26. Mai 2016

what's in my {camera} bag!

#whatsinmybag ist immer so amüsant auf Instagram. Was Leute alles in ihrer Tasche haben! Und meist so schön ordentlich drapiert. Kein Müllfuzzelchen. Kein gebrauchtes Taschentuch. Kein zerknautschtes Blatt Papier.
Ich sag euch eins: Das werdet ihr heute auch nicht zu sehen bekommen, denn ich habe diesen Post zum Anlass genommen, um all' meine Taschen auszumisten. Das Fazit: Ein voller Müllkübel, ein paar Rechnungen zum Einsortieren und so viel Kleingeld, dass der Chai-Latte für eine Zeit lang gesichert ist. Die Müllfotos und den genauen Tascheninhalt erspare ich euch aber auch, heute geht's nämlich nur um ein bestimmtes Equipment - meine Kamera(s) und Objektive.


Mittlerweile habe ich ja einige Kamerataschen in meiner Sammlung und das verdanke ich hauptsächlich der lieben April von Jo Totes*, die mich immer in die neuesten Modelle schnuppern lässt. Ihr kennt den Shop bestimmt schon von einigen what-i-wores und Gewinnspielen auf dem Blog. Das Tolle ist, dass mittlerweile weltweiter Versand kein Problem ist, auch mit den Zollkosten gibt es weniger Probleme, da in England eine Zweigstelle eröffnet wurde. Guckt doch mal rein, es gibt mittlerweile neue kleine Modelle, die recht praktisch für Reisen sind oder auch Rucksäcke, die einen idealen Schutz für eure Kamera bieten.

Das grüne Schätzchen Rose Moss begleitete mich im Herbst passend zu einem rostfarbenen Pullover. Aber auch im Frühling trägt sie sich wunderbar, weil ich gerade den Mai mit der Farbe Grün assoziiere.




Aber genauso wichtig wie die Tasche ist heute ihr Inhalt! Da ich oft gefragt werde, welche Kamera ich besitze, möchte ich euch heute meine derzeitige Ausrüstung vorstellen - die hat mittlerweile einen tollen Umfang erreicht, aber ich nehme meist nur meine Grundausrüstung mit, die sowieso schon schwer genug ist. Wenn die Tasche nämlich zu schwer wird, werde ich selbst rasch müde und hab' dann gar keine Lust mehr auf Fotos.

Beim Verreisen oder wenn ich auf Fotoausflügen bin, ist das meine Standardausrüstung. Ja. Nur zwei Objektive, aber das reicht allemal!



Kamera:
* Canon 60D DSLR*

Objektive:
* Canon 24-70mm 2.8L II USM*
* Canon 50mm 1.4 USM*

Wie ihr seht, ist das Canon 24-70mm sündteuer. Nach langem Sparen konnte ich es mir endlich leisten. Es ist ein wunderbares Allroundobjektiv in hoher Qualität. Die Fotos werden meist bombenscharf und ich möchte es bei meiner Arbeit nicht mehr missen. Wenn ich mit diesem Objektiv unterwegs bin, fotografiere ich auch sehr selten mit dem 50mm, obwohl eine Festbrennweite für mich fast Pflicht ist. Die hohe Lichtstärke ermöglicht hierbei nochmals größeren Spielraum.

Wer in seine Ausrüstung noch nicht so viel Geld investieren will oder kann, dem kann ich zwei günstigere Alternativen ans Herz legen, mit denen ich auch bereits gearbeitet habe und die ich ab und zu einsetze, wenn es mir zu heikel ist, die teureren Objektive mitzunehmen:

Alternative für das Canon 24-70mm 2.8: Tamron AF 28-75mm 2.8*

Alternative für das Canon 50mm 1.4: Canon EF 50mm 1.8 II*


Fotografiere ich eher Portraits, dann nehme ich manchmal nur das 100mm (Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro Objektiv*) mit, das bleibt im Normalfall Zuhause, obwohl ich es heiß liebe! Mit ihm sind auch die Fotos dieses Posts fotografiert worden.
Es war vor dem 24-70mm mein absolutes Lieblingsobjektiv. Das Bokeh wird cremig, das fokussierte Objekt knackig scharf. Ich bin damals, 2012, in Prag sogar nur mit dem 100mm verreist. Natürlich hat man dadurch eine relativ beschränkte Nutzungsmöglichkeit, aber ich achtete dadurch viel mehr auf die Details dieser hübschen Stadt!

Meine Food- und Produktfotos fotografiere ich übrigens hauptsächlich mit dem 50mm 1.4. Beim Verreisen reicht mir das 24-70mm Objektiv, da es alle Bereiche abdeckt, die für mich wichtig sind. 

Als Zweitkamera habe ich noch die Canon 700D*, die eine Spur leichter als die 60D ist, manchmal nehm ich sie auf Reisen / Ausflüge mit.


Folgende beiden Objektive befinden sich nur selten auf dem Gehäuse meiner Kamera und ich erklär euch auch warum:
* Sigma 8-16mm F4.5 - 5.6*- Sehr eingeschränkt, weil Weitwinkel. Super für abandonedplaces (generell Aufnahmen von Räumen) und für manche Landschaftsaufnahmen, um die Weite hervorzuheben. Hätte ich gerne beim Grand Canyon schon dabeigehabt. Aber nur für paar einzelne Aufnahmen, möchte ich's nicht mitschleppen. (Ja, ich bin schleppfaul.) Außerdem finde ich die Qualität nicht überragend.

* Sigma 150-500mm F5.0-6.3* - Super für Tieraufnahmen / Landschaften. Nehme ich jedoch kaum, wird meist von meinem Bruder benutzt. Muss man aber nicht unbedingt besitzen, weil es gigantisch (!) ist. Ich mag's kompakter.




* Diese Links sind Affiliate Links. Wenn ihr darüber kauft,
bekomme ich einen Prozentsatz auf mein Konto gutgeschrieben.
Darüber kaufe ich immer Materialien für meinen Unterricht, derzeit Kriminalliteratur.
* Die Tasche Rose Moss wurde mir für diesen Post zur Verfügung gestellt, danke April!

EDIT

17. Mai 2016

Citytrip mit Adam und 5000 Kalorien in Graz und Umgebung {traveling with magnoliaelectric}

Zuallererst: Nehmt euch ein Getränk zur Hand, vielleicht Tee oder am besten Trinkschokolade, die ist sehr passend für den heutigen Post, legt die Beine hoch - ich nehme euch virtuell  auf meinen Citytrip nach Graz mit, es wird ein wenig länger, weil ich nichts auslassen wollte, aber vielleicht habt ihr ja so großes Interesse und Durchhaltevermögen? Los geht's!

Am vergangenen Pfingstwochenende war es wieder so weit - meine Familie, R und ich trafen uns allesamt in der Zotter-Schokoladen-Manufaktur in der Nähe von Graz (Steiermark). Familienausflüge sind das schönste, jawohl, darum freute ich mich umso mehr auf das Wochenende.
Ist ja nicht so, als hätte ich erst 24 Stunden zuvor mit einer Klasse die  Heindlfabrik in Wien besichtigt. Wobei ich da gar nicht so viel gekostet habe, versprochen!
Ein kalorienreiches und sooo schmackhaftes Wochenende stand also bevor.


R und ich waren bereits am Vorabend angereist und hatten jemand ganz neuen dabei - vier Räder, kleiner Flitzer, schnittige Kurven, getauft auf den Namen Adam. Na, wisst ihr schon, worauf ich hinausmöchte? Ja! Unsere Familienkutsche in Kombiformat Ehh, R's Kombi durfte das Wochenende in Wien verbringen und ein wenig ruhen. Die Accorhotelkette und Opel* luden nämlich zum Citytrip und da wir sowieso zu dieser Zeit in Graz gewesen wären, haben wir die Einladung gleich mit dem Ausflug verbunden. 
Ich war schon vorfreudig, diesen kleinen Flitzer mal fahren zu dürfen. Erstens, weil ich seit dem Umzug nach Wien kaum noch Auto fahre und es früher immer sehr genossen habe. Weiters erinnert mich die Marke immer an Familienurlaube in Kärnten von früher, als meine Eltern noch einen fuhren.
Über technische Details weiß ich insgesamt nur wenig Bescheid - sechs Gänge, eco-Modus, 90PS, umfangreiches Display, Bluetoothverbindung mit dem Handy möglich (Spotify, juhu, richtig guter Sound der Boxen!) - was will man mehr?
Ihr seht schon an den Fotos, dass das Auto nicht riesig ist - aber für das Motto "citytrip" war es perfekt - zwei Handgepäckskoffer passten in den Kofferraum, die kleine Rückbank war noch frei und kurz fuhren wir sogar mal zu dritt - auch da war noch Platz! Er fährt sich wie ich finde super und ich war ganz "über den Biss" überrascht. Autobahnen? Kein Problem, klein, aber oho, lautete da die Devise.  Besonders auf den Bundesstraßen machte das Fahren sowohl mir als auch R große Freude, da das Lenkrad auf die kleinste Bewegung reagiert - die Fahrt im VW anschließend war dann etwas "strenger" ;).



Heute folgt hinter dem Cut - würde sonst die Hauptseite sprengen -  ein kleines Traveldiary, das auch Ähnlichkeiten mit einem Travelguide hat, da ich immer wieder Tipps einstreuen werde. Viel Spaß beim Lesen!


EDIT
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