Tuesday, April 22, 2014

our new flat {well hello, beautiful!}

Na, habt ihr die letzten Tage gut verbracht? Viel geschlemmt und das halbwegs gute Wetter genossen? Ich hatte ein richtig gutes Wochenende mit allem, was man sich wünscht und sitze jetzt wieder arbeitswillig vor dem Computer, drucke Prüfungsunterlagen aus, sortiere Wohnungsrechnungen und freu mich auf die kommenden Wochen. 
Wie bereits angekündigt sind A. und ich seite Ende März stolze Mieterinnen einer Wohnung im Fastherzens Wien. Und von ihr möchte ich euch heute ein bisschen was erzählen. Also der Wohnung. Nicht von A. : )


Die Vorgeschichte
Nachdem wir seit Oktober wöchentlich ein paar Inseratsseiten abklapperten und enttäuscht die Browserfenster wieder zumachten, wurden wir Anfang des Jahres 2014 zum ersten Mal fündig. Innerlich wusste ich, dass es viel zu früh sei, Wohnungen anzusehen. Ein wenig Panik machte sich breit, da ich mich nicht bereit fühlte, jetzt schon Entscheidungen zu treffen, die mich irgendwann im Frühsommer betreffen sollten. Aber da kam sie. Die erste Wohnung, in die wir uns ein bisschen verliebten. Ein 93m² großer Altbau, gut geschnitten, große Küche, ruhigere Ausrichtung des Hauses trotz Zentrumslage.
Lange Geschichte, kurze Zusammenfassung: Die Therme war vom Jahre Schnee, die Fenster undicht-undichter-Altbaufenster und der Preis an der ultimativen Schmerzgrenze unseres Budgets. Also verabschiedeten wir uns innerlich von ihr. Im Nachhinein war ich froh, dass wir sie nicht überstürzt nahmen. Bauchgefühl zählt zwar. Aber bisschen Vernunft hierbei auch.


Ja, die ist es!
Kurze Zeit später flatterte uns eine Neubauwohnung vor die Füße. A fand sie im Internet. Unscheinbar. Keine Fotos. Umriss nur als schnelle Skizze.
Die Miete günstiger als bei der Altbauwohnung (und weit weit weitaus weniger Heizkosten!), etwa gleiche Größe PLUS Balkon mit Aussicht ins Grüne, kein Autolärm inmitten von Wien und trotzdem sehr sehr nahe am Zentrum. Ein Glückstreffer! Der Schnitt perfekt für uns, die Küche ein absoluter Wohlfühlort. Süd-West ausgerichtet. (Sommer, buhu ^^')  Sehr hell. Kein Erdgeschoss. Viel Platz für Stauraum. Die Zimmer genau gleich groß! Eigentlich wurden alle Punkte unserer Wunschliste erfüllt. Das Bad ist etwas klein und fensterlos, aber das stand bei uns auch ganz weit hinten an, man kann es gut nutzen. Reicht. Immerhin mit Badewanne!



Nach einer Nacht Bangen bekamen wir die Zusage und konnten uns nicht glücklicher schätzen! Hier seht ihr Fotos, wie die Wohnung derzeit aussieht - vollgeräumt mit Möbelpaketen und Arbeitsutensilien, aber es wird - ja, es wird!









Die Geschichte des Esstischs, der kein Esstisch werden durfte
Seht ihr die zwei Pakete rechts hinten an der Wand? Dazu noch eine Anekdote: Nachdem wir die Wohnung fertig gestrichen hatten, hatten A. und ich noch etwa eine Stunde Zeit. Euphorisch wollten wir unseren Küchentisch schon mal zusammenbauen und rissen erstmals den Karton in seine Einzelteile, packten fein säuberlich alle Stücke aus und begannen etwa die ersten drei Schritte der Anleitung durchzuführen. Aber irgendwas war eigenartig. Die Platten waren viel zu groß, sodass ich den Maßstab zückte und damit in die Küche ging. MIST! Der Tisch füllte die Küche einfach aus, zwei Handbreit zwischen Arbeitsfläche und Essbereich, was hatten wir uns dabei gedacht? Ich war ein wenig von mir überrascht, weil ich alles akurat vermessen und geplant hatte, sogar mit einem Planungstool die Verhältnisse eingezeichnet hatte... - also packten wir ihn wieder zusammen. Bleibt nichts anderes übrig, als ihn umzutauschen.. kurz gegooglet, Umtausch nur mit Originalverpackung. Also ging's ans Pakete retten und wiederherstellen.
Zuerst die längliche Box, zugeklebt, alles fertig. MIST! Ein riesiges Brett vergessen, alles wieder aufgeschnitten. Da schon ein wenig die Zeit im Nacken sitzend, weil wir HER anschauen wollten (unbedingt ansehen!!). Brett hinein. Erneut halbe Klebebandrolle verbraucht.
Zweite Box! Alles fein säuberlich verstaut, so wie es war. Die Schachteln geklebt und verschlossen. Und dann A.. "Du Stef, die ist irgendwie etwas dünn?" (In der Panik, vielleicht irgendwo einen Schrauben vergessen zu haben.. Und ich.. "Neeein, das passt schon so,..." - Bis gleichzeitig unser beider Blick an die Wand fiel, an der noch eine verdammte halbe Tischplatte lehnte.. wie es weiter ging kennt ihr schon.. Schachtel auf... Klebeband raus!

(Übrigens, ich hatte mich nicht vermessen - ich wusste es!!-, die Beraterin bei Ikea lud uns nur unabsichtlich die falsche Größe ein und bei 78 bestellten Paketen, verloren wir dabei einfach den Überblick...)



Ich LIEBE übrigens Grundrisse. Geht's euch da auch so? Egal wo ich bin - Arztpraxis, anderes Zuhause, Büro - ich male mir immer aus, wie ich die Räume mit der jeweiligen Aufteilung einrichten würde. Grundrisse! Hach! 


Mein Zimmer ist übrigens das rechte mit Balkon. Man weiß, dass man eine beste Freundin gefunden hat, wenn sie ohne mit der Wimper zu zucken sagt: Das Zimmer gehört dir, du brauchst mehr Licht für Fotos. Ich zahl zwar minimal mehr, sonst wär's ein wenig unfair, aber immerhin!
(Den Grundriss habe ich übrigens mit roomle gezeichnet. Tolles Programm, kostenlos, man muss sich aber anmelden, kann somit aber alles speichern, es berechnet automatisch die Quadrameter und so weiter!)



Und so beginnt 2014 ein ganz neues Abenteuer. Ich suche es nicht in der weiten Ferne, auch wenn ich so gerne würde, sondern erbaue mir ein kleines eigenes (bzw. mit A. geteiltes) Zuhause in Wien. Es wird bestimmt so einige Posts geben, denn unsere Köpfe sprudeln vor Einrichtungsideen über. Mittlerweile bin ich froh, dass alles so glatt und schnell über die Bühne lief, wobei wir dennoch einige Probleme hatten (Strom/Gas wurde abgedreht, weil Ummeldung falsch lief, dazwischen hatten wir riesigen Ärger mit Handwerkern, die die Wohnung verwüsteten und so weiter.. aber es zahlt sich aus, ich bin so verliebt in sie!) Obwohl ich erst im Juni richtig umziehen werde, bleibt jetzt genügend Zeit, alles langsam angehen zu lassen, denn es gehört noch viel gemacht. 

PS: Die Fotos wurden mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen, darum sehen die Räume auch so weitläufig aus, die Fenster jedoch winzig (sind in Wirklichkeit alle 2 Meter lang, yay!)! Aber man bekommt mit einem anderen einfach nicht so viel rauf. 

Friday, April 18, 2014

YYY - YummY fridaY {Grüne Couscous-Tofupfanne}

Ich gebe es ganz ehrlich zu: Dieser YYY blieb noch vom Mai 2013 übrig, der schaffte es nicht online und verwerfen mochte ich ihn auch nicht. Ist zwar nicht schön fotografiert, aber dafür müsst ihr mir versprechen, dass ihr's mal zu kochen versucht. Supereinfach! Superlecker!

Couscous, dass ich den mag, wisst ihr ja schon, aber ich mag ihn nicht nur, ich liebe ihn! Könnte den kiloweise pur essen und dann ist er auch noch so schnell zubereitet, perfekt! Heute also eines meiner Lieblingsgerichte. Es gibt eigentlich kein richtiges Rezept, ich schmeiße immer alles zusammen, was zu finden ist, schreibe aber gerne auf, wie ichs beim letzten Mal (und das war definitv nicht vor einem Jahr :D) gehandhabt habe.


Zutaten für 4 Portionen
1 Glas (250g) Couscous
1 Glas (250-300ml) Wasser
1 kleines Löffelchen Butter
1 Gemüsebrühenwürfel
1 TL Öl
250g Tofu (Bärlauchtofu, mhhh!!)
6-7 Stückchen gefrorenen Spinat 
1/2 Romanesco
1 Zucchini
15 Kohlsprossen
1 Bund Frühlingszwiebel
10 Blätter frischer Basilikum
Öl
Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zitronensaft, Kreuzkümmel 
Feta, eventuell Balsamicodressing (dickflüssiger)

Das Gemüse klein schneiden / auftauen / von Strunken entfernen, Kohlsprossen halbieren, Frühlingszwiebel in Ringe scneiden, Basilikum kleinzupfen, Romanesco klein schneiden und Zucchini würfeln. Romanesco am besten im Dampfgarer vorgaren, da er länger braucht als alles andere Gemüse, bei mir waren das ca. 15 Minuten im Dampfgarer.
In einem Topf lässt er 250ml Wasser kochen, gebt den Gemüsebrühenwürfel hinein. Wenn dieser sich aufgelöst hat, nehmt ihr den Topf vom Herd, schüttet den Couscous dazu und lässt diesen 4-5 Minuten quellen. Anschließend gebt ihr noch 1 TL Öl und ein wenig Butter dazu, erhitzt alles nochmals unter stetigem Rühren für eine Minute. Fertig!
In einer großen Pfanne erhitzt ihr etwas Öl, bratet die Frühlingszwiebel darin an und fügt anschließend den Spinat und die Kohlsprossen hinzu. Mit etwas Wasser ablöschen und köcheln lassen. 
Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft (1 Zitrone) und etwas Kreuzkümmel (nicht zu viel! Ca 1/2 TL) würzen. Wenn die Kohlsprossen fast bissfest gebraten sind, die Zucchini und den Tofu sowie das Basilikum dazugeben. Etwa 5-8 Minuten braten (mal zwischendurch ein Stück kosten, ich mag es bissfest, aber nicht roh). Am Ende den fertigen Romanesco unterheben.
Auf einem Teller den Couscous anrichten, das Gemüse dazu, mit Feta bestreuen und ein bisschen Balsamicodressing darüberträufeln.

Guten Appetit und ein schönes, entspanntes Osterwochenende!!

PS: Das grüne Smoothierezept findet ihr hier, das hat's nämlich online geschafft!
PPS: Der nächste YYY fällt aus! Danach gibt's lecker Käse!


Tuesday, April 15, 2014

one dress - four seasons {what i wore, spring}

Eigentlich sollte es ja so lauten: Das Herz tanzt, die Haut kribbelt, die Münder strahlen - der Frühling ist seit ein paar Wochen so richtig über's Land gezogen und ich ein- und ausatmend mittendrin. Ich editiere jedoch heute: Wer hat denn diese kalten Temperaturen zurückbestellt? Ich bestimmt nicht, denn mir fällt selbst das Lernen bei leichtem Sonnenschein leichter als bei diesem Wetter.

Einmal bitte die Sonne von voriger Woche:
Man stelle sich vor - Mädchen kommt nach einem letzten Arbeitstag vor den bevorstehenden Osterferien  nach Hause (Anmerkung: Dieser Tag liegt vier Tage zurück) und fällt erstmal eine Stunde in einen komaähnlichen Tiefschlaf. Aufgewacht und nachgedacht, die Blüten im Nachbars Garten betrachtend, musste sie ihre sieben Sachen einfach zusammenpacken und rausrausraus! - Ein Telefonat später M. ins Boot geholt und los ging's. 


Diese sponanten raschen Ausflüge werden mir in Wien bestimmt fehlen - fünf Minuten entfernt findet man dann nicht diese unberührte Natur, kilometerlange Felder, die sich mit verwunschenen Waldflächen abwechseln. Hin und wieder ein Windrad, dieses Mal ganz still, obwohl man die leichte Brise kitzelnd auf den Armen spürt und ein wenig Gänsehaut bekommt. Nachdem man eine Weile über Stock und Stein lief, Apfelblütenduft einsaugte und Meere von Löwenzahnblüten durchquerte, kommt man auf der Strecke in einen Waldabschnitt, der einen so schnell nicht mehr loslässt. Die leicht feuchte, intensive Luft verklebt einen die Atemwege, während man nur eines möchte: Mehr davon! Die Lungen aufgebläht wie große Ballons, voll gefüllt von Moosgeruch, Laub und klarer Luft. Stellenweise ebnete sich das Licht einen Weg durch die dichten Baumkronen und sprenkelte den dunklen Boden zu einem pointilisten Kunstwerk.







Ein bisschen später dann der Hang mit noch mehr Apfel- und Birnenbäumen. Alle in voller Blüte. Man nimmt kurz Platz, pustet ganz obligatorisch noch schnell eine Löwenzahnblüte in den Wind und sieht den tanzenden Körnchen bei ihrem letzten Auftritt zu, bevor sie zu Boden segeln und neues Leben aus ihnen entstehen wird. Da kommen die Gedanken - ein Kommen und Gehen in dieser Welt, so rasch und verlaufend, dass man meist nicht die Energie aufbringen kann, um mitzulaufen, mitzukommen, Schritt zu halten. 



{Das Foto kennt ihr ja schon - mein neuer Header, bis das neue Layout fertig ist, weil ich den alten nicht mehr sehen konnte. Zwar ein bisschen merkwürdig, sich so groß zu sehen, ganz oben am Blog, aber ich mochte die Farben und Stimmung so sehr und auch, dass ich lache, weil ich das auf Fotos sonst fast nie tu : )}



Doch nicht an diesem Tag. Denn der gibt einem eines - Ruhe und Gelassenheit. Während man nun unter den Blütenbäumen verharrt hat man nicht diesen ganzen Weltwirbel im Kopf - nein, der Orkan hat einmal die Zeit zu ruhen und wird von summenden Bienen- und Hummelgeräuschen betäubt. Betäubt und trotzdem Platz für so viel Gefühl lassend, ist das die beste Möglichkeit, um kurz zu entfliehen, aus all' den Verpflichtungen und Terminen. Was gibt es Schöneres, ja was? 




Bezugsquellen: 
Weißes Kleid mit Spitze (Mint&Berry Sale): c/o via Zalando
Kette korall: C&A (aktuell)
Jeansjacke: Mint&Berry via Zalando

Kameratasche: Rose Coral c/o via Jo Totes
Schuhe: Ballerinas via Deichmann
Uhr: Urban Outfitters

Ring: C&A (aktuell)
Sonnenbrille: H&M
Blumenhaarband: Colosseum
Auf den Nägeln: Essie Chubby Cheeks
Auf den Lippen: Figs & Rouge Lipbalm Cherry Blossom 


Fotos: M. // Bearbeitung: magnoliaelectric.





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