26. März 2015

Blogilates Erfahrungsbericht und Erfolge

Nachdem ich im Herbst merkte, dass ich unbedingt mehr Bewegung brauche und meine Muskeln aufbauen muss, um nicht andauernd dröhnende Kopfschmerzen von Verspannungen zu haben, schaffte ich es endlich Ende Dezember etwas zu finden, was mir Spaß macht, woran ich halbwegs dranbleibe und ohne großartigen Aufwand umsetzbar ist - blogilates.
Viele von euch kennen Cassey Ho bestimmt schon, sie ist mittlerweile allseits bekannt im worldwideweb und darüber hinausgehend sowieso. 
Weil mich besonders M, die Freundin meines Bruders, in die Richtung stupste und auch mit ihren blogilates-Ergebnissen und Erfolgen als Vorbild fungiert, habe ich sie für den heutigen Post mit ins Boot geholt. Ich habe insgesamt erst knapp drei Monate Erfahrung mit den Workouts, sodass sie euch heute ihr letztes ganzes Jahr mit blogilates schildern will.


Hier ihre persönliche Blogilates-Geschichte:

Blogilates & ich

Wenn mir vor zwei Jahren jemand gesagt hätte dass ich Sport mal so lieben würde hätte ich denjenigen vermutlich lauthals ausgelacht.
Ich war schon immer etwas mollig und das war okay für mich. Meine "Reise" fing wohl schon mit 16 an, als ich irgendwann meine Kleidung in einer Kleidergröße kaufen musste, in der ich mich gar nicht mehr wohlfühlte. Meine Mutter machte mich damals fast täglich darauf aufmerksam, dass ich doch etwas abnehmen solle und dass ich nun wirklich schon "fest" werde. Damals reagierte ich erst mal total beleidigt, lag wohl zum Teil an der Pubertät und zum Teil daran dass ich selber nicht mit mir zufrieden war, doch irgendwann machte es dann Klick und ich beschloss etwas zu ändern.

Ich ließ Süßes und Fast Food weg und habe tatsächlich 10 Kilo angenommen ohne zusätzlich Sport zu betreiben. Leider konnte ich dieses Gewicht nicht halten und durch den zusätzlichen Stress in meinem Abschlussjahr nahm ich wieder einiges an Gewicht zu - ohne dass es mir tatsächlich auffiel. Im Sommer nach meiner Matura (Abitur) stellte ich mich das erste Mal seit langem wieder auf eine Waage und war total geschockt von der Zahl, die ich sah. Entschlossen, wieder abnehmen zu wollen, fing ich also wieder an mehr auf mein Essen zu achten und zusätzlich 20 Minuten täglich auf dem Hometrainer zu trainieren. Mit den Resultaten war ich vorerst eigentlich ganz zufrieden, zu Blogilates kam ich erst später.

Da ich in meiner Arbeit den ganzen Tag sitze, war ich oft verspannt und hatte Rückenschmerzen, also schlug mir mein Freund vor, ich solle doch Sit-ups und Liegestütze machen, um meinen Rücken zu stärken. Gesagt, getan. Diese Routine wurde mir dann doch irgendwann zu langweilig und durch puren Zufall entdeckte ich Blogilates (Stef hat mich auf einem Instagrampost verlinkt in dem davon die Rede war, aber an das kann sie sich nicht mehr erinnern ^^). Ich sah mir einige Videos an und war total begeistert von Cassey. Ich habe mich eigentlich gar nicht richtig informiert sondern begann einfach jeden Tag 1-2 ihrer Videos zu machen und es hat mir großen Spaß gemacht. Irgendwann beschloss ich dann, dass ich vielleicht besser ihre Kalender machen sollte, weil ich ja gar nicht wusste, wie ich meine Workoutvideos miteinander kombinieren soll. Der erste richtige Kalender war der für den Juni 2014. Ich glaube, ich hatte in meinem Leben noch nie so heftige Muskelkater wie in diesem ersten Monat, in dem ich alle vorgeschriebenen Videos machte.



Ich denke, der Grund warum ich damals nicht gleich wieder aufgehört habe, obwohl die Übungen verdammt hart für mich waren, war der dass ich tatsächlich Spaß daran hatte, es fühlt sich nicht so an, als wäre es etwas, das ich eben tun muss, um Resultate zu bekommen, ich freute mich jeden Tag auf meine Workouts. Cassey sagt immer so schön, man muss den Sport finden, den man tatsächlich gerne macht, dann fühlt es sich auch nicht wie eine Aufgabe an und ich kann ihr zu 100% zustimmen. Das Schöne an Blogilates ist für mich, dass Cassey mich einfach total motiviert, sie ist positiv und inspirierend.

Ich mache nun also schon tatsächlich fast ein ganzes Jahr Blogilates und liebe es. Mein Körper hat sich wirklich komplett verändert, obwohl ich nur etwa fünf Kilo durch ihr Training verloren habe, haben sich meine Maße total verändert
Es ist so wichtig, sich nicht von der Waage einschüchtern zu lassen, denn obwohl sich vielleicht an der Zahl nicht viel tut, so ändert sich doch der ganze Körper, weil Muskeln einfach weniger "Platz wegnehmen" als Fettgewebe (siehe hier ein tolles Bild vonCassey zum Vergleich, Wahnsinn oder??). Ich mache übrigens keine Diät zusätzlich, ich esse ganz normal, versuche einfach Süßes und Fettiges so gut wie möglich wegzulassen und stattdessen viel Obst und Gemüse zu essen. 


Aber nicht nur meine körperliche Veränderung motiviert mich, ich merke auch, dass ich, seitdem ich täglich trainiere, viel positiver und besser gelaunt bin. Falls ihr euch nun denkt, ja das ist ja alles toll, aber es gibt doch sicher auch Tage, an denen man sich so gaaaar nicht motivieren kann - ja, gibt es - aber wenn man am Anfang Disziplin hat und das Workout zur täglichen Routine macht, dann denkt man irgendwann gar nicht mehr darüber nach, ob man jetzt tatsächlich Lust darauf hat oder nicht. Es gibt auch Tage, an denen ich am liebsten schreiend davonlaufen möchte, wenn ich sehe, welche Workoutvideos für den Tag anstehen (meistens Cardiovideos ^^), aber ich mache sie trotzdem und danach fühle ich mich toll, weil ich mich nicht davor gedrückt habe.

Zusammengefasst kann ich sagen dass ich mein "Ziel" noch lange nicht erreicht habe und sogar wenn ich es erreiche, werde ich nicht mit Blogilates aufhören, weil es einfach so viel Spaß macht. Wenn ihr jetzt ein bisschen motiviert seid dann kann ich euch nur empfehlen, dass ihr mal in den Beginners Kalender reinschnuppert und einfach loslegt!

Stefs Erfahrungsbericht
Meine Verspannungen sind tatsächlich deutlich zurückgegangen! Ich merke, dass der Muskelaufbau stattfindet, weil die Übungen schon flüssiger funktionieren als zu Beginn.
Der Beginners 1.0 beinhaltet sehr viele alte Videos von Cassey, teilweise sind sie einfach aufgebaut, manche verlangen aber schon eine große Portion Kraft von einem ab, die ich einfach stellenweise noch nicht hatte. Der Vorteil: Bei den alten Videos gibt es noch keine Werbeeinblendung, die bei den neuen nicht wegklickbar ist. 
Der Beginners 2.0 scheint mir ausgereifter zu sein. Hier kommen auch die Cardioanteile nicht zu kurz. Am siebten Tag hat Cassey immer einen rest-day eingefügt, sodass das Workout aus einem sechstätigen Rhythmus aus Total Body, Abs und Lower Body besteht. Die rest-days teile ich mir übrigens individuell ein, denn gerade an einem Sonntag habe ich oft die Zeit, die Workouts in Ruhe zu machen.
Besonders gerne mag ich auch die monatlichen Challenges, die ihr in der Sidebar auf ihrer Webseite findet.
Casseys Art begeistert mich immer wieder, sie ist ein Sonnenschein, der mir in den kalten Winterabenden nicht nur Schweißtropfen, sondern auch ein Lachen aufs Gesicht gezaubert hat. 
Ich werde mich auf alle Fälle weiter dahinterklemmen und auch meine Ernährung weiter im Auge behalten, ich nasch' halt einfach so gerne... - Spaß macht es auf alle Fälle und besonders schön ist es, wenn man die Kalender ausgedruckt an der Wand hängen hat und nach den Übungen alle Videos des Tages abhaken kann!

Antworten auf eure Fragen

Frage: Wo findet man die Videos?
M: Direkt auf ihrer Homepage befinden sich die Kalender und einzelne Videos: http://blogilates.com/
S: Auch auf Casseys Youtube-Kanal könnt ihr direkt die Videos ansehen, aber im Kalendermodus am Blog, habt ihr gleich immer alle, die ihr für den jeweiligen Tag braucht.

Frage: Wie lange dauert ein Tagesworkout?
M: Etwa 50-60 Minuten bei den normalen Kalender. 
S: Beim Beginners etwa 20-45 Minuten.

Frage: Was braucht man für blogilates?
M: Auf jeden Fall eine Matte, nicht notwendig, aber gut sind "dumbells", "pilates ring" und "stretchy bands".
S: Cassey meint oft, dass man blogilates überall und ohne Hilfsmittel machen kann. Das stimmt auch so. Ich würde dennoch eine Matte, zB Yogamatte empfehlen, weil es einfach für den Rücken komfortabler ist. Ansonsten bequeme Sportkleidung. 

Frage: Wüsste gern, ob blogilates etwas kostet?
M: Nein, die Kalender sind absolut kostenfrei. Man muss sich für die Newsletter anmelden, damit man das Passwort für die neuen Kalender bekommt, aber es ist alles kostenlos! 

Frage: Habt ihr bestimmte Lieblingsübungen?
M: Ich mag eigentlich alle Übungen gerne, am liebsten mag ich wohl die “Criss Cross Scissors”
S: Ich habe bereits ein paar Lieblingsvideos, wie zum Beispiel Bubble Butt Workout, Fun Indoor Cardio, Fat Burning Dance Cardio. An Übungen mag ich gerne Bridges, Heel Kicks und Roll-Ups. PS: Ich hasse ABC-Abs, das möchte ich hier verewigen!!

Frage: Wie bleibt man motiviert? Kann man mehrere Kalender gleichzeitig machen?
M: Ich glaube, es ist wichtig, dass einem der Sport Spaß macht, man sollte sich darauf freuen. Was vielleicht auch noch helfen könnte, ist gerade am Anfang Disziplin zu haben und es zu einer Routine zu machen, irgendwann denkt man dann gar nicht mehr darüber nach ob man jetzt großartig Lust darauf hat oder nicht.
S: Auf Pinterest kam mir mal unter, dass man nach der Ausführung von Sport nach 21 Tagen von Gewohnheit sprechen kann. Bei mir ist es so, dass ich die Kalender bislang regelmäßig verfolgt habe, aber niemals so diszipliniert wie M bin. Im Jänner hatte ich Zahnprobleme und Ende Februar die Grippe, da fiel Sport schon mal aus. Auch im März ging aufgrund von Schulvorbereitungen und Planungen für den April wegen einer anstehenden OP nicht viel weiter - natürlich, Zeit kann man immer finden, aber nicht, wenn man von 06:00 - 22:30 ununterbrochen arbeitet und auf den Beinen ist. Ich sehnte mich dazwischen schon sehr nach sportlichem Ausgleich, den ich, sobald ich wieder vollends gesund bin, weiter ausführen möchte. Mittlerweile freue ich mich zB oft schon tagsüber drauf. 



Frage: Wie lange trainierst du schon mit blogilates & siehst du bereits Erfolge?
M: Ich trainiere seit Juni 2014 regelmäßig mit Blogilates und ich sehe sehr große Fortschritte.
S: Ich habe Ende Dezember 2014 begonnen und merke im Bewegungsablauf und der Kraft, die man für Workouts benötigt, schon Fortschritte. Figurmäßig hat sich noch nichts getan, aber dafür habe ich nicht oft und viel genug dafür investiert. Mein sweettooth tickt derzeit noch zu heftig, seufz!

Frage: Wie schaffst du es, dranzubleiben. Und: Wie zur Hölle hältst du das Pensum durch? (Bei den Monatskalendern, der Beginners ist ok).
M: Die Motivationsfrage habe ich ja schon beantwortet, was das Pensum angeht, sieht es glaub ich mehr aus als es ist, ich finde die Zeit mit Cassey vergeht so schnell, da denke ich gar nicht darüber nach, dass da jetzt bereits 50 Minuten vergangen sind.
S: Ich habe bislang nur Erfahrungen mit beiden Beginner-Kalender gemacht, diese sind oft sehr kurz, deshalb mache ich parallel die Monatschallenges noch, wie zB Flat Abs Challenge oder Butt Lift Challenge. Ich bin gespannt, wie die normalen Monatskalender sind!

Frage: Habt ihr eure Ernährung angepasst? Nutzt ihr selber Rezepte (oder sogar die Pläne) von Cassey bzw allgemein cleat eating Rezepte?
M: Ich habe bis jetzt nur ihr Banana Pancake Rezept probiert und fand es sehr lecker, ich möchte in Zukunft gern mehr von ihren Rezepten nachkochen. Achja und einen Smoothie, der war auch gut!
S: Jein. Ich versuche gesund zu essen, weil es mir mehr Energie für den Tag gibt. Ich hab mich bisschen in die gehypten Superfoods eingelesen, zB Chiasamen oder Acaipulver, mit diesem Frühstück oder Pausensnack habe ich mehr Energie für den Tag. Casseys Rezepte habe ich bislang noch nicht ausprobiert, bis auf das Detox-Water. 

Frage: Besteht das ganze Projekt nur aus Sport oder auch Ernährungsumstellung?
M: Also ich verzichte zum größten Teil auf Süßes, Fast Food und trinke eigentlich nur Wasser, aber sonst esse ich ganz normal.
S: Soviel ich weiß hat Cassey auf ihrer Webseite auch einen großen Bereich, der sich um die Ernährung dreht. Ich würde mal behaupten, dass ich persönlich weiß, was gesund ist, was man meiden sollte, wo versteckte Kalorien und böse Fette hausen. Nur muss ich sagen, dass ich phasenweise zu ungesund esse, weil mir oft die Zeit/Muse/Lust auf  nur gesunde Kost fehlt. 

Frage: Mich würde interessieren, wie hart die Umstellung von Beginners auf die normalen Monatskalender ist und ob man dran bleiben kann?
M: Ich habe gleich mit den Monatskalendern begonnen.
S: Ich bin derzeit beim zweiten Beginners-Kalender (2.0) und habe noch keinen Monatskalender ausprobiert. Die Beginnersvideos sind mir teilweise zu kurz, sodass man nach 20-30 Minuten schon mal fertig ist. Dann hänge ich die Challenges dran oder mache noch Cardio-Videos.


PS: Weitere ausführliche Infos hat zB Mirela vor kurzem auf ihrem Blog veröffentlicht!


Falls ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne in den Kommentaren, wir werden sie laufend gleich darunter beantworten!

EDIT

20. März 2015

YYY - YummY fridaY - he cooks she shoots {Saftiger Buttermilch-Kokoskuchen}

Begonnen hat alles damit: Ich wollte einen Mandarinensmoothie kreieren, schon lange und ich hatte mir in den Kopf gesetzt, welche mit Blätterwerk dafür zu verwenden, weil .. "so bloggeresque!!", das endete dann in einem kleinen Nervenzusammenbruch, aber nun von vorne... 

Ein bisschen Frühlingsfrische mit kokoshaltigem Sommergeschmack auf den Geschmacksnerven ist nie verkehrt! Darum gibt es für euch ein richtig einfaches Buttermilchkuchenrezept, das man auch ohne viel Backfertigkeiten mit Sicherheit hinbekommt!
Ich liebe Kuchen ja besonders, weil sie erstens meist sehr saftig schmecken und man daher am liebsten Stück für Stück verspeisen könnte und weil sie im Gegensatz zu Torten meiner Meinung nach einfacher zu backen sind und stets ein tolles Ergebnis abliefern.


Die ganze Kuchenstory möchte ich euch auch noch (kurz.. eh..ja..) mitgeben, es war Ende Jänner und ich auf der Suche nach Mandarinen mit Stiel und Grün oben drauf. Die Bilder der tollen Früchte waren überall zu sehen und bei jedem weiteren Pinterest-Pin, wollte ich endlich meine Smoothieidee umsetzen. 

Erwartungsvoll spazierte ich also mit R an einem Freitagabend nach einer langen Zugfahrt und großer Müdigkeit meinerseits in den großen Laden, der sie immer führte - und natürlich - weit und breit türmten sich orange Bällchen, aber kein einziges Blatt war daran zu finden.
Sehr griesgrämig zogen wir (uhm ich..) wieder von dannen, das Backvorhaben wollte ich dennoch nicht aufgeben.
Also blätterten wir am Tag darauf durch die Frisch gekocht-Zeitschrift, die der Supermarkt Billa als Eigenmagazin bei uns führt - ist wirklich ein guter Tipp, mit Vorteilscard gibt es die sogar kostenlos! Das Buttermilchspecial lachte uns schon lange an - geblättert, getan - und schon schwang R den Mixer  (he cooks), während ich Referatslisten für die Schule ausarbeitete (she shoots kommt noch, keine Sorge!)...

Gut, wie es im Winter so ist, wurde es viel zu früh dunkel, denn der Kuchen wollte ja noch ewig auskühlen, sodass ich das Fotovorhaben auf Sonntag verschob.. - eine Fertigstellung strebten wir dennoch an. Um 17:49 Uhr dann die Erkenntnis - diese blöde Kuvertüre ist bröcklig und wird nichts mehr. Was also tun? Zuerst mal paar Stückchen Butter dazu, vielleicht wird's flüssiger.. uhm nein, eher gräuliche Gehirnmasse mit Klümpchen. Panischer Blick zur Uhr. Bis 18:00 ist hier der Supermarkt geöffnet, also rein in die Stiefel, Mantel drüber und losgerannt. Das Auto natürlich genau auf dem Parkplatz geparkt, der am weitesten entfernt liegt, geregnet hat es noch dazu - aber wir hatten eine Grünphase an der Ampel und um 17:56 stürmten wir in den Supermarkt, nur um festzustellen, dass sie genau die gleiche Bröckleinkuvertüre führten und leider keine weiße Glasur. Daher versuchte es R mit weißer Schokolade und ein wenig Butter, um 18:10 standen wir wieder in der Wohnung und hofften auf ein Gelingen.
Tatsächlich, auch wenn die Glasur an sich keine schöne weiße Farbe hat, lief sie schön am Kuchenrand hinab und bildete sogleich die gewünschten Schokoladentropfen.
Sonntags klappte das Fotografieren trotz grauem Himmel dann doch halbwegs und ich war wieder verwundert, welch' nette Fotos man aus einer uralten Kamera (400D) und dem 50mm 1.8 rausbekommen kann - und das ohne Reflektor!


& nach all' der Plauderei nun endlich zum Rezept:

Zutaten:
* 3 Eier
* 100ml Buttermilch
* 120g Staubzucker
* 1 Päckchen Vanillezucker
* 200ml Sonnenblumenöl
* etwas Öl für die Form (oder Backpapier)
* 150 Mehl, universal
* 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
* 1 TL Backpulver
* 1 TL Natron
* 50ml Rum (wir nahmen etwa 30ml, aber sogar das empfanden wir als zuviel, der Rum übertünchte zum Beispiel den Vanillegeschmack. Beim nächsten Mal nur einen Minischuss-Rum, dafür mehr Buttermilch!)
* 100g Kokosflocken
* 40g Mandeln, gehobelt
* Kokoschips, zB von dennree
* 150g Kuvertüre (oder weiße Schokolade und etwas Butter, oder noch besser, normale weiße Glasur)

& so geht's:
Zuerst wird der Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) oder 160 Grad Umluft vorgeheizt.
Ich sagte ja, dass das Rezept kinderleicht geht, denn ihr mischt Eier, Buttermilch, Staubzucker, Vanillezucker, Öl, Mehl, Puddingpulver, Backpulver, Natron, (Rum) und die Kokosflocken in einer Schüssel zusammen und verrührt die Masse mit einem Stabmixer für etwa eine Minute.
Anschließend befeuchtet ihr eine Kastenform innen mit etwas Wasser und kleidet sie mit Backpapier aus. Die Masse in die Kastenform füllen und den Kuchen etwa 50-55 Minuten backen, bis er oben leicht bräunlich ist. Für etwa eine Stunde abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form heben.
Einstweilen könnt ihr schon die Mandeln und Kokoschips rösten. Dazu beide Zutaten in einer Pfanne goldbraun rösten, Fett benötigt man dazu nicht.
Wenn der Kuchen richtig ausgekühlt ist, könnt ihr die Glasur nach Packungsanleitung zubereiten (meist nur in der Mikrowelle oder im Wasserbad) und über ihn gießen. Die Mandeln und Kokosnusschips sollten sofort darüber gestreut werden, damit sie noch an der Schokolade kleben bleiben! Die Schokotropfen am Rand, so wie ihr sie am Foto seht, klappen wohl eher mit weißer Schokolade als Glasur, da diese dickflüssiger ist.
Alles trocknen lassen und anschließend genießen!

* Das Rezept stammt aus dem Frisch gekocht-Magazin, wurde aber etwas umgeändert.
** Das hübsche Häferl habe ich mitnehmen müssen, wenn ich schon keine Mandarinen mit Grün bekam, es stammt von der Firma Riess.





Gutes Gelingen & falls ihr den Kuchen versucht, sagt mir doch Bescheid, wie er war!
Ich bin echt ein großer Fan davon geworden, überhaupt steh ich gerade sehr auf alles, was Kokos beinhaltet.


EDIT

17. März 2015

on the road - {black and white}

Einmal um die Welt.
In.
Schwarz.
Weiß.
Grau.


Reisemomente wieder erleben, mehr durch die Anekdoten und Erinnerungen als Schnappschüsse. Eintauchen in einen winzigen Moment, zurückkatapultiert werden an andere Ort. Schwer und doch so leicht.



USA, Sommer 2013, irgendwo an der Westküste,
zwischen Nebelschwaden und aufflackerndem Sonnenlicht,
das die Klippen noch schroffer erscheinen lässt.





Amsterdam, Juni 2013. Für 36 Stunden in dieser Stadt.
Keine Sekunde verabsäumt zu leben. atmen. entdecken.


Kroatien, Sommer 2013. Ein Reisejahr.
Mit dem restlichen Jetlag um 6 Uhr auf den Beinen.
Unendliche Horizonte und Freiheit noch und nöcher.



Paris, Spätsommer 2012. Beste Tage.
Und täglich grüßt das Murmeltier.





EDIT
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