder ein Viertel einer großen, möglichst kernarm
* 1/2 Döschen Kusmi Green-Tea Strawberry*
* 1 Limette
* 1 Zitrone
* 2 TL Honig (oder Agavendicksaft)* 2 Stangen Minze 
* 100ml Cranberrysaft
* Eiswürfel
* Wasser


& so geht's:Zuerst müsst ihr den Grüntee zubereiten. Dafür kocht ihr einen knappen halben Liter Wasser und füllt diesen in eine Teekaraffe. Wenn diese schon einen Filter im Deckel zum Beispiel inkludiert habt, könnt ihr das halbe Döschen Tee (etwa 12g) einfach ins Wasser leeren. 
Ich verwendete dafür den Eisteamaker von Kusmi, den ich seit zwei Jahren oder so besitze und im Sommer sehr gerne einsetze. Hier findet ihr noch ein Video, wie man den Eistee so eigentlich macht, in Kombination mit anderen Inhalten, habe ich so meine eigene Methode entwickelt.
Also, zum knappen halben Liter kochenden Wasser kommt noch ein knapper halber Liter kaltes Wasser hinzu. Die Karaffe lässt ihr anschließend im Kühlschrank für etwa 15 Minuten ziehen. Diese Zeit finde ich für den Grüntee gerade angemessen, sodass er sein Aroma entfalten kann, jedoch nicht bitter wird.
Anschließend seiht ihr den Tee ab und stellt den Rest nochmals kalt. Wenn genügend Zeit ist am besten für 4-5 Stunden.

Als nächstes schneidet ihr das Fleisch der Wassermelone in grobe Stücke und püriert sich mit 100ml Cranberrysaft. Die daraus gewonnene Flüssigkeit könnt ihr mit dem Saft einer Limette und einer Zitrone verfeinern. Nun mischt ihr etwa einen halben Liter des Tees darunter (den Rest einfach so kalt genießen).
Gesüßt werden kann der Drink mit zwei Teelöffeln Honig oder etwas Agavendicksaft. Theoretisch ist die Wassermelone süß genug, der Grüntee macht den Drink wiederum etwas herber. 

Den fertigen Saft füllt ihr in Gläser, steckt eine gewaschene Stange Minze hinzu und eventuell könnt ihr auch noch Eiswürfel dazugeben, damit der Drink so richtig erfrischend wird.

Die restliche Wassermelone könnt ihr in Eckchen schneiden und auf Spießchen / Hölzchen stecken und als Snack dazuknabbern. 


* Für diesen Post ist mir die Grünteekollektion 
von Kusmi Tea zur Verfügung gestellt worden.
Mit dem Code MAGNOLIA bekommt ihr 20% Rabatt auf eure Bestellung!







Danke an M für's Händchen-zur-Verfügung-stellen und Reflektorhalten :D

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende! 
Ich genieße meines mit Besuch aus Deutschland, Lu und Anja machen nämlich Wien unsicher mit mir, yey! Ihr könnt das auch auf Instagram verfolgen mit dem Hashtag #OurHappyViennaAdventure

Monday, July 21, 2014

heidelberg II {traveling with magnoliaelectric}

Heidelberg war so fotogen, da konnte ich nicht anders und einen zweiten Post damit zu kreieren. Es wäre viel zu schade, wenn die Fotos auf der Festplatte vergammeln und sie sollen ein bisschen dazu anregen, dem Städtchen mal einen Besuch abzustatten, es lohnt sich auf alle Fälle - seht selbst! Die Stadt bietet nämlich genau das, was ich am meisten beim Reisen liebe - ganz viele wunderschöne und facettenreiche Details, die sich mal auf einen Laternenmast verstecken, mal zwischen einem Blumenmeer oder in einem Schaufenster, dessen dazugehörige Laden in einem kleinen Innenhof versteckt schlummert.













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