Sunday, November 23, 2014

this is cuddle weather & Cream Cheese Cookies

Wisst ihr was sehr bezeichnend ist?

Dass der November immer dann Nebelsuppe rausspuckt, wenn ich eigentlich gutes Fotolicht brauchen würde. Und wenn ich am liebsten eingepackt im Bett lesen möchte, dann strahlt die Sonne wie im schönsten September rein. Aber ich jammere hier auf höchster Luxusstufe.. -  Ich mag den November nicht ganz so sehr, weil er viel zu viel Nebel beinhaltet und Sonnentage an sich recht rar sind (außer eben wie besagte sonnige Septembernachwehen). Wenn es zum Nebel jedoch schön kalt ist, finde ich's klasse, weil man sich dann so richtig in tristes Novemberwetter fühlen und nicht nur die Kälte, sondern auch den Nebel raussperren kann.




Und dann kann man ganz viel machen, dass man sich wohlfühlt, denn November ist vor allem genau eines - CUDDLE WEATHER TIME!

Ich möchte euch heute noch ein bisschen erzählen, wie so ein Post entsteht, denn hinter die Kulissen sieht man auf Blogs ja sehr selten und das sind aber genau die Beiträge, die ich liebend gerne ansehe und mich freue, dass ich nicht alleine ein superchaotischer Mensch bin!


Das Konzept überlegte ich mir zusammen mit C., einer guten, ebenso fotobegeisterten Freundin. Aus dem Kissen, das ich bestellte, entstand schnell ein ganzes Thema. Wir wollten Flauschewolken, die unbedingt aus Marshmallows bestehen mussten, heiße Schokoladen, wohligduftenden und wärmenden Tee und Kekskrümel, überall! Gesagt, getan. Wir setzten einen Termin für unsere Back- und Fotosession fest und freuten uns sehr.
Wie es so ist im Alltag, mussten wir unser Vorhaben schon mal um zwei Stunden nach hinten verlegen an diesem Tag, da ich viel zu spät nach Hause kam. Und natürlich, was denkt ihr welches Wetter uns Bauchschmerzen bereitete? Klar, Nebelsuppenparty galore!




Mit der Dämmerung im Nacken backten wir wir wild drauf los und vergaßen gleich, dass wir ja eigentlich in anderen Förmchen Kuchen backen wollten. So wurden es karamellige Kekse nach einem typischen amerikanischen Rezept, das uns lehrte: Vertraut nun mal keinen typisch amerikanischen Rezepten, die über 200g als Zuckerangabe für ein bisschen Kekse angeben. Puh. So versuchten wir den doch sehr süßen Geschmack mit Zitronen-Frischkäseklecksen zu neutralisieren, was ein wenig gelang.. 
Ein bisschen zu hart wurden die Kekse leider dadurch, da wir sie vorher im Gefrierfach schockfrosteten, um sie kalt zu bekommen, denn warme Kekse und Frischkäse? Ihr wisst ja, das klappt gar nicht!

Hier noch das Rezept und unsere Tipps:
Originalrezept stammt von hier.

Zutaten für etwa 18-20 Kekse:
* 120g Butter
* 120g brauner Zucker (Hier reichen unserer Ansicht nach etwa 100g)
* 50g weißer Zucker (Wir würden den weißen Zucker ganz streichen)
* 1 Ei
* 1 Päckchen Vanillezucker

* 150g Mehl
* 80g Kekskrümel
* 1 Teelöffel Maisstärke
* 1/2 Teelöffel Backpulver

* 150g Frischkäse
* 50g Zucker

Wie geht's? Die Butter schaumig rühren und danach das Ei und die Zuckersorten (braun, weiß, Vanillezucker) mit einrühren. Die Konsistenz sollte leicht schaumig/cremig sein, also etwa vier Minuten mit dem Mixer sollten ausreichen.
Wie bereits oben erwähnt, die Cookies waren extrem süß, eventuell eine Zuckersorte weglassen oder die Mengen reduzieren!
Wir nahmen Butterkekse, die wir zerstampften, als Kekskrümel. Anschließend alle anderen Zutaten (Mehl, Kekskrümel, Maisstärke und das Backpulver) mit verrühren, sodass sie alles vermengt. Wer möchte, kann noch eine Prise Salz dazugeben.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dieses eventuell zB mit Rama Culinesse, das finde ich dafür sehr passend, ausstreichen, sodass nichts kleben bleiben kann.
Mit den Fingern kleine Teigbällchen machen und leicht andrücken, sodass sie in der Mitte eine winzige Delle haben. Wir haben die 18 Bällchen auf zwei Bleche verteilt.

Bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) für kurze Zeit backen. 10 Minuten reichen etwa, sonst werden sie zu hart, weil sie auch nach dem Backen noch leicht aushärten.

Für die Frischkäsecreme ganz einfach den Frischkäse mit etwas Zucker verrühren. Eigentlich eignet sich hierbei Puderzucker am besten (dann wären es ja schon fast four sugar cookies..). Wer möchte, kann noch den Saft einer halben Zitrone reinpressen.
Die Cookies schmecken warm recht gut, aber die Creme würde wegschmelzen, also am besten gut auskühlen lassen (wir raten von Gefrierschrankexperimenten ab, da werden die Cookies sehr hart dadurch) und dann mit einem Klecks Frischkäsecreme servieren.




Insgesamt machten wir uns leider immens Druck, denn gegen halb fünf wurde es dann unmöglich noch Fotos zu machen, also Iso hoch und das letzte Licht noch rausholen. Husthust.. das Rauschige könnte man doch als schönes, gemütliches Stimmungselement gelten lassen, nicht?

Nachdem wir die Küche, die wir zuvor fototauglich machten, indem Tische und Stühle verrückt wurden, ich über das Backblech flog, der Kühlschrank nicht mehr aufging und sowieso alles klebrig war, wieder sauber hatten, konnten wir erstmal durchatmen und die Fotos suchten. 






Tja und wisst ihr - wir hatten sie uns so anders vorgestellt und irgendwie war unser Konzept nicht mehr ganz das, was wir planten, aber das Wichtigste ist bei solchen Umständen - Nerven bewahren, das Beste rausholen. Denn auch wenn die Fotos die Rauschebärte von Nikolausgesichtern locker Ausstechen, hatten wir einen schönen und lustigen Nachmittag zusammen und das ist doch noch immer goldwert!


Materialienliste
Holzplatten: Eigentlich Teil meines Nischenregals, aus dem Baumarkt, lasiert.
Blaue geometrische Schüssel, geometrischer Becher: c/o Geschenketräume*
Spitzentischtuch: H&M Home
Wolkenmaterialien (Tortenstecker, Papierwölkchen): c/o Casa di Falcone*
this is cuddle weather Kissen: district six
Keramiklöffel und Kupferteelicht: Westwing
Winter in Lov Tee, weiße Porzellankanne und Keramiktasse mit Strickmuster: c/o Lov Organic* (-15% auf eure Bestellung mit dem Code MAGNOLIA15)
Cup of Tea Tasse: zum Beispiel hier Brauns Living
Strohhalme: weiß ich leider nicht mehr


* Die Links führen zu meinen KooperationspartnerInnen,
die "c/o Produkte" sind mir für diesen Post zur Verfügung gestellt worden.
Es handelt sich bei den Links um keine Affiliate Links. 




Thursday, November 20, 2014

Weihnachtliche Geschenksidee: FOCUS Fotografie Ecourse {mit Gutschein-PDF}

Heute mal in Eigenwerbung unterwegs, ihr wisst ja, wir - das sind mein Bruder Philip und ich - haben Anfang Oktober den Ecourse FOCUS veröffentlicht, der viele Themen rund um die Fotografie behandelt.

Da wir einige Anfragen bekamen, ob wir wie schon 2012 beim Blog-Ecourse auch dieses Mal eine Geschenksoption für Weihnachten anbieten, entschieden wir uns für ein klares Ja! 

Was heißt das für euch? Ihr wisst noch nicht, was ihr euch selbst wünscht oder habt eine/n fotografiebegeisterte/n Freund/in? Es gibt jemanden, der sich über die Zugangsdaten zum Fotokurs immens freuen wird? 

Dann ist hier die Lösung - wir bieten von heute bis 22.12. (siehe Versandoptionen unten) zusätzlich zum Kurs ein A4-seitiges PDF an, das weihnachtlich gestaltet ist und auf dem ihr die Kurszugangsdaten, die euch nach der Bezahlung übermittelt werden, eintragen könnt. Dieser Gutschein macht sich einfach hübsch und da es sich bei dem Ecourse um ein digitales Produkt handelt, ist es doch immer schön, auch etwas in den Händen zu halten.


Versand vor Weihnachten:
Achtung: Alle Kurse, die via Banküberweisung gekauft werden, müssen bis spätestens 15.12. erworben und anschließend sofort überwiesen werden, sodass wir noch einen Versand bis 22.12. ermöglichen können! Die Überweisungen dauern teils fast eine Woche, die Erfahrung mussten wir schon machen.
Ihr könnt den Kurs aber via Dawandagutscheinoption noch bis 22.12. erwerben, am 22.12. verschicken wir um 20:00 die letzten Zugangsdaten, dann macht der Shop eine kleine Weihnachtspause!

Begrenzte Teilnehmerzahl:
Für 2014 bieten wir nur noch 45 Kursplätze an. Solltet ihr daran Interesse haben, wartet vielleicht nicht zu lange! 

Hier geht's zum Shop: magnoliaelectric auf DaWanda


Sunday, November 16, 2014

Wellnesstage in Tirol {traveling with magnoliaelectric}

Vorwarnung, heute wird's lang, aber wer auf der Suche nach einer tollen Unterkunft für einen Kurzurlaub in Tirol nahe der deutschen Grenze ist, ist genau richtig!

Ich befinde mich gerade im längsten Schuljahr, das Österreich so zu bieten hat. Feiertage an Wochenenden zum Beispiel. Ich möchte gar nicht jammern, ich freu' mich für alle, die deswegen samstags zum Beispiel mal frei haben und ein langes Wochenende (sprich zwei Tage!) genießen können. Ich habe über sechs Jahre samstags gearbeitet und auch wenn ich die Arbeit dort sehr mochte, freute ich mich sehr auf die seltenen Glücksfälle, die sich Feiertagssamstage nannten. Im Schulsystem haben wir's ja insofern gut, dass uns hier schulautonome Tage zur Verfügung stehen und die wurden dieses Jahr zum Energieauffüllen als verlängertes Wochenende eingesetzt - sprich, ich hatte Anfang November fünf Tage hintereinander frei (plus einige Tage mehr, weil ich danach gleich krank wurde ._.), was R und ich sofort ausnutzten und losfuhren.



Wohin ging's? Nach Tirol! Ich bin erst einmal ein Wochenende in Tirol zum Skifahren gewesen (Post findet ihr hier mit einigen "lustigen" Geschichten, wie turbolent unser Wochenende war). Tirol bedeutet also auch ein bisschen Schnee in meinem Kopf und tatsächlich - kurz vor der Ankunft murmelte R ganz verblüfft, dass am Straßenrand ja beachtlich viel Schnee läge. Erst dann registrierte ich lachend die weiße Masse.

Aber dieses Mal war nicht Skifahren angesagt, dieses Mal ging's um's Entspannen und Erholen. Wir hatten beide viel um die Ohren zu dieser Zeit und waren vorfreudig auf zwei Nächte im Tannheimer Tal bei Familie Müller im Wander- und Wellnesshotel Sonnenhof Tirol*. Ich bin also nicht nur privilegiert ein paar Tage so wegzufahren, nein - wir wurden ins Hotel sogar eingeladen. 
Bloggen bereitet mir in so vielerlei Hinsicht Freuden und diese Tage gehörten dazu. Familie Müller lud uns in ihr Hotel für zwei Nächte ein. Davon möchte ich euch heute genauer erzählen, ich warne vor - der Post wird lange, aber ich habe so viel mit Christina, der Frau des Chefs mittlerweile, geplaudert abends, dass ich das unbedingt hier alles loswerden muss und euch damit vielleicht einen ganz guten Tipp für euer nächstes erholsames Wochenende geben kann?


Als wir ankamen strahlte die sonnengelbe Fassade schon von Weitem und der Name Sonnenhof ist dort wohl Programm, denn die Sonne schien jeden Tag, von wegen Nebelsuppennovembertage! Das liegt wohl daran, dass das Hotel etwas erhöht angesiedelt ist und im Tal am längsten von der Sonne profitiert. Schnee lag leider kaum noch, aber uns wurde gesagt, dass im Oktober schon mal eine ordentliche Menge runterkam. 

Was müsst ihr über den Sonnenhof wissen? Ich finde es großartig, dass es ein Familienbetrieb ist. Das merkt man sofort, alles ist liebevoll bis ins kleinste Detail gestaltet und entfernt sich sehr von der "Abfertigung von Gästen", die man ja auch mal in schicken Hotels hat. 
Das Hotel hat seine Ursprünge schon 1967, als das damalige Liftcafe vom Großvater Müller, dem jetzigen Seniorchef, gegründet wurde. Nach und nach wurde die Pension erweitert und glänzt jetzt mit vier Sternen, die zurecht verliehen wurden.

Was sind die Besonderheiten? Als wir Richtung Hotel fuhren sahen wir eine Menge Hotels, eines siedelte sich neben dem anderen an. Der Sonnenhof hat eine recht ideal Größe, mit knapp 100 Betten nicht zu groß um als Massenbetrieb zu gelten, aber groß genug um einen tollen Spabereich aufweisen zu können und gleichzeitig familiäre Atmosphäre zu haben.

Das Essen? Ich finde es immer schwierig, schöne Hotels zu finden, in denen man sich in allen Belangen auch sehr wohl fühlt. Ich muss sagen, dass R und ich am Sonntagabend beim Galadinner schon ein wenig Panik schoben. Die anderen Gäste waren eher älter und wir waren mit Abstand die jüngsten. So viele Gabeln und Messer, immer von außen nach innen essen, nicht wahr? Ich möchte unsere Dinnermanieren da nicht runterspielen, aber es herrschte einfach eine gewisse andächtige Atmosphäre, an die wir uns erst gewöhnen mussten. Die beiden Abendessen waren übrigens hervorragend. Sonntags gab es ein Galadinner mit einem fixierten Speiseablauf, wovon ich die Austernsuppe nicht mochte, mich aber in das Meerbarbenfilet mit Kartoffelschaum hätte legen können.



Noch besser fanden wir das Abendessen am Montag. Morgens konnte man aus einem kleinen Menü wählen und bekam dann wieder mehrere Gänge serviert. Die Langustenlasagne war himmlisch und erst das Doradenfilet mit Milanese Risotto. Christina erzählte uns, dass das Hotel sehr sorgfältig darauf achtet, welche Lebensmittel gekauft werden. Die Dorade war zum Beispiel ein Leinenfang, was heißt das? Ganz traditionell eben mit der Angel gefangen, was man heutzutage sehr selten erlebt. Gemüse und Obst waren immer frisch, der Biotee von Bioteaque mehr als köstlich! 
Der Sonnenhof bietet nicht nur Hotelgästen Essen an, er fungiert auch als normales Restaurant, also wer schön und gut essen gehen möchte, ist hier richtig!

Und das Frühstücksbuffet? Wie konnte ich das glatt vergessen! Einfach genial. Frühstücken gehört sowieso zu meiner Lieblingsmahlzeit und im Tiroler Sonnenhof fehlte uns schlichtweg nichts, das beweisen gleich die Fotos:



Der nächste Punkt ist mit Sicherheit die Ausstattung des Hotels und da sagen bestimmt Bilder mehr als Worte, wobei ich diesem Spruch nicht immer beistimmen kann - hier jedoch schon. Wir schliefen im neuen Trakt, der erst im Sommer eröffnete. Das Zimmer nennt sich Aggenstein und befand sich im ersten Stock mit Ausblick auf Berge, Wiesen und Wald. Könnte herrlicher nicht sein oder? Das Bett war ein großes Doppelbett und nachdem man nur gewohnt ist, in 1,40er Betten zu schlafen, waren die fast zwei Meter Breite super! Besonders der Boden hat es uns beiden angetan, superschön gearbeitetes Holz, das ich auch mal in meinen vier Wänden haben möchte. Einzig jedoch das noch fehlende Wlan im Zimmer machte uns beiden zu schaffen. Ja, ich weiß, Wellness und Internet vereinbaren sich für viele nicht, "paradoxerweise funktionierte das Wlan im Wellnessbereich am besten" (R). Wir hoffen sehr,  dass das noch ausgebaut wird, denn ein bisschen Internet gehört zu unserer beiden Leben einfach dazu!



Als wir am Sonntagabend ankamen lag schon eine große Tasche mit den Spa-Utensilien für uns bereit. Wir - absolute Wellnessnewbies - schlüpften also in Badesachen und Bademantel und überlegten mal, ob man - die Füßchen in Schläpfchen gepackt - nun so direkt in den Spabereich geht, entschlossen uns für Ja und hatten uns richtig entschieden. Der Lift führte direkt in den Eingangsbereich des Spabereichs, von dem mehrere Räume abgingen, die Saunalandschaft, der Ruhebereich und das kleine Schwimmbad. Besonders der Lichteinfall hat es mir angetan, weil ich generell ein sehr lichtaffiner Mensch bin (Glitzerflammen bei Konzerten? Lichtreflektionen? Ich bin begeistert! Gleich automatisch hundertmal mehr!). 



Als R noch eine Massage hatte, schwamm ich alleine im Schwimmbecken, weil wir zu einer Saison dort waren, in der kaum Leute anwesend waren. Ihr müsst wissen, dass das Hotel zum ersten Mal durchgehend geöffnet hat, weil der Fokus nicht nur auf dem Wander- und Skibereich liegt, sondern nun auch im Spa/Wellnessbereich. 
Ehhh, wo war ich? Das Licht! Die Sonne ging über den Bergspitzen unter, während ich dieser Szene entgegen schwamm und mein Herz tanzte. 

Der Wellnessbereich ist super durchdesignt. Hut ab vor den Innenarchitekten, der Bereich ist wunderschön, hier ein paar Eindrücke:



Das ist der Saunabereich links und rechts noch der Whirlpool mit Steinwänden und einer gebirgsartigen Decke. Ich bin ja keine Saunageherin, weil ich da immer das Gefühl habe, ersticken zu müssen. Eine Almkräutersaune probierte ich kurz aus, es roch wirklich gut, aber die Hitze halte ich leider nicht aus. Ich probierte auch kurz das Dampfbad, was schon besser war. Sogar einen kleinen Raum mit Gebirgseis zum Abrubbeln gibt es! In diesem Bereich konnte man sich Getränke und Tee sowie Obst zum Knabbern nehmen.



Wie sieht's mit den Spabehandlungen aus? Aus der Webseite entnahmen wir schon das Angebot und buchten es etwa drei Wochen vorher vor. Wir entschieden uns jeweils für andere Massagen, um alles einmal durchzutesten. 



Hier unsere Reviews:
Stef: Der Spabereich befindet sich im vierten Stock und wurde in Zuge der Umbauarbeiten ebenfalls neu gestaltet. Es gibt einen Eingangsbereich und drei Behandlungsräume, davon zwei Massageräume und einen gemütlichen Raum mit der "Emotion Spa-Liege", eine mit warmen Wasser gefüllte Liege, auf der man ebenfalls Behandlungen genießen kann. Ich wählte:
* Bioenergetische Massage 50 Min: Ich weiß ja nicht so recht, Meridiane im Körper und Zellregenerierung sind eben so schwammige Begriffe für mich - wer dran glaubt, der kann es sicher noch mehr genießen. Die Massage war eher ein sanfteres Streicheln. Ich konnte nicht so gut von dem Stress, der mich noch im Griff hatte, loslassen und machte mir während der 50 Minuten über tausend Dinge Gedanken. Was ich gut fand war das Massageöl und auch Monika, die sehr behutsam in ihrer Ausübung war.
* Schneekristallpeeling 25 Min: Am zweiten Tag war ich bei Miriam in Behandlung und konnte die Emotion Spa Liege austesten. Miriam hat eine super Persönlichkeit und strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus, die mich sofort weg von dem innerlichen Druck brachte. Das Peeling wurde zuerst am ganzen Körper einmassiert, während man schön auf der warmen Wasserliege schlummert. Miriam bot mir an, auch meine Rückenanwendung in diesem Raum vorzunehmen und ich stimmte sofort zu, weil die Wärme irrsinnig gut tat.
* Entspannter Rücken 50 Min: In Kombination mit der Emotion Spa Liege der Knaller! Nachdem man schön mit muskelentspannendem Thermalschlamm eingewickelt wird, muss das noch einziehen und ich lag zufrieden und eingepackt in Handtücher auf einer warmen, leicht schaukelnden Wassermatratze. Auf Wärme stehe ich ja sowieso und ich fühlte mich einfach nur wohl dabei! Der zweite Teil wurde dann in einem Massageraum abgehalten, inklusive Bergpanoramablick - Und Stef seufzte schon wieder ob des schönen Sonnenuntergangs!

R: 
* Ganzkörpermassage 50 Min: Das "Problem" an Massagen in Spabereichen ist wohl, dass sie weit entfernt von den richtig medizinischen sind. So erwartete ich mir richtig durchgeknetet zu werden, die Massage war jedoch relativ sanft, für meine Muskulatur etwas zu oberflächlich behandelt. Monika war jedoch äußerst nett, es wurde sofort Wasser angeboten und man fühlte sich wohl. Die Aussicht aus den Massageräumen ist mit den Bergen am Horizont toll. Was ich empfehlen kann ich das Arnikaöl, das verwendet wurde. Das mit Abstand bestduftendste Öl in der Auswahl!
* Flussreflexzonenmassage 25 Min: Hier erging es mir wie bei der vorigen Massage, der Hauptfokus des Wohlfühlfaktors liegt wohl auf der Wellnessebene, es war mir einfach zu wenig Druck, um verspanntere Bereiche zu lösen.
* Rücken- und Nackenmassage 25 Min: Hier war der Vorteil, dass Monika schon wusste, wie meine Probleme und Verspannungen saßen. Die Massage war gezielter und somit auch wirkungsvoller für mich.


Nach unseren Behandlungen am Montag brachen wir auf und parkten das Auto direkt in Tannheim. Von dort aus spazierten wir zum Vilsalpsee. Die Waldroute war schön angelegt und auch das Wetter herrlich. 



Und das ist ein weiterer Grund, warum ich das Weitwinkelobjektiv so liebe, doofe Fotos!



Leider mussten wir am Dienstag schon wieder abreisen. Es hätte noch viel mehr zu erleben gegeben, bei Schönwetter im Sommer/Herbst gibt es neben dem Spaziergehen schöne (auch geführte) Almwanderungen, hochalpine Touren, Kletterangebote, Kutschenfahrten im Heuwagen und ab nächsten Sommer kann man als Sonnenhofgast auch kostenlos mit der Bergbahn fahren, von denen es vier gibt. 
Vor allem der Winter ist eine Überlegung wert, da eine Liftanlage direkt neben dem Eingangsbereich des Hotels liegt. Die Piste vor der Haustür sozusagen. Das Gebiet ist eher klein, das heißt, es wäre ideal hier auch alle weiteren Möglichkeiten auszutesten, wie 140km Langlaufloipe oder 100km geräumte Winterwanderwege sowie geführte Schneeschuhwanderungen.

Wer ein bisschen die Gegend erkunden möchte: Ab Ende November sperrt die längste Hängebrücke der Welt in der Nähe auf. Leider war sie zu unserem Aufenthalt noch geschlossen. Das würde ich mir aber unbedingt ansehen!



Als Alternative fuhren wir dann über das Schloss Neuschwanstein Nachhause. Das war eine superspontane Aktion von uns. Kosten für einen kurzen Abstecher: 5€ Parkgebühr, 2,60€ Bus pro Person zum Mariengraben (man wandert doch relativ lange rauf und so viel Zeit hatten wir nicht). Eine Führung kann man sich anscheinend sparen, weil nur sehr wenige Räume für relativ viel Geld gezeigt werden.



Tirol hat uns bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen!


* Der Sonnenhof lud uns für zwei Nächte + Verpflegung ein.
Danke nochmals an alle, auch an die M
ünchner Marketingmanufaktur
und insbesondere Barbara H., der Mailkontakt war spitze!

Die Spa-Behandlungen buchten wir selbst dazu, 
um euch auch davon Näheres berichten zu können. 

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