29. März 2013

Best. Cheesecake. Ever.

Am 1.2. kam eine sehr gute Freundin zu mir und wir machten es uns zur Aufgabe unseren ersten richtigen Cheesecake zu machen - bisher gab es nur irgendwelche andere Formen in unseren Küchen, aber noch nie Cheesecake und wie wir es mögen, so musste er auch werden - nicht zu fest, nicht zu krümelig, nicht zerlaufend, nicht zu süß. Los ging's, wir mantschten alles zusammen, was wir für richtig hielten und warteten dann ungeduldig auf das Fertigwerden, denn der Winter ist erbarmungslos - um 16 Uhr schob sich schon die Sonne über den Baumwipfeln hinweg, sodass mein Zimmer im Schatten lag. 
Dennoch wirkten wir dem entgegen und gestalteten unseren kleine Kommode sehr frühlingshaft, denn jetzt - Ende März, können wir endlich sagen: Frühling, du bist da. Angesichts des Schnees draußen, muss ich gerade darüber lachen :_:
Verzeiht also die etwas schattigen und nicht ganz so hübschweißsonnigen Bilder, aber dafür ist das Rezept wirklich toll!!


Für eine Form von etwa 30cm braucht ihr Folgendes:
- 200g Butterkekse (können ganz günstige sein)
- 110-120g Butter

- 500g Topfen (Quark)
- 400g Frischkäse
- 200g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1/2 Zitrone
- 2 Eier

Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 
Nehmt ein Frischhaltesäckchen, Kekse rein, mit einem Nudelholz oder ähnlichem klein zerbröseln. Die Butter am Herd oder in der Mikrowelle zerlassen und mit den Bröseln gut vermischen. Auch wenn die Brösel kaum buttrig aussehen, das macht nichts - wir nahmen nämlich etwas zu viel Butter, aber die Menge sollte ideal sein!
Die Form ausfetten, eventuell ausbröseln und mit der Keksbuttermasse belegen und gut eindrücken (am besten mit 1-2 Blatt Küchenrolle). Den Boden nun etwa 10 Minuten vorbacken. Herausnehmen, Achtung heiß!
Die restlichen Zutaten (Topfen, Frischkäse, Zucker, Eier, Vanillezucker, Saft einer halben Zitrone und 2 Eier) vermixen. So lange schlagen, bis die Masse schön cremig ist. Die Masse auf dem heißen Keksboden verstreichen und alles für etwa 45 Minuten in den Ofen.





Hier einige Tipps: Der Cheesecake sieht in der Mitte dann noch sehr weich aus. Stellt ihn raus und lasst ihn für 2-3 Stunden gut abkühlen, ansonsten zerfällt er euch beim Aufschneiden. NICHT im Kühlschrank, das festigt ihn zu sehr. Danach aufschneiden und genießen! Im Idealfall sollte er leicht zitronig schmecken, sehr cremig und topfig (MHHH!) und der Boden süß und knusprig dazu. Die Geschmäcker sind ja besonders bei Cheesecake sehr verschieden, ich mag es zum Beispiel nicht, wenn der Boden sehr hart ist oder die Masse generell zu fest. Wer das so lieber mag, der kann den Kuchen über Nacht im Kühlschrank lassen (fand ihn aber dann nicht mehr so lecker.)

PS: Wir haben überall laktosefreie Produkte genommen diesmal, bin mir unsicher, ob das dann anders schmeckt, denn der laktosefreie Feta schmeckt viel cremiger und intensiver als der normale zum Beispiel, finde ich.

Materialienliste
Topf & Blumen: Ikea
Unterlagen, Küchentuch, Topflappen, Dekoknöpfe, Täfelchen: Depot (Frühjahr 2013)
Milchglas: Blueboxtree
Strohhalme: Casa di Falcone
Kommode: fashionforhome

Kuchenform Blau: (c/o) IB Laursen via Martha's*
IB Laursen gehört mittlerweile zu einer meiner Lieblingsmarken, was Geschirr betrifft. Die pastelligen Töne sind so wunderschön und peppen jeden Kuchen auf. Generell hat Martha's ein gutes Sortiment an IBL Sachen, von Deko bishin zu eben Küchenutensilien, die ich liebe und langsam zu sammeln beginne (die Müslischüsseln in pastelliem Limettengrün oder die große Rührschüssel in Himbeerrosarot, ah, so macht backen Spaß!)



 Fotos gemacht von Claudi und mir und hier dieses hübsche Mädchen :)


Guten Appetit, lasst es mich wissen, ob es euer Cheesecaketyp ist!


* Link führt zu meiner Kooperationspartnerin.
Die Form wurde mir für den Post zur Verfügung gestellt.

EDIT

24. März 2013

2.5 years of magnoliaelectric

Dear readers, as you might know, my blog is written in German. So, this post is about the upcoming spring (as you can see in the pictures, it's a very long process this year, buuuuh!). Furthermore my blog, magnoliaelectric, is turning 2.5 years tomorrow, whooza!. Scroll down for a lovely INTERNATIONAL giveaway!

Es wird schön langsam Frühling, darf man das sagen? Obwohl draußen alles weiterhin etwa trüb und braun in braun aussieht? Vereinzelt an den Bergen noch Schnee? Naja, offiziell ist der 21.3. schon gewesen und das bedeutet Frühling. Nunja, auch wenn das bei den Fotos nicht so sehr aussieht, das Licht gegen 17.30 Uhr abends schon sehr verhangen war (aber immerhin, 17.30 und noch Helligkeit!) und bis auf den getragenen Blazer und die Tasche die Farben sehr gedeckt gehalten sind. Trotzdem. Frühling, ein wenig zumindest. Keine Diskussion. Und wisst ihr was noch ist? Magnoliaelectric wird morgen 2.5 Jahre alt! Ich kann mich nur nicht so ganz entscheiden, ob das jetzt eine lange oder sehr kurze Zeit war, genauso wenig, ob noch Spätwinter oder Frühfrühling ist. Keine Diskussionen. Okay. 



Was ebenfalls keine bedarf ist die Tatsache, dass ich das alles keinen Funken bereue. Diese paar (husthust) schlaflosen Nächte, die man ideenschmiedend im Bett herumwälzt, als Beispiel. Ich brauche nur in mein Postfach zu schauen, in denen ich einen Ordner eurer Mails habe und einige lese ich immer wieder durch, weil sie entzückend, lobend und so schön geschrieben worden sind. Von euch. An mich. Mit viel Persönlichkeit, das reicht schon. (DANKE!)
Es haben sich viele viele Möglichkeiten durch den Blog ergeben und ich weiß mittlerweile gar nicht mehr, was ich so tun würde, wenn ich ihn nicht hätte. Ja. Was tat ich eigentlich davor mit meiner ganzen freien Zeit? Irgendwie ist das von Nebelschwaden verdeckt und auch nicht weiter wichtig. Denn so wie es ist, ist's gut.
Also stoßt mit mir an, ich mag zwar Sekt nicht so gerne, da werde ich (wirklich schnell!) duselig im Kopf, dafür mit Buttermilch, die gerade in einem Glas vor mir steht, gut? : )

Für heute habe ich das erste frühlingshafte (ja ich weiß, keine grünen Blätter, viel schwarz in der Kleidung und so weiter ... - aber Frühling!) what-i-wore.









& hier noch die Bezugsquellen:
* Kleid: Mint&Berry (Anfang 2013)
* Blazer: H&M (Anfang 2013)
* Tasche: Jo Totes (Anfang 2013)
* Sonnenbrille: C&A (2012)
* Ring: H&M (2012)
* Türkise Armbänder: H&M (2010/11)
* Perlenarmband mit Schleife: ?? (leider vergessen)
* Schuhe: New Look, Paris (2010)


Und drei Mal dürft ihr raten, auch hinter diesem Schmuckstück verbirgt sich eine Kameratasche, dafür liebe ich Jo Totes, denn das würde man von außen gar nicht sehen. Mittlerweile habe ich viele alte Taschen aussortiert und greife, da ich die Kamera relativ oft mithabe, nur noch zu jenen Taschen zurück. Ich hoffe, dass ich einigen von euch die Vorteile dieser Kamerataschen schmackhaft machen konnte und stelle euch noch gerne das Innenleben, welches ja nicht minder interessant ist, vor.
Die Missy Mint gehört nun zu meinen größten Taschen und ich finde sie praktisch, aber ich nehme sie nicht jeden Tag, da sie mir dafür zu groß ist. Verreise ich kurz oder habe ich einen längeren Weg und ich möchte viel einpacken, dann ist sie ideal, aber seht selbst:
Sie hat wieder die Zwischenräume, die man beliebig versetzen kann, dieses Mal auch mehr Stück, ich glaube 5 oder 6, damit man auch quer trennen kann. Was neu ist, ist das Fach hinten, welches für kleinere Laptops oder Tablets gedacht ist - mein Laptop passt nicht rein leider, Tablet besitze ich nicht, darum finden sich das gute alte Buch und meine Kopfhörer darin auf. Mit der Schlaufe oben, kann man das auch noch zukletten. Was ich schade finde ist, dass das Fach unten offen ist, ansonsten hätte ich da eine Flasche Getränk reingelegt, damit die Kamera auch vor solchen Unfällen geschützt ist.
Es passen derzeit rein: Camera EOS Body + 18-200mm Objektiv, 100mm Objektiv, 18-55mm Objektiv, 50mm Objektiv und Geldbörse.

Ansonsten hat sie nicht nur den großen Innenraum, sondern viele kleine Fächer, wie vorne zwei große Taschen, die mit Magnetverschluss zu sind und hinten ein Fach mit Reißverschluss.



Innen befinden sich nochmals zwei Innenfächer, die mit Reißverschluss zugemacht werden können.


Das Brillenetui ist übrigens von Jamata, die Geldbörse habe ich in Berlin 2012 gekauft.




& dann noch etwas (ich finde ziemlich!) Großartiges. Jo Totes arbeitet ja schon seit längerem mit mir zusammen und wir haben gemeinsam beschlossen, dass es an der Zeit ist, dass ihr etwas gewinnen könnt. Und wisst ihr was? Zum 2.5jährigen Jubiläum gibt es für den/die GewinnerIn ... (Trommelwirbel!) ... eine Jo Totes Kameratasche nach freier Wahl!



Bitte gut durchlesen!
* Hinterlasse einen Kommentar mit  Vornamen & E-Mailadresse unter diesem Post. Besuche den Onlineshop Jo Totes und teile mir auch mit, mit welcher Tasche du am meisten liebäugelst. Ich habe bereits mehrere Taschen vorgestellt, die du hier näher betrachten kann: Gracie Butterscotch, Millie Black, Betsy Chocolate.



Zusätzliche Lose:

* Liket magnoliaelectric & Jo Totes auf Facebook (2 Lose extra, also 3 Lose insgesamt- bitte hier fair sein) und fügt bei eurem Kommentar den Zusatz "FB-like" hinzu.
* Teile diesen Beitrag auf Facebook, Twitter oder deinem Blog (für jede Plattform +1 Los, dh du kannst hier drei Lose extra bekommen), also 6 Lose ingesamt. (Füge beim Kommentar hinzu +FB +TW +Bloglink)



HELLO INTERNATIONAL READERS. 
THIS GIVEAWAY IS OPEN WORLDWIDE.
SO SAY HELLO AND ENTER : )
* Write a comment under this post with your Name and Mailadress. Go to the Jo Totes Onlineshop and tell me your favourite item in the same comment.
* To get "three tickets" instead of one with your name on it for the raffle, give me a LIKE on my magnoliaelectric facebookfanpage and like also the Jo Totes ones. 
* To get 4, 5 or 6 tickets share this post on Facebook (ad +FB in the comment), twitter (ad +TW in the comment) or your blog (ad the bloglink in the comment).

Giveaway is open until April 7th 
8pm (CEST/MEZ), 
the winner will be contacted shortly after. 

{CLOSED}

WINNER:
allesundanderes [at] yahoo . de 


Good luck!


EDIT

22. März 2013

carrotcake with creamcheesehoney frosting

Auf die Karottensuppe folgt nun nochmals ein oranger YummY fridaY, passend zu Ostern gibt es leckeren Kuchen, der garantiert gelingt, aufgepeppt mit einer Frischkäsehonigzitronencreme. Ich habe diesen Kuchen schon mal im Archiv, aber nochmals gebacken, ein wenig anders als ich in Erinnerung hatte und ich fand ihn auch dieses Mal viel fluffiger und saftiger. 



Aus dieser Menge ergibt sich ein Kuchen für die Springform von etwa 30cm.

Am Bild ist ein Kuchen von etwa 18cm abgebildet.

* 15 mittelgroße-große Karotten
* 220g Zucker

* 1 Päckchen Vanillezucker
* 6 Eigelb
* 6 Eiweiß
* 1 Prise Salz
* 1 Zitrone
* 200g geriebene Haselnüsse
* 140g Mehl

* 1/2 Päckchen Backpulver
 
Für die Creme:
* 5 TL Honig

* 2 Zitronen
* 250ml Schlagobers (Sahne)
* 100g Topfen (Quark)
* 250g Frischkäse Natur 

Karotten schälen und fein reiben.
In Schüssel A: 80g Zucker, Prise Salz, Backpulver, Zitronensaft einer Zitrone und sechs Eigelb cremig schlagen. Mehl hinzugeben, schlagen.
In Schüssel B: Die 6 Eiweiß steif schlagen und mit restlichem Zucker (140g) vermischen. Gut verrühren. 
2/3 dieser Masse unter die Eigelbmasse (Schüssel A) unterheben. Wichtig ist, dass man diese Masse nicht mehr mit dem Mixer verrührt, sondern nur vorsichtig unterhebt.
Die Karotten und Mandeln zum anderen Drittel dazugeben und mit einem großen Kochlöffel gut vermischen.
Am Ende beide Massen vermischen (ebenfalls mit einem Kochlöffel, nicht mit dem Mixer).
Die Springform gut ausfetten (eventuell noch ausbröseln) und mit der Teigmasse befüllen. 
Im Ofen (vorgeheizt, 180 Grad Ober/Unterhitze) für etwa 45-50 Minuten backen. Ich würde aber schon mal nach 35/40 Minuten schauen, ob der Kuchen oben nicht zu braun geworden ist, ich bin der Meinung, dass Öfen da irgendwie unterschiedlich funktionieren.

Während der Kuchen also vor sich hinquellt und bäckt, kann man die Creme zubereiten.
Dazu die 250ml Schlagobers (Sahne) steif schlagen und mit dem Topfen (Quark) und dem Frischkäse verrühren. Zitronensaft und Honig untermischen. Man kann je nach Geschmack variieren (mehr Zitrone > saurer, mehr Honig > süßer). In einen Spritzsack füllen und im Kühlschrank für 30 Minuten fester werden lassen.

Den Kuchen 30-60 Minuten auskühlen lassen, anschließend mit der Creme verzieren.




Die Fotos habe ich mit zwei neu gekauften Holzplatten auf dem Fußboden gleich nach der Terrassentür gemacht > also halbwegs gutes Tageslicht. Da ich noch immer auf der Suche nach schönen abgesplitterten Brettern bin (erfolglos, seufz..), habe ich mir jetzt einfach diese beiden Fichtenplatten gekauft (eine liegt, eine steht) - eventuell werde ich die Rückseiten noch weiß anmalen, damit ich mehr Möglichkeiten habe.

Materialienliste:
* Milchfläschchen: Blueboxtree
* Braunes Geschirrtuch als Unterlage: H&M Home
* Kuchenheber: Ikea
* Kuchenplatte: Bellaflora
* Körbchen: von einem Erdbeerstand im Sommer
* Holzlöffel: Casa di Falcone





PS: Darf ich mal wissen, wie die Fotos farblich bei euch wirken? Ich tu mir mit dem neuen Laptop immer relativ schwer, da der Bildschirm so intensiv/gut ist, sodass sie unbearbeitet auch schon bearbeitet aussehen (Kontraste/Helligkeit). Sehe ich mir die Fotos am Iphone an, sind sie viel blasser und 'verwaschener', das gefällt mir zwar, nur habe ich bei People in Paris II gesehen, dass es auch auf anderen Bildschirmen dann absolut kontrastlos wirken kann. Freue mich über eure Meinungen!


EDIT

20. März 2013

Originelle Idee + Instagram = ORIGRAMI {photo idea}

Über die Facebookgruppe von The Hive bin ich auf Origrami gestoßen und habe meine erste Bestellung an einem langweiligen Freitagabend aufgegeben. Die EntwicklerInnen - ein Ehepaar mit zuckersüßer Tochter - sind auch total lieb, ich schrieb via instagram, dass ich schon sehr gespannt bin und es wurde gleich der Scherz gemacht, dass die Bilder von Australia nach Austria geschickt werden : )

 
Was ist Origrami genau? Eine tolle Möglichkeit seine Instagrambilder nicht nur digital gespeichert zu haben, sondern wahrhaftig in den Händen zu halten und das im hübschen Polaroidformat.
Ich war ja schon lange am überlegen, eine Polaroidkamera oder zumindest eine Fuji Instax zu kaufen - ist eigentlich klar, solche Schmuckstücke können durch nichts (Digitales) ersetzt werden, - der Charme liegt eben darin, die Fotos sofort zu haben, aber ich war vom Ergebnis der Bestellung so überzeugt, dass sich dadurch schier unmögliche Ideen ergeben haben.

Wie funktioniert Origrami? Man loggt sich über die Seite mit seinem instagram-Account ein, kann die Fotos auswählen (36 Stück für eine Verpackung).
Empfehlen würde ich hier, dass man auf den Fotos keinen vorgefertigten Rahmen hat, denn das ergibt sich durch den Polaroidrahmen.
Anschließend schickt man die Bestellung ab und wartet geduldig. Insgesamt hat es vom "Bestellen"Klick bis in meine Hände nur zwei Wochen gedauert (! - von Australien!), was für so einen kleinen Betrieb und eine halbe Weltreise sehr in Ordnung ist.



Die Verpackung ist total schön und hochwertig in Form einer kleinen Kamera. Die Fotos selbst - wow - mein erster Eindruck war sehr positiv. Ich bin begeistert von der Qualität der Bilder, sie sehen etwas verblasster und sanfter aus als via Iphone. Der Polaroidrahmen ist auch nur weiß gehalten. Das Material ist dickeres Papier/dünnerer Karton. Gewunschen hätte ich mir vielleicht nur, dass die Struktur des Rahmens eine andere sei, vielleicht eben etwas rauher - mehr polaroidartig? Aber für den Preis kann man sowas nicht erwarten. Leider habe ich es verabsäumt die Fotos zu "geotaggen", ansonsten wäre hinten eine Karte abgedruckt gewesen, das hätte ich noch grandioser gefunden. So sähe das dann aus. (Foto von der Homepage entnommen): http://www.origrami.com/

Da ich das eben nie gemacht habe, sind auf den Rückseiten 12 verschiedene Designs von alten Kameras zu finden, was ich auch sehr schön finde - außerdem findet man noch die Likes oben verzeichnet, was ich jetzt nicht so wichtig finde, aber die Rückseite sieht man ja nicht so oft an.




Was ist der Kostenpunkt bei dem ganzen Spaß? Ich habe, bevor ich auf den Shop klickte so bei mir gedacht - bis 20€ umgerechnet würde ich es ausprobieren, das wäre in meinem Budget drinnen. Dann sah ich, 19,95A$, welches ca. 15€ umgerechnet sind - Vorfreude pur für 36 "analoge" Bilder (etwa 40 Cent pro Bild) inklusive Versand (Versand ist weltweit kostenlos!). Vom Ergebnis gesehen, würde ich eigentlich auch mehr dafür zahlen, denn 15€ ist für die Freude, die man hat, wenn man die Fotos in den Händen hält, sehr gering.




Da ich eigentlich für den Sommer ein Fotobuch mit Instaxbildern geplant hatte (hallo teuer, weil Film..) werde ich es jetzt so machen, dass ich in Ruhe weiterhin Fotos mit dem Handy mache (denn das macht unglaublichen Spaß!!) und diese danach oder schon unter dem Reisen nach Australien digital sende, um sie analog, wenn ich nach Hause komme, retour zu bekommen.

Ansonsten habe ich derzeit noch folgendermaßen die Fotos verwendet:




(Hoch lebe die Technik!)


PS: Origrami geht bis zur ersten Aprilwoche in den Urlaub, man kann zwar bestellen, aber man muss mit zweiwöchig längerer Bearbeitung rechnen!

PS: Habt ihr schon Erfahrungen mit irgendwelchen Instagram"diensten" gemacht?

EDIT

17. März 2013

10 little photography tips

Meine Fotografiereihe geht weiter. 

Nachdem ich euch ein wenig über Objektive und Ausrüstung berichtet habe, gibt es heute zehn kleine Fotografietipps (die auch kombiniert als Blogtipps geltend sind teilweise). Viel Spaß beim Lesen!




Fotografiert im Tageslicht: Ich machte früher oft den Fehler und habe die Fotos abends gemacht, das lag auch daran, dass ich im Herbst den Blog eröffnete und die Tages- und Sonnenstunden immer kürzer wurden. Im Tageslicht habt ihr die Möglichkeit, dass die Farben unverfälscht aussehen –im Kunstlicht sind sie oft gelb, haben merkwürdige lange Schatten – die Freundlichkeit geht verloren. Es gilt aber auch wiederum, dass man selbst im Kunstlicht (das kann auch aus Kerzenschein bestehen) gute Fotos machen kann – probiert es aus! Hier sind der Fantasie und der Entdeckerlust keine Grenzen gesetzt, spielt mit dem Licht, mit den Schatten, Kontrasten und Konturen.
Ein Tipp ist hier gezielt auf die Postplanung zu schauen, denn viele eurer Bilder, die ihr verwenden wollt, werden vielleicht tages- und wetterabhängig sein!
Man kann auch mit diversen Tricks gegen diesen verdammten Gelbstich wirken: Weißes Raum, Tageslichtlampen, eine gute Kameraeinstellung, Reflektoren, usw - das beste bleibt für mich jedoch Tageslicht > und das nicht im direkten Sonnenlicht.



Fotografiert wenn möglich nicht direkt im Sonnenlicht, dafür die Sonne im Rücken zu haben - entgegen aller Ratschläge, dass dem nicht so sei-, erzeugt oft gute und stimmungsvolle Fotos (beim richtigen Licht)! Ich achte bei fast allen meiner Fotos, sie nicht im direkten Sonnenlicht zu fotografieren. Das Licht erzeugt harsche Schatten, besonders, wenn man Menschen fotografiert. Es löscht teilweise die Konturen im Gesicht aus, malt aber auch Kontraste dort nach, wo sie nicht hingehören. Eine leichte Wolkendecke dazwischen hilft die Situation „weicher“ zu machen, realer und schöner. Die Magic-Hours, so nennen sich zwei Stunden am Tag, passieren dann, kurz bevor die Sonne aufgeht (also sehr früh morgens) und in der Stunde kurz bevor sie untergeht, also sich über den Horizont / die Bergkuppe / die Hochhäuser /etc. geschoben hat.





Die Minuten davor kann man perfekt nutzen, um Fotos im Gegenlicht zu machen. Viele sagen, dass das nicht ginge, da sonst alles schwarz und voller Schatten wird – aber ein paar Einstellungen im Helligkeitsbereich der Kamera und schon kann man mit goldleuchtenden Haaren und dem schönsten Licht für Fotos spielen!




Fotografiert ohne Blitz, also Produkte, Menschen, Foodfotos – Ausnahme: Fortgehen oder Softbox. Ich verwende eigentlich selten bis nie meinen Blitz. Zumal habe ich keinen Blitzaufsatz, sondern nur den Standardblitz und auch keine Softboxausrüstung, die den Blitz abschwächt und nicht so „hart“ erscheinen lässt. Für alle, die keine besondere Zusatzausrüstung haben, würde ich sagen, dass ihr den Blitz fürs Erste weglässt. Beim Fortgehen hingegen nehme ich ihn gerne, bearbeite die Fotos aber dann stark nach. 



Bearbeitet eure Fotos etwas nach: Die Bilder sehen auf der Kamera oft gestochen scharf und farblich intensiv aus. Spielt man sie auf den PC, ist man vielleicht enttäuscht, das liegt daran, dass die Fotos am kleinen Kameradisplay viel komprimierter sind. Mit einfachen Schritten lassen sich Fotos aufhellen oder  nachkontrastieren – das sind oft zwei Schritte, die nicht viel Zeit beanspruchen aber viel aus euren Fotos rausholen.


Gebt euren Fotos euren eigenen Stil: Den Stil könnt ihr schon dadurch beweisen, was ihr knippst und wie ihr es knippst – aber Fotos bekommen oft erst durch eine (manchmal auch intensive) Nachbearbeitung euren unverkennbaren Stil. So habe ich derzeit gerne, dass mein Fotos etwas älter wirken, die Farben leicht verblasst, aber auch kräftig und hell. Ob ich es für immer so handhabe, weiß ich nicht – aber derzeit gefällt es mir so wie es ist. Durch das Bearbeiten habt ihr auch mehr Feingefühl, was euer Foto von Grund auf mehr benötigen würde. Ist es immer schief? Immer zu hell? Das sind alles Einstellungen, die ihr direkt beim Fotografieren ändern könnt.


Diesen Punkt finde ich persönlich SEHR wichtig!!!!!
Achtet auf die Fotogrößen und –qualität im Blog: 450-750 Pixel etwa, je nach Layout. Das finde ich in Ordnung, um die Fotos ausreichend wirken zu lassen am Blog. Dann kommt noch die Qualität hinzu – ich lade immer via Picasa, das komprimiert die Fotos unter 800 Pixel nicht, sondern zeigt die in Originalgröße, insofern man das im Postbereich anklickt (bei Blogger auf das Bild klicken und Originalgröße anklicken) – Viele neigen aber lieber dazu, externe Server wie flickr oder photobucket zu nutzen. Außerdem würde ich euch raten, nie das Original zu bearbeiten, sondern eine Kopie zu machen und diese als solche zu speichern, wer weiß, wann man das Original mal wieder braucht, denn oft ist man mit Bearbeitungen im Nachhinein unzufrieden.






Achtet nicht nur auf die Motive selbst, sondern auch auf die Hintergründe: Das gilt besonders für Produkt- oder Foodfotos sowie Anleitungsbilder, wo der Hintergrund ablenken würde. Versucht eure Umgebung „sauber“ zu halten und rückt auch gerne Dinge mehrfach hin und her, schwänzelt um das Motiv herum und sucht für euch die richtige Perspektive. Ihr könnt euch euren Hintergrund mangels schöner Möglichkeiten auch selbst basteln, indem ihr zum Beispiel Tapetenreste auf dicken Karton spannt oder Stoffreste glatt bügelt und als Untergrund verwertet. 
Auch bei Outfitfotos finde ich es immer gut, wenn der Hintergrund nicht zu verwirrend ist, sodass der Fokus am Wesentlichen bleibt, besonders bei Outfitbildern, finde ich es schön, wenn sie im Freien fotografiert werden, dazu gibt es im vierten Teil der Reihe noch einen Post.





Fotografiert nicht ein Motiv aus der selben Perspektive zehn Mal, sondern versucht unterschiedliche zu finden und auch Detailfotos zu machen: Immer von schräg oben Essen zu fotografieren ist vielleicht eine gute Möglichkeit, ein nettes Foto zu bekommen. Aber wieso nicht mal frontal von vorne oder aus der Vogelperspektive? Mehr nach links gerückt? Mehr nach rechts? Wir leben im digitalen Zeitalter, ein Schnappschuss kann schnell wieder gelöscht werden. Wenn ich Foodfotos mache, fotografiere ich im Schnitt das Essen 15-30 Mal. Je nachdem wie viel aufgedeckt ist. Bei DIY-Anleitungen reichen 2-3 Bilder pro Schritt, das beste wird dann am PC ausgewählt. Achtet auch auf Details! Ich möchte kein Outfit als Ganzkörperbild fünfzehn Mal hintereinander sehen. Es ändert sich doch maximal ein wenig der Lichteinfall, wenn überhaupt. Zeigt lieber Details, wie Knöpfe mit tollen Mustern, die Schleife auf den Schuhen, die Haarlocke, die sich toll über das Plaid des Mantels ringelt.



 
Es können und sollen auch mal die alltäglichen Dinge gezeigt werden. Ich merke, dass ich immer weniger Blogs lese, die alles perfekt durchplanen. Ich möchte kein tolles kochbuchartiges Format vor mir liegen haben, sondern das Leben des Menschen. Mit all‘ den Kanten und Sonderheiten. Es muss nicht immer ein Eintrag voller Planung sein, es kann auch das Motto „little things“, „daily life“, „spots of my life“, vorkommen und ich glaube, eure LeserInnen, sind euch über solche Posts sehr dankbar! … - Denn genau diese kleinen Dinge machen einen guten Blog aus, zumindest nach meinem Geschmack!



 
Im Falle von DSLR: Automatik? Mehr Pfui als Hui. Ja, es gibt Blogs, die fotografieren alles mit Automatik und es sieht gut aus. Ja, ich finde das nicht gut, denn für so etwas brauche ich mir keine DSLR kaufen. Versucht mal im AV oder M Modus zu fotografieren und mit der Hilfe der Bedienungsanleitung mit den Einstellungen zu spielen. Man kann so viel machen und es holt erst die Funktionen aus eurer Kameras so richtig raus! Manuell, GO GO! 



Nutzt andere Kameraformate: DSLR/Digicam? Schön und gut? Versucht doch andere Formate wie Einwegkameras (das Warten auf den Film lohnt sich bestimmt und ist spannend!), oder die Kameras der Marke Lomography (Fisheye? Actionsampler? Holga, Diana und Co? Ihr werdet so viel Spaß haben beim Experimentieren!) und nicht zu guter Letzt das Handy – in Zeiten des Smartphones, welches viele besitzen, ist nichts leichter, als seinen Alltag zu dokumentieren. Da stört die große Kamera auch mal und das Handy ist schneller gezückt. Ich LIEBE es mit dem iphone Fotos zu machen, da man durch diverse Apps (ich empfehle vsco-cam, camera+, afterglow und phototoaster) so viel aus den Fotos rausholen kann.


Ich hoffe, dass euch einige dieser Tipps etwas geholfen haben. Den nächsten Teil gibt es voraussichtlich im Mai (Kamerabasics > wie fotografiere ich ohne Automatikknöpfchen?).

Wer Lust hat, kann auch am Fotografieworkshop von blognbuzz am 20.04. in Wien teilnehmen. Kostenpunkt sind 150€/Person, die Plätze sind auf 15 limitiert. Inkludiert sind dabei alle Onlinematerialien und Verpflegung. Eine DSLR wäre nicht schlecht, es wird vielleicht aber auch die Möglichkeit geben, sich von Nikon eine dort auszuborgen. Marc Stickler und ich werden diesen Workshop halten und ich bin ganz aufgeregt darüber, tolle Sachen mit euch auszuprobieren!

Teil1: i heart photography - Lens Basics

EDIT
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