Wednesday, August 20, 2014

blog what you love II {a new / updated ecourse}

Rasend rasend rasend ändert sich in der digitalen Welt alles und schwupps, alles was ich im Herbst 2012 über das Bloggen schrieb, hat sich bestimmt schon wieder dreifach im Kreis gedreht und gewandelt. Aufgrund dieser Tatsache hat auch mein Ecourse blog what you love 2014 bislang eine Pause eingelegt. Ich bekam viele viele Mails mit Nachfragen, ob ich ihn wieder öffnen könne, aber das hätte ich als unfair betrachtet, da einiges einfach nicht mehr up to date ist.

& da sich im Endeffekt so viel geändert hat, ich mittlerweile auch ein bisschen Gespür für SEO habe, obwohl ich's noch immer etwas links liegen lasse (die Zeit, die Zeit), ich mehrere Vorträge über das Bloggen auf Konferenzen und Workshops hielt,  möchte ich heute verkünden, dass blog what you love wieder online ist - aaaaber in einem neuen Kleid und mit teilweise neuem Inhalt.



Was heißt das für all' diejenigen, die den Kurs bereits kauften? Ihr findet auf dem alten blog what you love Blog nicht mehr die alten Einträge, sondern bereits die aktualisierten. Auch das Layout wurde dementsprechend angepasst. Der Ecourse ist also quasi wieder frisch und neu und kann erneut von euch durchforstet werden. Leider vermischen sich die Updates teilweise unter den alten Content, sodass die meisten Posts wohl neu gelesen werden müssen von euch, aber ich denke mal, dass das besser ist, als am Schluss nur eine Updatelektion einzufügen.

Was heißt das für alle, die den Kurs noch kaufen wollen? Im Zuge des geplanten Fotografie-Ecourses habe ich einen dawanda-Shop eröffnet, in dem ihr den Kurs problemlos kaufen könnt. Dafür braucht ihr nur einen Dawanda- und Paypalaccount. Solltet ihr keinen Paypalaccount haben, bietet euch Dawanda auch noch die Möglichkeit, zB via Überweisung einen Gutschein zu kaufen und damit den Ecourse anschließend zu erwerben.

Wie kommst du zu den Zugangsdaten? Du kaufst den Kurs via Dawanda und zahlst via Paypal oder Dawanda-Gutschein. (Ich übernehme sowohl alle Dawandakosten als auch die Paypalkosten dabei). Nach der Überweisung via Paypal bekomme ich von Dawanda automatisch eine Benachrichtigung, wenn die Überweisung hier ist. In der Verkaufsnachrichtenverlauffunktion findet ihr binnen 3-5 Werktagen alle Zugangsdaten, mit denen ihr euch einloggen könnt.

Wieso gibt es den Kurs im Shop nur 50x?
Der Kurs ist limitiert, da ich abwarten möchte, wie vielen den Kurs noch buchen möchten, da es bislang einige hunderte Buchungen schon gab! Ist die Nachfrage groß, stelle ich weitere Plätze zur Verfügung!


In der Produktbeschreibung im Shop habt ihr nochmals die ganze Übersicht zum Kurs, viele Detailinformationen und das neue Inhaltsverzeichnis sowie Screenshots aus dem Blog, damit ihr seht, was layouttechnisch auf euch zukommen wird.


Der Kurs blogwhatyoulove II ist im Gegensatz zu blogwhatyoulove erweitert worden, bietet die damaligen Basisinhalte an und vereint diese mit neuen Updates zugleich ein. 



Ich freue mich über alle, die den Kurs buchen und sich intensiver mit dem Bloggen beschäftigen wollen. 


Sunday, August 17, 2014

finding your own style & being selfconfident with it {what i wore at belvedere, vienna}

Nachdem ich im vorigen Post schon ganz viele Worte zu meinem aktuellen Leben und den Gedanken, die mich gerade einnehmen, verloren habe, gibt es heute kombiniert mit einem Outfitpost ein paar Zeilen zum Thema "eigenen Stil". Anlass dafür ist eine tolle Woche mit Lu und Anja gewesen. Und leider auch ein zweiter eher negativer, den ich unten kurz als Anstoß nehme, über Stil zu schreiben.

Nachdem Anja etwas früher heimreisen musste, hatten Lu und ich am Schluss zwei Tage Zeit, an denen wir unsere Kleider auf einen Haufen schmissen und uns überlegten, wie wir sie ein wenig durchmixen könnten. Im Endeffekt kam uns die Idee, etwas sehr Steftypisches und etwas Lutypisches zu tragen und anschließend versuchsweise auszutauschen. Vom ersten Eindruck waren wir verblüfft und mussten alle paar Minuten loskichern, weil man sich selbst quasi vor sich laufen sah, verrückt!


Obwohl wir beide oft knallige Farben tragen (Lu ist jedoch die Farbenqueen, eindeutig!), greifen wir jedoch immer in andere Farbkästen. Diese typischen Pastellfarben, die bei Lu hier mit einem Blickfangpink kombiniert wurden, trage ich nur sehr selten. Bei mir sind's oft satte Farben, viel dunkle Töne und beim Schrankaussortieren zählte ich über acht schwarze Kleider, obwohl ich schwarz an sich immer gerne noch mit etwas anderem kombiniere.


Diese kleine Challenge, die Lu und ich versuchten, zeigte mir aber, mal ein wenig über meinen Schrankinhaltsrand hinwegzublicken und Neues zu versuchen. Ich frage mich ja oft, wie es passieren kann, dass einem in diesem Jahr ein Taillenrock so gut gefällt, dass man ihn unbedingt kaufen muss (am besten noch in beiden Farben, weil man sich ja nicht entscheiden kann, wie immer..), das Jahr drauf die beiden Röckchen fade auf der Stange hängen und seitdem nie getragen wurden. Irgendwas läuft da falsch. Über das Ausmisten versuche ich derzeit noch einen eigenen Post zu schreiben, also zurück zum Stil.


Der Stil eines Menschen entwickelt sich so rasant, schnell und irgendwie dauernd erweiternd. In jedem Kaufhaus haben wir eine schier unendliche Auswahl von der wir die uns entsprechenden Teile rauspicken. Stil Stil Stil. Manches lieben wir, anderes können wir uns gar nicht an einem selbst vorstellen. Aber! Die Mode ist nicht nur für uns persönlich gemacht, sondern für jederman da draußen.
Leider entdeckte ich vor kurzem einen Facebookpost, in dem furchtbare Sommerstilklogriffe gesucht wurden. Nachdem ich die Kommentare las, war mir einfach nur bisschen übel im Magen. Ich frage mich nämlich immer, warum man sowas machen muss. Wer nimmt sich heraus zu sagen, dass Ballerinas ein absolutes No-Go sind? Wer darf darüber urteilen, wie schwer man sein darf, um gewisses Kleid A oder B zu tragen und wen zur Hölle sollte man fragen, ob man mal BH-los aus dem Haus marschiert oder nicht?
All' diese heimlichen "Verbote", die Menschen ihren Mitmenschen auf's Auge drücken möchten, finde ich richtig eklig ehrlich gesagt. Mir gefällt auch nicht alles, das ist eine Frage des Geschmacks, natürlich. Aber alle da draußen haben bestimmt einen Grund, warum sie es tragen, egal ob sie jetzt in Ballerinas am besten gehen ohne Schmerzen zu bekommen oder einfach Mal Lust haben keinen BH zu tragen. Who cares?
Leider zu viele und darum versuche ich weiterhin offen in die Welt zu gehen, viele Personen und ihren Stil zu betrachten und mir zwar eine Meinung zu bilden, an der aber auch immer etwas Positives suchend. Tut ja im Endeffekt niemanden weh, wie sich wer kleidet oder nicht?



Auch mit diesen Outfits haben wir einige Blicke eingehamstert, sowohl Lu als auch ich. Ist nämlich eigentlich sehr selten, wenn zwei fast 1,80m - Frauen so bunt gekleidet und fröhlich durch die Welt wandern und dann noch tagsüber im knallroten Lippenstift. In dieser Situation unterzieh' ich mich ja gar selbst einer Challenge, nämlich mein Selbstbewusstsein zu pushen und die Kleidung so zu tragen, wie sie es auch verdient hat: Mit geradem Rücken und offen in die Welt schauend, nicht sich verkriechen wollend, obwohl ich immer wieder dazu neige. Und das muss Schritt für Schritt geübt werden und irgendwann muss ja damit begonnen werden. Also trägt das, was ihr gerne ausprobieren möchtet, die Kleidung, worauf ihr Lust habt und fühlt euch wohl darin!





Ein (Kleidungs)-Stil entwickelt sich über die Jahre hin und verändert sich dauernd. Vielleicht möchte eine Person gerade an diesem Tag was Neues probieren und riskiert dabei pikierte Blicke und nimmt das zum Anlass nie wieder einen Schritt außerhalb der Komfortzone zu wagen.





& da der Post eigentlich nicht negativ behaftet sein soll, nein gar nicht, eher zum Nachdenken anregend, möchte ich einfach abschließend sagen, dass ich unterschiedliche Kleidungsstile spannend finde. Alleine das Surfen auf Pinterest ermöglicht es, so viel Inspiration zu holen, aber bestimmt findet man die auch da draußen in der bunten weiten Welt und dann auch gern mal im Kleidungstauschprozess mit einer so guten Freundin. 
 
PS: Bei der lieben Lu findet ihr übrigens den Post seit heute Morgen ganz anders aufgezogen - wo wir wieder beim persönlichen Stil werden - die gleiche Location, unsere Fotos und doch ist der Post kunterbunt anders, - dort findet ihr auch woher ich mein ursprüngliches Outfit bezogen habe - schaut selbst!


Thursday, August 14, 2014

Frankfurt Guide {a travelguide by magnoliaelectric}

Frankfurt! Dich hätte ich ja nicht so recht auf dem Reiseradar gehabt, wenn F nicht dort wohnen würde. 2012 lernte ich einmal den Flughafen beim Umstieg nach Amsterdam kennen, aber mehr schon nicht. Von oben waren wir sehr überrascht über die weiten grünen Flächen, die die Stadt umschließt und im Endeffekt fand ich auch erstaunlich, dass die Einwohnerzahl nicht mal die Hälfte Wiens misst. Die Öffis sind dahingehend richtig groß angelegt. Insgesamt blieben wir drei Nächte in der Bankenstadt und von F wurden wir brav herumgeführt und verköstigt.
Der Travelguide ist vielleicht nicht ganz so ausführlich wie andere, die ihr von mir kennt, aber ich wollte es nicht verabsäumen, einen zu schreiben, da ich doch einige Tipps mit im Gepäck habe.


Kurz bevor ich mit A nach Frankfurt flog (unser einziger Urlaub zusammen dieses Jahr, buhu!) wurde ich von Robert kontaktiert, ob ich gerne den Blacklane Fahrservice mal testen möchte. Da ich für Frankfurt absolut keinen Plan hatte, was öffentliche Verkehrsmittel betraf und auch wenig Lust hatte, mich darum zu kümmern und vor allem das Hinreisen zum Flughafen immer als mühsam empfinde, musste ich zusagen. Der Mailaustausch mit Robert war so angenehm und nett, genauso wie der Fahrservice von blacklane. Wir durften eine Fahrt von unserer Wohnung zum Wiener Flughafen testen und von Frankfurt zum Hotel.  
Fazit: Was für ein Luxus! Während draußen alles heiß und stickig war, fuhren wir klimatisiert und fast schwebend zu unseren Zielorten, die Fahrer waren alle superlieb und die normale Klasse kommt teils sogar günstiger als die Taxipreise. Wer den Service testen will (jetzt zur Urlaubszeit vielleicht ganz praktisch). Mit dem Code MAGNOLIABL87T3 bekommt ihr 20% auf eure erste Buchung bis 30.09.2014!

Wie sieht's ansonsten mit den Öffis in Frankfurt aus: Wir nahmen eigentlich immer die Straßenbahn, um ins Zentrum zu gelangen. Unser Hotel lag direkt an einer Station, mit der wir direkt zum Willy Brandt Platz kamen. Von dort waren es nicht mal zehn Gehminuten zur Hauptwache, von der dann die Zeil, eine große Einkaufsstraße abging. Es lag alles sehr zentral, man konnte auch zu Fuß vom Willy Brandt Platz zum Main innerhalb von fünf Minuten kommen, wie gesagt- Frankfurt ist klein, mit einem Zwinkern ist man gleich überall! Wir kauften uns übrigens Tagestickets für etwas über sechs Euro. Das lohnte sich für uns.


Übernachtet haben wir im 25hours Hotel The Goldman. Durch die damalige Kokosnusskampagne hatte ich Kontakt zu einer Agentur, für die ich zwei der drei Nächte kostenfrei testen durfte.
Ich kannte bislang nur den Standort in Wien von der Miniblogst Konferenz und war natürlich deswegen umso gespannter auf die Aufmachung des Hotels in Frankfurt. Die Einrichtung war superklassisch gehalten, mit goldenen Verzierungen, dunklen Möbeln und gedimmten Licht. Wir kamen im Westtrakt des Gebäudes unter, welches von Frankfurter Persönlichkeiten inspiriert und dahingehend gestaltet wurde. Der Flur überzeugte mich schon sehr mit seinen unterschiedlichen Kunstwerken.


Auch unser Zimmer (Typ L mit 28m², also riesig) strahlte wohlige Gemütlichkeit aus, denn sowohl der Boden als auch die Hälfte der Wände waren mit kuscheligem Teppich ausgelegt. Das Hotel war sehr sauber, das merkt meine Nase sofort, die gern bei Staub zu niesen beginnt. Obwohl Teppich ausgelegt war, merkte mein Staubsensor nichts. Dennoch bin ich ja was Teppiche in Hotelzimmern betrifft, immer ein wenig skeptisch, ein schöner Holzboden wäre einfach hygienischer.


Die Dusche war riesig und der Wasserdruck super angenehm (ich liebe viel Wasserdruck am Kopf beim Haare waschen, es gibt nichts Schlimmeres als Rausgetröpfle aus dem Hahn). Einzig allein der Spiegel machte unserem Selbstbewusstsein etwas zu schaffen. Das Licht war so merkwürdig eingestellt, dass man jede Delle am Körper dreimal so tief wahrnahm.
Einen riesigen Pluspunkt gibts für den Service, wir bekamen immer frische Handtücher, gemachte Betten und hatten auch immer neuen Tee zum Selbermachen im Zimmer bereitstehen. Die Betten waren zwar sehr schmal (90cm), aber ultraweich und sehr sehr angenehm zum Schlafen. Vielleicht schon zu angenehm, denn am letzten Tag konnten wir uns gar nicht davon trennen und hatten dann ein stressiges Einpacken für den rechtzeitigen Checkout um 12 Uhr (Pluspunkt für 12 Uhr, perfekt eigentlich! Die Koffer werden übrigens einstweilen aufbewahrt, wenn man noch die Stadt erkunden will.)


Inkludiert war bei unserer Übernachtung auch das Frühstück. Es gab Buffet mit einer Auswahl an verschiedenen Aufschnitten, Aufstrichen, Obst, Porridge, Gemüse, Brötchen. Leider geht das Frühstück nur bis 10:30, was eigentlich ausreichend ist, aber wenn man zuvor Frankfurts Nächte unsicher macht, fühlt es sich doch sehr zeitig an. Um 10:00 waren meist schon Eierspeise und gebratener Schinken gar und wurden auch nicht mehr nachgefüllt. Dafür konnte man so viel Tee / Kaffee / Saft bestellen, wie man möchte. Was ich nicht so toll finde ist, dass die Eier die Klasse "2" hatten, sprich Bodenhaltung sind. Bei einem Hotel, das ganz viel Wert auf Bio, Energie und Nachhaltigkeit legt, fand ich das enttäuschend und ich hoffe, dass sie das bald ändern werden. 
Generell würde ich aber eher außerhalb frühstücken, weil man da für seinen Preis mehr Auswahl bekommt. Für diese Preiskategorie hätte ich mir persönlich vom Frühstück mehr erwartet.

Aufgrund der Freundlichkeit, der Lage und dem großen Zimmer sowie der riesigen Dusche würde ich das Hotel wieder besuchen.


Ansonsten haben wir Frankfurt sehr antitouristisch gemacht, denke ich. Ich kann euch die Plätze rund um den Uni Campus (Station Holzhausen Straße) empfehlen, welcher total schön parkähnlich angelegt ist. Dort schnappt man sich am besten einen Eiskaffee von Hopplo (so ein kleines Cafe in einem Studentenheim) und ruht sich davor im Liegestuhl kurz aus. Die weiße Statue, die aus Buchstaben bestand, fand ich im Kontrast zum blauen Himmel wundervoll.


Abends ist der Main eine tolle Anlaufstelle. Wir saßen bis spät nach Sonnenuntergang an der Sachsenhäusermainseite (Museumsufer), vor uns die schillernde Skyline und der reflektierende Fluss. Dort spielte sich das Leben ab, unzählige Menschen, die in Gruppen zusammensaßen und den lauen Sommerabend genossen. Vom Willy Brandt Platz aus waren das wie gesagt nur etwa fünf Gehminuten. Dort gibt es auch das Maincafé mit öffentlicher Toilette, falls der Apfelwein (den ich übrigens viel zu sauer fand, dann lieber mit Fanta gemischt) auf die Blase drückt : )

& ein magnoliaelectrischer Travelguide wäre kein Travelguide, wenn das Essen nicht seinen eigenen Platz bekommt. Hier habe ich euch die Orte zusammen geschrieben, an denen wir gut aßen, beziehungsweise habe jeweils noch eine Minireview darunter geschrieben. 


Die Bergerstraße kann ich generell empfehlen, hier reihen sich tolle Shops und gemütliche Cafés nebeneinander und die Atmosphäre erinnerte mich ein wenig an Berlin Friedrichshain. 

Café Ginkgo
Bergerstraße 81, Homepage
Man konnte gemütlich draußen auf alten Holztischen sitzen, die hausgemachte Limonade, die sehr empfehlenswert ist, genießen und das Essen war ebenfalls sehr gut. Die Bedienung sehr freundlich, wies uns darauf hin, dass wegen der Menge an Gästen, das Essen etwa 20 Minuten dauern würde, was absolut okay war. Große Auswahl an vegetarischem und veganen Essen. 


Auf der Bergerstraße sah ich auch noch diese beiden Lokale, aber nach dem Ginkgobesuch waren wir zu voll für mehr. Sie sahen aber beide schön gestaltet und besonders aus.

Dulce
Bergerstraße 70, Homepage

Extravegant
Bergerstraße 154, Facebook


Aroma
Adlerflycht Platz
The best falafel in town - das stimmt anscheinend, denn die Schlange war lange vor der etwas schäbigen Imbissbude. Die Portionen jedoch riesig, die Zutaten frisch und sehr gut gemixt. In meinem Shawarmapita waren so viele unterschiedliche Gemüsesorten, sogar frische Minze und rote Rübe, die super miteinander harmonierten. Bei einem Frankfurtbesuch sollte man sich unbedingt dort eine gefüllte Pita holen!


Café Karin
Großer Hirschgraben 28, Homepage
Hier hatten wir einen kurzen Zwischenstopp zur Stärkung, ich aß einen Miniobstsalat, der vom Preis her für die Portion vielleicht etwas teuer war. Das Ambiente des Cafés jedoch war sehr schön, alt und klassisch eingerichtet und hat etwas an Wien erinnert. Die Bedienung war überaus nett, vielleicht schon zu überschwänglich, aber viele Leute mögen sowas ja gerne : D


Die Kuh die lacht
Friedensstraße 2, Homepage
Ich habe die letzten zwei Jahre so viele unterschiedliche Burger probiert, dass es mittlerweile schwierig ist, meine Top-Burger eben naja, zu toppen. Die Kuh die lacht bot sehr interessante Sommermischungen an, so entschieden wir uns für einen Guacamole-Sommerburger, der von der Portion sehr ausreichend war und vom Geschmack ebenfalls gut. Die Preise sind im Gegensatz zum ich finde sehr überschätzten TGIF günstig bemessen. Das selbstgemachte Ketchup schmeckte auch und hatte auch die Konsistenz von Ketchup (das ist ja oft nicht der Fall). Wir waren zufrieden.


Maingold
Zeil 1
Tja, das Maingold. Ich habe lange überlegt, ob ich es in den Guide mitreinnehme, mich entschieden, dass sich jeder seine eigene Meinung bilden sollte. Ich fand das Café unglaublich schön eingerichtet und auch das Essen war gut. Die erste Kellnerin, die uns bediente war auch recht freundlich, wurde dann aber von einem jungen Herrn abgewechselt, dessen Arroganz uns leider den Appetit verdarb. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, ich glaube das Café ist ein richtiges Schmuckstück in Frankfurt, durch unsere Erfahrung, die wir aber dort machten, würden wir jedoch nicht mehr hingehen.



Thai Express
Carl Theodor Reiffensteinplatz 7, Homepage
Eine kurze Entspannungspause gönnten wir uns beim Thai Express. Das Gute, er ist von der Zeil in Sekunden erreichbar, von der Shoppinghektik merkt man auf diesem begrünten Platz aber nichts. Das Essen war frisch, schnell fertig und auch günstig. Für einen Snack oder einen raschen Mittagshappen empfehlenswert.


Eis Christina 
Eckenheimer Landstraße 78, Homepage
Eis Christina wurde uns über Instagram empfohlen, also versuchten wir es mal. Das Spaghettieis war riesig, die Sortenauswahl umfangreich. Ich entschied mich für Cassis, Nutella und Pfefferminz. Nutella war sehr gut, Pfefferminz ging so, mit Cassis vermischt war es dann wieder lecker. Da meine Geschmacksnerven mittlerweile Eissorten vom Eisgreissler in Wien und der Eismanufaktur in Potsdam kennen, war das Eis von dort leider nicht so das Highlight im Vergleich.



Wer weggehen möchte, hier sind F's Lieblingslokale, das Silbergold und Robert Johnson (in Offenbach). Im Silbergold war ich auch mit, dort liebte ich den Fotoautomaten, in dem wir wahnsinnig viel Spaß hatten, wie man sieht. Musikalisch mochte ich es nicht ganz so sehr; es wurde Elektro gespielt, aber so richtigrichtiger Elektro, wo es kaum Bassdrops oder unterschiedliche Rhythmen gibt, das find ich persönlich eher einschläfernd. Checkt einfach vorher aus, welche DJs auflegen und welche Musikrichtungen ihr auffinden werdet. Das Lokal selbst ist klein, aber fein.
Im Roberts (Robert Johnson) habt ihr frühmorgens den fantastischen Ausblick auf den Hafen!


Frankfurt war für einen Wochenendtrip wirklich schön, uns wurde auch das Palmenhaus empfohlen, für das wir keine Zeit mehr hatten, aber wenn ihr dort seid, solltet ihr das unbedingt auch besuchen.

Falls ihr gute Tipps für Frankfurt habt, könnt ihr das auch gerne bei den Kommentaren für alle LeserInnen hinterlassen!

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