Sunday, September 28, 2014

4 Jahre magnoliaelectric! {Glücksschmiede}

"Vor einem Jahr kam ich zum Entschluss, dass ich meine Bilder veröffentlichen möchte und von tumblr auf blogspot umziehe." (2011)

"Zwei Jahre! Mehr brauche ich nicht sagen oder?" (2012)

"Ich bin ja ein Mensch, der gerne etwas in größter Euphorie beginnt und das dann nach einigen Tagen/Wochen/Monaten wieder einstellt." (2013)





& 2014?
Ich kann's ehrlich kaum glauben. magnoliaelectric exisitiert noch immer, ich hege und pflege diese Seite, so gut es mir die leider immer geringer werdende Zeit erlaubt und freue mich, dass der Blog wächst und wächst und derzeit kein Ende in Sicht ist. In meinem Kopf türmen sich viele Projekte, die ich unbedingt noch angehen möchte und mit euch teilen will.
Vier Jahre also! Am 25.09. wurde magnoliaelectric vier und das möchte ich heute mit euch feiern. Wie ihr mich vielleicht ja schon kennt, befürchtet man von allen Seiten nun tausende Zeilen, wie schön das Bloggen nicht ist und wie es sich in den letzten Jahren veränderte, vor allem: Was es mit mir tat. Aber wisst ihr was? Das erspare ich mir heute, denn das wisst ihr sowieso. Das dringt aus vielen Zeilen auf dieser Seite.
Was ich jedoch gleich machen möchte: Ich will euch beschenken! In den letzten Jahren lernte ich supertolle ShopbesitzerInnen kennen, mit denen ich auch privat schreibe und immer wieder schöne Überraschungen aushege. Wie auch diesmal! Es gibt eine Jahresglücksschmiede, denn damit möchte ich euch danke sagen. Klar könnt ihr "mir" gratulieren, weil eben Bloggeburtstag und so, aber ohne euch wäre die Seite bloß eine Seite und keine Interaktion, kein Austausch, nichts Lebendes. 

Für das Vierjährige habe ich mich, da es so nahe liegt, entschieden, vier Gewinnpakete aus den Preisen zu schnüren, die ich euch jetzt kurz vorstellen will:



Das erste Paket wurde gesponsert von: 
Kleenex be original: Dort könnt ihr eure eigene Taschentuchbox kreieren!
Eine der Guten: Superschöne Kalender, Postkarten und andere Geschenksideen
Jamata: Selbstgenähtes ist hier zu finden, mit viel Liebe zum Detail!
renna deluxe: Auch hier findet ihr tolle eigene Kreationen mit Papier 
Kopfstücke: Headpieces und Schützendes für die kalte Jahreszeit

Bei Eine der Guten bekommt ihr noch bis 18.10. mit dem Code Magnolia 10% Rabatt!


Die Inhalte des zweiten Pakets kommen von: 
Jo Totes: Meine Lieblingskamerataschen, wie ihr wisst - mit neuen Designs!
Dawanda: Das Handmadeportal schlechthin - ihr könnt den Gutschein in allen Shops verwenden!
Yusimi: Hochwertiger und edler Schmuck in allen Variationen
Miamore: Kunterbunte Mischung für das Dekorieren und Einrichten der eigenen vier Wände
Nuukk: Fliesensticker oder personalisierte Mini-Me Visitenkarten? Here you are!
Lov Organic: Wundervoller Biotee in den schönsten Dosen und Accessoires für den Teegenuss

Bei Nuukk bekommt ihr noch bis 30.09. mit dem Code Magnolia 10% Rabatt!
Bei Lov Organic bekommt ihr  mit dem Code MAGNOLIA15 15% Rabatt!



Das dritte Paket besteht aus Preisen von: 
Westwing: Exklusive Sales, um Designerstücke abzustauben? Hier seid ihr richtig!
Dein Lieblingsladen: Accessoires und Kleidung, die wir alle gerne im Schrank hätten!
Casa di Falcone: Ihr plant eine Party? Wollt Geschenke hübsch verpacken, dort findet ihr alles!
Lili's Loft: Tolle Teelichtgläser und noch viel schönere Geldbörschen und Brillenetuis!
renna deluxe: Hier findet ihr tolle eigene Kreationen mit Papier und besonders gern mag ich die Stickrahmen 
Photolove: Ihr wollt eure Instagramfotos nicht am Handy vergammeln lassen? Hier seid ihr wichtig!



& das vierte Paket wurde zur Verfügung gestellt von: 
Blacklane: Fahrservice in unterschiedlichen europäischen Städten (ich bin noch nie bequemer gefahren!)
Mjam: Essenslieferservice in Österreich, wenn's mal was Anderes sein soll!
Nikkal: Selbstgemachter Schmuck in liebevoller Handarbeit
renna deluxeHier findet ihr tolle eigene Kreationen mit Papier und besonders gern mag ich die Stickrahmen 
Kusmi Tea: Leckere Teekreationen aus aller Welt mit den passenden Teeaccessoires

Bei Kusmi Tea bekommt ihr mit dem Code MAGNOLIA 20% Rabatt!
Bei Blacklane bekommt ihr mit dem Code MAGNOLIABL87T3 bis 31.10. 20% Rabatt auf eure erste Buchung.



Weiters seht ihr gleich alle Teilnahmebedingungen. Klickt euch doch mal durch die Shops und überlegt, welches Paket euch am ehesten zusagen würde - diese schwere Entscheidung muss nämlich ebenso getroffen werden! Sie haben alle etwa denselben Wert und sind bunt durchgemixt. Je nach Geschmack könnt ihr bei eurem Lieblingspaket mitmachen. 


TEILNAHMEBEDINGUNGEN:
* Hinterlasse einen Kommentar mit Vornamen & E-Mailadresse unter diesem Post (= 1 Los)
* Gib bitte an, für welches Gewinnpaket (1,2,3,4) du in den Lostopf springen willst. (Ich ziehe aus den vier Kategorien!)
* Mich würde außerdem sehr interessieren, welche Kategorie du am liebsten auf magnoliaelectric liest und was für dich so ausschlaggebend ist, dass du hier mitliest. Du kannst auch gerne einwenden, wenn dir etwas nicht so gut gefällt / was du dir mehr wünschen würdest,... (Danke! Ich freue mich immer wieder über Anregungen und Kritik.)

* ACHTUNG!!!!: 
Ein Teil des vierten Pakets (Mjam-Gutschein) kann nur in Österreich eingelöst werden. Es handelt sich dabei um einen Essenslieferservice. Ihr könnt auch aus Deutschland für dieses Paket teilnehmen und den Gutschein zB jemanden in Ö schenken, wenn euch die anderen Preise im Paket zusagen!


Zusätzliche Lose 
* Like magnoliaelectric auf Facebook (+"fb" im Kommentar einfügen, auch wenn du's bereits geliket hast!)
* Teile den Eintrag über das Gewinnspiel, der auf meiner Facebookseite ist, auf deiner Seite (+ "fb2"im Kommentar)
* Teile dieses Gewinnspiel via twitter ("+twitter" im Kommentar einfügen)


Wenn ihr alle vier Lose haben wollt, sieht der Kommentar dann so aus: Name, Mail, Antwort - +fb, +fb2, +twitter.


Alles klar? Die Kommentare müssen bitte vollständig sein! Das heißt, nicht heute einen schreiben, dann morgen mit +twitter, etc - DANKE!! 

* Frei für: Österreich, Deutschland, Schweiz
* Auslosung via Losverfahren

Teilnahmeschluss: Sonntag, 12. Oktober 2014 - 20:00 Uhr



Die GewinnerInnen werden per Mail benachrichtigt und haben 1 Woche Zeit, sich zu melden. Passiert das nicht, wird der jeweilige Preis weiterverlost.

ACHTUNG: Ab Kommentar Nummer 201 macht das Kommentarfenster eine neue Seite auf, dann könnt ihr auf "OLDER" oder so klicken, eure Kommentare sind also da, ihr müsst nicht doppelt posten! Wenn du unter 18 bist, frage bitte einen Erziehungsberechtigten, ob du mitmachen darfst.

 

* Die Links in diesem Post führen zu
 meinen KooperationspartnerInnen.
Danke für die Gutscheine und Produkte!


Wednesday, September 24, 2014

10 Gründe, warum man London auch touristisch erkunden sollte {being a traveler vs being a tourist}

Sagt euch die "Traveler-Tourist"-Debatte was? Ihr wisst schon, Reisender ist man dann, wenn man abseits der Wege die Landschaft und Stadt erkundet, Touristenzonen meidet und am besten alles in einer melancholischen Wolke von Abenteuer und Wanderlust erlebt. Klar. Es klingt verzaubernd und besonders und macht die Reise bestimmt anders. Auf zahlreichen Blogeinträgen - mitunter meinen eigenen - wird beschrieben, wie man dieser besondere Reisende sein kann ohne zu touristisch Städte zu erkunden. Wie gern ich das selbst mache, ja sicher. Auf Märkten sich durch Gässchen treiben lassen, in kleinen einheimischen Lokalen essen und Stadtführungen machen, die die meisten touristischen Anlaufstellen bewusst auslassen. 
Reisender zu sein ist wohl die Inspirationsquelle schlechthin. Aber wisst ihr was? Ich denke das auch vom Touristenleben, denn so habe ich dieses Mal hauptsächlich London erlebt. In Menschenmassen und Schlangen, die teilweise doch anstrengend waren, aber im Endeffekt haben sich die Sehenswürdigkeiten mehr als ausgezahlt und mich mit ihrem Charme belohnt und auch inspiriert. 

Die "Besser Reisender zu sein als nur Tourist"-Debatte kommt mir in letzter Zeit sehr häufig unter. Ich finde es klasse, wenn Menschen reisen und selbst dann, wenn sie nur "Tourist" sind und genau in den Gebieten ihre Reise genießen, in denen sie sich wohl fühlen, auch wenn das mitten auf der Oxford Street ist oder rund um das London Eye. 

Was zeichnet überhaupt diese zwei verschiedenen Reisetypen aus? 
Klar, als typischer Tourist hat man eine gute Vorbereitung auf die Reise, Tickets im Vorhinein bestellt und eine lange Liste an Sehenswürdigkeiten, die man gerne abklappern würde. Man schläft vielleicht in bekannten Hotels an bekannten Plätzen und möchte nicht aus der Komfortzone raus, fährt mit den typischen öffentlichen Verkehrsmitteln und hat immer einen Reiseführer dabei. Und am besten macht man als Tourist noch eine typische Hop-on-Hop-off-Bustour. 

Und der Reisende? Begibt sich vielleicht in alternativere Viertel der Stadt, versucht zu erkunden, zu entdecken, sich treiben zu lassen, vielleicht auch ohne Plan. Man schläft in Hostels, kommt mit Menschen aus aller Welt ins Gespräch, reist vielleicht noch mit einem riesigen Rucksack und hat fast nur praktische Kleidungsstücke im Gepäck. Als Reisender sucht man kleine Gassen auf, trinkt Kaffee, der von einem Ansässigen empfohlen worden ist und holt sich den Imbiss bei einem kleinen Gemüsestand abseits der lokalen Bistros.

Aber erkennt ihr hier ein Muster? Das meiste ist doch nur stereotypisch. Wer sagt, dass man nicht beides verbinden kann? Wer entscheidet, ob man zu touristisch unterwegs ist? Wem schuldet man eine Entschuldigung, wenn man eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abklappert? Im Endeffekt niemanden, denn man sollte nur auf einem Weg reisen - so wie man es für sich selbst am besten hält. Ein Stückchen touristisch, ein Stückchen auf der Wanderlust-Adventure-Schiene. Von allem etwas mitnehmen und offen für neue Kulturen sein, oder offen für den jeweils anderen Part - denn nur weil jemand sich in touristischeren Gefielden wohler fühlt, heißt es noch lange nicht, dass dieser Mensch weniger beim Reisen erlebt.

Von meinen Reisen erzähle ich euch oft aus der fancy Wanderlust-Sicht, denn das ist das, was ich auch gerne erlebe und eine nicht absolut durchgeplante Reise natürlich auch ein bisschen mehr Nervenkitzel oft mit sich trägt. Aber London, London erkundete ich sehr touristisch und klapperte alle typischen Sehenswürdigkeiten ab und das sich diese Variante auch mal ausgezahlt hat, möchte ich euch hiermit beweisen.


Das London Eye, wohl mittlerweile die bekannteste Attraktion in Englands Hauptstadt. Es ist das weltweit höchste freitragende Riesenrad, von dem man einen tollen Blick über den Big Ben, den Palace of Westminster und Westminster Abbey hat. Insgesamt fährt man eine halbe Stunde, es bleibt nie stehen, sondern man hüpft bei langsamer Geschwindigkeit in die Gondel und wieder raus. Beim London Eye haben wir übrigens mit etwa 40 Minuten am längsten gewartet. 


Den Borough Market habe ich zum ersten Mal an einem Montagnachmittag im Dezember 2012 besucht, sehr ausgestorben, nur vereinzelte Stände hatten offen. Ich dachte, dass dieser bestimmt ein "geheimer" Markt sein muss, dem wurde ich 2014 eines besseren belehrt. Es tümmelten sich sehr sehr viele Menschen dort, aber das ließ den Trubel und das Marktfeeling nur besser werden. Ich aß einen Shrimps-Wrap mit leckerer Chilisauce, kaufte Seasalted-Caramel-Fudge (moaaah!) und diesen leckeren Karotten-Orangen-Zitronen-Saft.


Vielleicht ist die Royal Albert Konzert-Halle nicht wirklich übertouristisch, aber in dieser Liste darf sie nicht fehlen, weil der Park dahinter sehr schön angelegt ist, die roten Häuserfronten rund um die Halle im Kontrast zum blauen Himmel wundervoll anzusehen waren und ich dieses Foto sehr mag. Gründe genug? : )


In Kew Gardens habe ich mich sehr verliebt. Wir verbrachten dort unseren letzten Nachmittag, mit kleinen Wattewölkchen und angenehmen Temperaturen. Der Park ist riesig und bietet ganz viele unterschiedliche Vegetationen zu erkunden an. In den Glashäusern wird neben Tropenwald und Alpingarten auch Wüstenfeeling vermittelt. Es gibt außerdem noch viele weitere kleine Anlagen im Park, wie eine Aussichtsplattform, die sich durch Kastanienbäume schlängelt, einen japanischen Garten und eine altrömische, mediterrane Anlage. Kew Gardens liegt etwa eine Stunde mit der Ubahn von der Tower Hill Station entfernt.


Einen weiteren Ausflug haben wir nach Windsor Castle gemacht. Dafür nimmt man ab Paddington den Zug nach Slough, steigt dort um und fährt noch etwa 10 Minuten mit einem Pendelzug nach Windsor. Dort war sehr, sehr viel los, die Leute verteilten sich aber dann gut am Gelände. Auf dem Foto sieht es so hübsch leer aus, weil dieser Gartenteil nicht zugänglich war. Man kann eine kleine Führung durch die königlichen Appartements machen, die Rosengärten ansehen und auch die Kirche begutachten. Diese Art von Bauwerken so nahe an London schnell mal erkunden zu können, hat sich ausgezahlt!


Mit dem Schiff ging es vom Westminster Pier etwa 50 Minuten nach Greenwich. Entlang der Themse sieht man dabei viele WHARF-Bauten (Wharf steht übrigens für Warehouse at Riverfront, was mir neu war). In Greenwich steigt man aus und geht einfach geradeaus zum Observatory of Greenwich durch einen Park. Der Nullmeridian liegt im Park auf einer kleinen Hügelkuppe, von der man einen tollen Ausblick über Greenwich hat. Für den Bereich auf dem Foto musste man etwa 8 Pfund Eintritt zahlen. Dabei waren aber noch zwei Ausstellungen über die Zeit inkludiert, die ganz okay waren. Für das Foto musste man sich jedoch nochmals etwa 30 Minuten anstellen, um "auf zwei Zeitzonen" zu stehen, so ist das ja quasi nicht, denn die Zeit verändert sich nicht gleich nach dem Strich sondern ist landesbezogen.


Besonders schön fand ich den Tower of London. Derzeit ist eine Installation um den Tower zu sehen, ich denke noch bis November etwa, die aus tausenden roten Mohnblumen besteht, die den Tower umgeben. Diese stehen für die Opfer des zweiten ersten Weltkriegs, ein beeindruckendes, aber auch sehr trauriges Zeichen. Die Anlagen innen waren ebenfalls sehenswert. Im Tower of London gibt es noch den "Bloody Tower", der damalige Folterwerkzeuge ausstellte. Dies' war aber eher unspektakulär aufgezogen und das Anstellen dafür sehr unnötig. Die Kronjuwelen waren aber das zwanzigminütige Warten wert und diese sollte man sich nicht entgehen lassen. Übrigens gibt es im Shop mitten im Tower tolle selbstgemalte Postkarten, die ich sofort kaufen musste und die mir viel lieber als die 0815-"Touri"-Karten waren.


Ohja, die Harry Potter Studios! Auf das freute ich mich irrsinnig und ich wurde nicht enttäuscht. Die Studios liegen etwas außerhalb, man fährt mit dem Zug zB von Euston nach Watford Junction (Achtung, das liegt außerhalb der Zone 6 und kostet etwa 8 Pfund hin- und retour mehr). Danach fährt man mit den Studio-Bussen etwa 10-15 Minuten noch zu den Studios. Man hat so viel Zeit wie man möchte und könnte stundenlang alle Details erkunden. Der Audioguide erwies sich als sehr hilfreich und man erfuhr viele Hintergrundinfos zu den Filmen. Wer Harry Potter mag, wird die Studios lieben. Die Originalrequisiten locken da schon mal einen Schauer über den Rücken und man steht atemlos zB mitten im Zaubereiministerium.
Besonders der letzte Raum mit Hogwarts (siehe Bild oben) raubte mir den Atem. In Kombination mit Musik und Beleuchtung standen mir da schon ein paar Tränen in den Augen.
Achtung: Man muss auf der Homepage schon vorher einen Termin buchen. Vor Ort kann man keine Tickets erwerben!


Ich persönlich finde ja Kirchen zwar beeindruckend aber der Reichtum und die Prächtigkeit der Bauten lässt immer einen schalen Geschmack zurück. Da wir mit dem London Pass nicht lange anstanden, besuchten wir auch Westminster Abbey. Besonders der Innenhof erinnerte mich schon an Harry Potter und strahlte Ruhe und Besinnlichkeit aus. Ansonsten nervte aber hier das Kartenrausgesuche am meisten, denn in jedem Hof und in jeder Halle musste man sein Eintrittsticket erneut herzeigen (und wenn man so ist wie ich, steckt man das unachtsam nach dem ersten Eintritt irgendwohin und muss es ständig und ewig suchen). 



& wenn ich nichts Touristisches gemacht hätte, wäre Leonardo DiCaprio noch immer oscarlos, denn ich hab' dem Schnuckel voriges Jahr von LA einen Oscar mitgenommen, ihn brav aufgehoben und dieses Jahr endlich überreichen können.
Madame Tussauds war übrigens ganz nett, ein Besuch reicht jedoch, aber Leo hat es nochmals umso mehr herausgerissen. Der Eintrittspreis ist das ganze Spektakel wert, denn sie haben sich viele unterschiedliche Räume und Aktivitäten einfallen lassen, um den Besuch nochmals zu verbessern.


Ich werde im zweiten London Travelguide übrigens noch darüber berichten, wie man durch geschickte Planung nicht ewig in den Schlangen vor jeder Attraktion anstehen muss und ein paar Tipps und Tricks dazu geben, was man beim Besuchen der Sehenswürdigkeiten besonders beachten muss.

Monday, September 22, 2014

a little bathroom {interior / new flat}

Wisst ihr, das Badezimmer stand eigentlich auf unserer "Das sollte die Wohnung haben"-Liste relativ weit hinten. Huch, das klingt jetzt so, als würden wir gar keines brauchen, dem ist natürlich nicht so - uns war ein riesiges Bad an sich nicht so wichtig und Tageslicht musste es auch nicht unbedingt haben. So. Da zogen wir also ein und hatten den Salat - drei Quadratmeter etwa sind wahrlich nicht so viel und Ende Juli wurde es gleich eingeweiht und getestet, indem eine Woche vier Mädchen diesen Raum mehrmals am Tag nutzen mussten. Der Vorteil ist, dass das WC separat danebenliegt. Also kann das Bad einfach als Bad genutzt werden, wenn auch nur mit 3m². Oder vielleicht sind es sogar knapp vier, aber ich befürchte nicht.



Hier nochmals der Plan:



Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was ich euch mit 3m² heute zeigen möchte? Ich muss zugeben, keinen großartigen Einrichtungspost, denn so viel Platz ist in dem Räumchen nun mal nicht. Aber ich zeige euch, dass man aus 3m² ein gemütliches, angenehmes und frisches Plätzchen machen kann, selbst wenn das Tageslicht fehlt! Witzigerweise hatten wir im Gang beim Ausmalen einen Baustrahler stehen, der alles ausleuchtete, inklusive Badezimmer. Da der nicht alltagstauglich war und ich die Makeover Fotos spät fotografiert habe, sehen die Nachherfotos sogar dunkler aus (oh my, ignorieren wir alle mal den Gelbgrünstich bitte!!)..





Sechs Tipps, um ein kleines dunkles Bad freundlicher wirken zu lassen:

Weiß streichen! Auch wenn das Bad sowieso weiß gestrichen war, strichen wir nochmals zwei Schichten darüber. Auf Fotos sieht man den Unterschied kaum, aber in echt wirkte es viel heller und auch gleich um einen gefühlten halben Quadratmeter größer.

Helle Fliesen: Klar, wir hatten den Vorteil, dass bereits weiße Fliesen verlegt waren. Wer jedoch eine Wohnung neu bezieht, in der vielleicht noch keine Fliesen gelegt wurden; ich würde jederzeit für so ein kleines Kabäuschen helle Fliesen nehmen, auch wenn man den Schmutz (oder dunkle Haare) schneller sieht. Aber 3m² sind rasch geputzt!
Wer keine hellen Fliesen hat oder schon schmutzige Fliesenfugen, vielleicht ist der Edding-Fugenweißer* etwas für euch? Eddings kennt ihr ja? Und dieser hellt eure abgenutzten Fugen auf. Das hat an manchen Stellen bei uns Wunder gewirkt. Nachteil: Bei einer großen Fläche ist das leider viel Arbeit.


Hier ist die vertikale Linie mit dem Edding übermalt. Die untere und rechts noch nicht. Der Unterschied ist auf eine große Fläche gesehen nicht zu übersehen!



Eine gute Glühbirne. Die vorige Glühbirne hatte sehr wenig Watt, die tauschten wir aus gegen eine mit einer hohen Lumenanzahl. Wenn das Licht eingeschaltet ist, ist der Raum strahlend weiß und freundlich. (Wenn man den Weißabgleich der Kamera auch richtig einstellt, hihi!)






Frische Farben. Wir mögen ja beide Gold recht gerne, aber für das Bald wollten wir die Farben frischer halten, um eine freundlichere Atmosphäre zu schaffen. So entschieden wir uns für silberne Töpfe mit Kunstpflanzen (vor allem wegen des fehlenden Lichts und Ikea hat ganz günstige und nette) sowie einen quietschgrünen Teppich.

Ordnung halten: Wenn dieser Raum vollgeramscht wäre, dann würde er noch erdrückender wirken. Der Badezimmerschrank mit der Verspiegelung war bereits drinnen, also kauften wir noch ein kleines Regal (um 10€ etwa) als Badezimmerschrank und ein Board, das wir seitlich an der Wand montierten. Der Handtuchheizkörper ist leider sehr klein, also montierten wir noch rechts neben der Tür einen "Ziehmichaus", wie wir ihn so gern nennen, den man platzsparend einziehen kann oder ein wenig ausfahren, wenn mehrere Handtücher darauf Platz haben sollen. Für die Duschcremen haben ein mit Saugnäpfen zu montierendes Eckregal erstanden, da wir die Fliesen nicht anbohren wollten. (Tipp: Für das Montieren braucht man sehr..sehr..sehr viel Geduld..)

Persönliche Accessoires: Natürlich kann man diesen kleinen Raum nicht vollstopfen, aber persönliche Anekdoten sind nun mal was recht Hübsches. Wir entschieden uns für Löwen-Gästehandtücher, weil wir beide Löwen im Sternzeichen sind und unser Reise-Hashtag immer leosontheroad ist. Darüber tippte ich mit dem Dymo-Prägegerät noch einen kleinen Hinweis für Gäste. Der Anker als passendes Badeaccessoire und die "You look fine" Memo runden das Bild ab. 





Das Bild findet ihr übrigens bei Formart - Zeit für Schönes*. Dort gibt es eine große Auswahl an Prints, darunter auch sehr viele schlichte mit tollen Typographien. Den Anker hat die liebe Iza von Maedchenwahn* angefertigt. Dort gibt es neben dem Anker auch noch Schwalben in ihrer neuen Home-Kollektion.


* Die  Produkte wurden mir für diesen Post zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!


Wie ihr seht, man kann auch aus 3m² einen ganzen Post schaffen und noch viel wichtiger, ein nettes Badezimmer einrichten, das zwar recht klein, aber doch ein ganz klein wenig oho ist.

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