Thursday, February 28, 2013

FEBRUARY_XIII according to my instagram pictures & Update. Stop Shopping.

So hier ein kleines Update des Stop Shopping Projekts. Es ist bis jetzt relativ in Ordnung, vermisse jetzt nicht wirklich das Einkaufen, aber ich habe eine Liste angelegt an Dingen, die ich mir bis jetzt gerne gekauft hätte oder in Zukunft gerne haben möchte. Mal sehen, was ich davon bis Mai wieder streiche. Ich glaube so Listen anzulegen, Prioritäten zu setzen und nicht gleich alles zu erwerben, werde ich in Zukunft öfters so handhaben.
Ich habe im Februar trotzdem drei Dinge gekauft, nämlich zwei Bilderrahmen (einen für meine Weltkarte aus dem Zimmerpost, damit sie nicht am Kasten verstaubt, einen für ein selbstgemachtes Geschenk - siehe oben) und zwei Clip Arts von The Ink Nest für die Monatsinspirationsposts, siehe nächster Post. Jedoch keine Kleidung, Makeupkram oder DVDs-  noch sonstige Dekosachen. Morgen werde ich mir zwei Bücher kaufen, ich las ein halbes Jahr kaum was und danach drei Bücher in einer Woche, möchte jetzt die Fortsetzungen lesen und werde sie mir gönnen. Ich finde es übrigens gut, dass ich viele inspirieren konnte mitzumachen und bin auf eure Updates ebenso gespannt!

Ansonsten sah mein Februar so aus:


Shootingprozess: Konzept, Aufbau

Anrichten, Bearbeitung

 Ich lese wieder!! Nach einem halben Jahr ohne ganzes Buch hat mich "Die Bestimmung" (1 und 2) in drei Tagen im Bann gehabt - ich bin krank, wir sind alle krank - Paper Mario muss her.

A. kommt zu Besuch - wir basteln

Wir gehen essen, ich wirke mit herbstlichen Farben dem Winter entgegen - Listen über Listen, bis jetzt läuft es recht gut (bis auf das Internet, daran ist das Handy auch Schuld).

Mein Moleskine kam an, ein wenig zu spät. ich trug Sachen nach -
ich sah Silver Linings Playbook an (gut!) Jen ist große Liebe.

Claudi ist bei mir, wir probieren Foodfotos - und sie schenkt mir ein Bookquotes-Memory!!

Ich sah Two door cinema club, mit zwei guten Vorbands (The 1975 und Dog is dead), das Konzert war guter Durchschnitt, die Stimmung war am Festivalauftritt vor zwei Jahren bisschen besser, Alex Trimbles Stimme ist so gut aber und sie sind auch eine sympathische Band!)

Valentinstag ^^''

Und weil ich gerade Lust auf randomn-Zeug habe - Im Februar war bekanntlich auch Valentinstag, wie ihr seht, waren Pizza (und Tiramisu) mein Date. Und Angina. Und Fernsehen. So surfte ich an dem Wochenende wie eine Verrückte durchs Internet, suchte ein paar Unterkünfte für die Sommerurlaube zusammen und musste auch sehr schmunzeln, welche Valentinsgrafiken so zu finden waren. Hier meine Top 5:
- Grumpy-Cat, wer kennt sie nicht? All over the internet und man muss sie einfach "gern" haben oder? Es gab mehrere Versionen für den Valentinstag, diese fand ich am besten: Grumpy Cat Valentine

- Auf 9gag boomten sowieso die Valentins"gegner", so sah ich ungefähr aus, nur eben im Bett mit Pizzakarton. Nicht mal für die Wii hatte ich Lust/Kraft: Valentins-Xbox-Date
- Dann fand ich diese Grafik übers Pokern noch recht lustig. Früher hatten wir oft Pokerabende, das fand leider schon länger nicht statt. Ich weiß zwar noch immer nicht zu Hundertprozent die Spielregeln, aber ich war immer irgendwie halbwegs gut darin - das liegt sicher daran, dass es wirklich ein Glücksspiel ist, Kartenglück und so Kram, aber vielleicht liegt ja auch Können dahinter (im Bluffen, hehe): Prozentzahl Pokern vs Liebe
- Chocolate on sale? Gerne! 9 Gag Chocolatesale
- Und noch abschließend im Bezug auf Pizza, war das meine Lieblingsgrafik: Pizza is my valentine.

PS: Der morgige YYY wird übrigens ausfallen!

Sunday, February 24, 2013

i heart photography I {my camera equipment // camera and lens basics}

Schon oft kam die Anfrage, welche Kamera ich habe, was ich empfehlen würde und nach welchen Kriterien ich beim Kauf von (neuem) Equipment vorgehe. Heute stelle ich euch meine Kameraausrüstung vor und werde euch erzählen, warum ich mich so entschieden habe. 
Das Ganze ziehe ich unter einer neuen Serie auf - ihr erinnert euch vielleicht noch an die "how to stay creative and inspired"-Serie? Ja? So ähnlich wird es ablaufen, auf die nächsten Wochen / Monate verteilt, wird es einige Posts zu dem Thema geben, wann weiß ich noch nicht, was nur so ungefähr. Ich bitte um Geduld, es wird sicher nicht wöchentlich erscheinen, vielleicht auch nur einmal alle 2-3 Monate, da so ein Post super viel Zeit beansprucht, die derzeit sehr rar ist. Auf alle Fälle verteilen sich fünf-sechs geplante Posts über das Jahr 2013.


Kamera: Ich besitze seit Sommer 2011 die Canon EOS 600D. Sie ist nach der 1000/1100D-Reihe von Canon die nächste Preisklasse. Angefangen habe ich mit der 450D, bin aber dann umgestiegen, da ich auch eine Videofunktion dabei haben wollte. Ich musste mich entscheiden, ob ich einen schwenkbaren Display möchte (600D) oder nicht (550D). Schließlich entschied ich mich für die damals neue Version mit Schwenkdisplay und habe es nicht bereut, er ist so hilfreich, wenn man von ganz anderen Blickwinkel fotografieren und vor allem filmen möchte. Die Kamera hat alles was ich brauche und ich liebe sie, werde sie aber in den nächsten Wochen an A. verkaufen, diese besitzt die 400D derzeit seit Jahren und möchte auf ein neueres Modell umsteigen. Mir kommt das sehr gelegen, da ich seit dem Release der 650D im Sommer 2012 mit dieser liebäugle (hallo Autofokus beim Zoomen. Das ist der Hauptfaktor, warum ich wechseln würde, ansonsten liebe ich meine jetzige sehr!)

Wie fotografiere ich? Angefangen habe ich im Automatikmodus... ohje. Davon würde ich, wenn man so eine Kamera hat, einfach abraten - man hat anders so viel mehr Möglichkeiten. Ich fotografiere derzeit nur im AV-Modus und kann hier sehr einfach die Belichtung/Helligkeit einstellen sowie den Fokuspunkt, den ich scharfstellen will und auch die Blende des Objektivs. Die ISO lasse ich oft auf 100 oder automatisch (was maximal auf 800 akzeptabel ist, finde ich). Ich würde mehr mit der Belichtung herumspielen als die ISO hochzupowern und das Foto sehr griselig zu machen.


Objektive. Ja, das ist eine kostspieligere Sache. Die Kamera an sich ist ja schon "teuer", aber möchte man so richtig losstarten, heißt es, in Objektive zu investieren. Ich hatte anfangs lange nur da 18-55mm 1:3.5-5.6 IS I (nach dem Kamerawechsel die IIer Version) und knipste so vor mich hin, auch viel im Automatikmodus. Dieser Modus wird jetzt gar nicht mehr verwendet, das ist für mich persönlich ein absolutes Nogo, wenn man eine DSLR hat. Nach und nach stockte sich also das Sortiment auf. Wenn man noch keine DSLR hat oder eine neue möchte, würde ich auch raten nur in den Body zu investieren und auf das Standardobjektiv zu verzichten und sich lieber ein anderes zuzulegen. (Hier noch Beispielfotos vom 18-55, die sehr bearbeitet sind farblich):





Bevor ich zu meiner Ausrüstung komme, möhte ich euch kurz erklären, was die ganzen Zahlen an Objektiven überhaupt bedeuten. Hier eine kurze Übersicht für euch, ich versuche es ganz einfach zu erklären:

Brennweite: Das heißt, inwieweit kann das Objektiv das fotografierte Objekt heranholen (indem man zoomen kann bei Zoomobjektiven oder die Festbrennweite, wenn diese nicht verstellbar ist. Das heißt, man kann nicht zoomen). Geht die Zahl in einen höherstelligen Bereich, kann man weiter ranzoomen (zB 18-200mm überwiegt dem 18-55mm). 

Dann gibt es auch wieder die Unterscheidung von Tele- und Weitwinkel, -sowie Macroobjektiven. 
Das menschliche Auge sieht etwa, laut Recherche, mit einer Brennweite von etwa 50mm. Stellt euch vor ihr steht vor eurem Gartentor und seht geradeaus. Ihr seht den Weg, der zum Haus führt, das Haus selbst, den Nachbarszaun links und rechts (wenn man geradeaus einen Punkt fixiert und nicht nach links und rechts genauer schaut). Das 50mm Objektiv fängt etwa diesen Blickwinkel ebenso ein, vielleicht etwas eingeschränkter (man muss rechnen, dass es um den Fokus geht, also nicht, was das Auge links und rechts "verschwommen" wahrnimmt). Würde man jetzt mit einem 10mm, 20mm, 28mm Objektiv sehen, dann hätte man viel mehr drauf, vielleicht schon die Häuser, die daneben angrenzen, dafür erscheint das Gebäude vor einem als weiter weg (> Weitwinkel). Das Weitwinkelobjektiv kann aber so einen weiten Winkel haben, dass die Ränder des Bildes quasi kippen und abgerundet werden, das heißt, dass sich irgendwann eine Fisheyesituation ergibt, das Foto wirkt als normales Bild nicht mehr so schön, sondern eher verzerrt.

Bei folgenden Fotos stand ich IMMER an der gleichen Stelle!



Ein Teleobjektiv ermöglicht es, uns an der gleichen Stelle stehen zu bleiben, aber mehrere Details aufzufassen. Wir können also je nach Bereich (85mm, 100mm, 200mm, 300mm, ...) Details verschieden groß auf die Kamera holen. Das heißt, wenn ich an der gleichen Stelle stehe und das 100mm Objektiv oben habe, bin ich ganz nah am Gartenzaun dran. Möchte ich mehr oben haben, muss ich mich vom Objekt entfernen und nach hinten gehen. 





Vereint gibt es das als Zoomobjektive. Zum Beispiel 18-55mm, 24-85mm, 28-75mm, 18-200mm, 80-200mm und so weiter. Der Vorteil ist, dass man zum Beispiel einen weiten Winkel hat (18), aber auch stark ranzoomen kann (200mm). Die beiden Varianten sind also vereint. Der große Nachteil an Zoomobjektiven ist aber, dass oft die Lichtstärke stark verloren geht, die für mich persönlich erst den Charme von Fotos ausmacht. Es gibt aber Ausnahmen bei sehr guten Lichtverhältnissen und gewissen Einstellungen. Was einem selbst lieber ist muss man durchs Ausprobieren für sich selbst entscheiden. Gleich dazu mehr nach dem Macroobjektiv.






Macroobjektive sind für Nahaufnahmen eigentlich, aber ich finde sie besonders für Portraits und Produktfotos ideal. Die Macroobjektive sind auch als "normale" Objektive zu bekommen, zB ist mein 100mm ein Macro, aber auch mein 28-75. Das heißt, dass ich an das Objekt ganz nah rankomme und sehr scharfe Detailfotos schießen kann. Das 50mm ist zum Beispiel kein Macro, es kann nicht mehr scharf Stellen, wenn ich zu nah am Objekt selbst bin > man muss sich vom Objekt mit der Kamera entfernen.



Zur Lichtstärke/Blende (die ich für am wichtigsten halte): Die Zahlen die hinter den "mm"-Angaben stehen betreffen die Blendenöffnung. Das heißt, wie offen die Blende innen im Objektiv werden kann und wie viel Licht somit "reinkommt". Desto kleiner (ja, geringe Zahlen sind hier gut!) die Blendenzahl ist, umso sanfter ist das Bokeh und umso mehr Licht kann rein. Mit Bokeh ist der unscharfe Hintergrund gemeint. Das Objektiv besteht innen auf mehreren Lamellen, desto kleiner die Zahl, umso mehr Lamellen, desto ruhiger und fließender soll das Bokeh sein. In der Praxis habe ich andere Erfahrungen gemacht, zB mit einer 2.8-Blende weit aus schönere Bokehs zusammengebracht als mit einer 1.4-Blende. 
Am besten finde ich bisher Objektive, die die Fixblende von 2.8 haben. Die meisten Standards beginnen bei 3.5 oder 4.5. - bei richtigen Lichtverhältnissen kommen auch gute Fotos dabei raus, aber ich finde diesen "speziellen Zauber" bekommt man nur mit niedrigeren Blenden hin.
Stehen zwei Zahlen bei der Blende (zB 3.5. - 5.6) heißt das, welches die größtmögliche (also bei der kleinsten Zahl von 3.5) Blendenöffnung sein kann, zoomt man, steigert sich die Blendenanzahl nach oben. 

Kurz zusammengefasst: Kleine Blendenzahl (zB 1.2., 1.4, 1.8, 2.8,..) = größere Blende => mehr Licht => fließenderes Bokeh
Größere Blendenzahl (zB 3.5, 5.6, ...) = niedrigere Blende => weniger Licht => Unschärfebereich nicht ganz so "verschwommen"




Weitere Abkürzungen:
IS: Image Stabilisator oder Bildstabilisator. Man kann längere Belichtungszeiten 
ohne Verwacklung machen. Ist ansonsten mit Stativ, ausreichend Licht und ruhigen Händen auch möglich. Mein 100mm ist auch nicht bildstabilisiert, war deshalb günstiger um 300€ oder so, aber die Fotos werden dennoch scharf.
USM: Ultraschallmotor. Der Autofokus funktioniert schneller und auch leiser. Beim 50mm knirscht er laut vor sich hin und sucht oft herum, beim 100mm ist es sofort knackig scharf ohne viel Trara.
II: Die zweite Version oder überarbeitete Version eines Objektivs.  
AF: Autofokus
EF: Haben alle Objektive von Canon, ich glaube ab der 300D-Serie. Früher hieß das FD. Wenn man Objektive von anderen Herstellern (Sigma, Tamron) kauft, muss man achten, dass sie für das richtige Modell (Canon, Nikon,...) sind.
  

Als erstes kam mein erstes Festbrennweitenobjektiv dazu, das 50mm 1:1.8 II. (Wie ihr seht, man kann nicht zoomen, sondern muss sich bewegen, wenn man das Objekt größer/kleiner abgebildet haben möchte und die Blende ist sehr gering, 1.8). Das heißt, dass es sehr lichtstark ist und da es relativ günstig ist (unter 100€), ist es ideal als Einsteigerobjektiv für Festbrennweiten. Beispielfotos:


Wie ihr seht, ist hier das Bokeh unruhig durch das fleckige Gras.




Das 50mm hatte ich etwas über eineinhalb Jahre, bis ich mir das erste richtig teure (für mich ^^) Objektiv zulegte, das Canon EF 100mm / 1:2.8 USM Macro. Wir überlegen anhand des oberen Texts also: 100mm, man hat relativ viel Details dran, will man ein Ganzkörperfoto machen, muss man weit nach hinten laufen. Vorteil: Die Fixblendenzahl von 2.8 ist sehr gut und selbst mit ihr werden die Fotos knackscharf (mit 1.8 sind sie oft leicht unscharf, dann muss man die Blende etwas erhöhen im zB AV-Bereich der Kamera). Die Macrofunktion ermöglichte mir auch nah an die Objekte ranzugehen, was sich bei Foodfotografie als sehr hilfreich erwies. Dieses Objektiv ist eindeutig eines meiner Lieblingsobjektive, es schränkt leider nur beim Reisen zB etwas ein, da man nur schwer ganze Gebäude raufbekommt. 
Es kostete knapp 500€ und ist ohne Bildstabilisator. Mit IS hätte es über 700€ gekostet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es so ein Unterschied ist, da ich selbst ohne IS tolle scharfe Aufnahmen hinbekomme. 
Beispielfotos:


Man kann auch toll mit den Unschärfen im Vordergrund spielen:


Toller Hintergrund, tolle Schärfe:


Das Grün ist ein Blatt, das ich direkt vor die Kamera hielt, kein eigener Filter.



Im Spätherbst 2012 überlegte ich mir dann ein neues Objektiv zu kaufen. Ich wollte eines, welches ich beim Reisen mitnehmen konnte, ohne eine Ausrüstung von drei Objektiven herumschleppen zu müssen. Schnell war klar, dass es ein Zoomobjektiv werden musste, um dieses Kriterium abdecken zu können. Ins Auge fasste ich schon seit langem das Canon EF 24-70mm 2.8L USM. Aber der Preis von über 1500€? Niemals! Ich wusste, dass es bestimmt grandios sei, da ich das 100mm von Canon schon sehr liebte, aber so viel Geld auszugeben war einfach nicht drinnen. Alle ähnlichen Modelle, die zoomen konnten hatten mir eine zu hohe Blende, sodass ich mich bei anderen Anbietern umsah und am Ende bei Tamron landete.
Mir wurde von Tamron schon oft abgeraten, es sei nicht mal halb so gut wie Canonmodelle, auch wenn sie billiger sind. Nichtsdestotrotz wollte ich mir meine eigene Meinung bilden und bestellte das Tamron AF 28-75mm 2.8 Macro für knapp 350€. Ich suchte lange herum und entschied mich aufgrund vieler Bewertungen gegen das Sigma, welches eine ähnliche Preisklasse hatte. Das Tamron hat einen Bereich von 28-75mm, ist also für Portraits, Ganzkörperaufnahmen und Architektur ideal (genau das, was ich beim Reisen brauche!). Zusätzlich ist es wiederum mit einer Macrofunktion ausgestattet, das heißt ich kann auch Detailfotos in der Foodfotografie machen. 
Derzeit verwende ich kein anderes als dieses Objektiv und liebe es einfach. Es ist manchmal nicht ganz so unscharf trotz gleicher niedriger Blende bei 2.8 wie das 100mm, aber macht dennoch sehr scharfe Aufnahmen. Ich möchte nicht mehr ohne und bin mehr als begeistert!
Beispielfotos:





Stativ habe ich übrigens auch, das  Cullman Nummer 52601. Das ist wirklich gut, nur sehr schwer (schwerer als mein altes supersimples), hat aber einen Kugelgelenkkopf, das heißt, man kann in jede Richtung schwenken, auch nach unten für Aufnahmen von oben. Ich nehme das Stativ aber nur für Outfitfotos, die ich alleine schieße. Dafür habe ich noch den Fernauslöser von Canon, der 5m reicht etwa, manchmal etwas mehr. Für Foodfotos ist mir das zu umständlich, das mache ich alles Freihand. (Ich nehme den Canon RC-6 Fernauslöser Infrarot für knapp 20€)


Wie wird die Zukunft aussehen? Ich werde mein 50mm verkaufen, da ich es so gut wie nie benutze, die anderen haben es einfach abgelöst und bevor es verstaubt ist es besser, wenn es in anderen Händen (wahrscheinlich A's) ist. Stattdessen wird das Canon EF 40mm 2.8 STM oder das Canon EF 20mm 1:2 STM einziehen. Es wird auch Pancakeobjektiv genannt, da es ganz klein und flach ist. Der Grund, wieso ich mich dafür entschieden habe ist, dass die Canon EOS 650D eine Autofokus im Filmbereich hat und das nur mit der STM-Technologie wirklich gut umsetzbar ist und der Bereich von 40mm für Portraits ebenfalls ideal ist oder 20mm (wir erinnern uns, Weitwinkel!) toll für Abandonedplaces (man bekommt mehr vom Raum drauf).


Ich hoffe, dass ich euch helfen konnte, wenn ihr überlegt, eure Sammlung aufzustocken. Beginnt man einmal, hört man leider nicht so schnell auf.

Ich freue mich auch auf eure Equipmentvorstellung in den Kommentaren, welches Objektiv möchtet ihr nicht mehr missen??


PS: Falls im Text irgendwo Fehler sind, bitte einfach sagen, da ich das alles nie gelernt habe, sondern nur durch Ausprobieren und verschiedene Recherchen mir angeeignet habe, kann es leicht sein, was zB falsch verstanden zu haben!
 


Friday, February 22, 2013

YYY - YummY fridaY {Topfen-Himbeer-Auflauf}

Süß geht es im YYY weiter, es hat sich einiges angesammelt!



Zutaten (4-5 Personen)
- 1/2 kg Himbeeren (TK im Winter, sonst frisch)
- Honig, 2-3 EL

- 2 Packungen Topfen (250g x2) (> das heißt in Deutschland Quark)
- 60-80g Zucker (je nachdem wie süß man es mag)
- 50g Weizengrieß
- 3 Eier
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Zitronensaft

So einfach klappt es:
Das Backrohr vorheizen, damit es nachher schneller klappt (ca. 170/180 Grad bei Heißluft.)

 Die Himbeeren waschen (oder auftauen lasse - am besten in einem Sieb oder mit Küchenrolle darunter, damit sie nicht so wässrig werden) und mit Zitronensaft (von einer kleinen Zitrone) und dem Honig vorsichtig verrühren. Die Himbeermasse als erstes in die Form geben. 
Danach wird die andere Masse gemixt: Die Eier gehören getrennt, da man danach vom Eiweiß den Schnee herstellen muss. Das heißt zuerst nur mal den Dotter, Zucker (und Vanillezucker) sowie den Topfen verrühren. Gut vermischen, damit es nicht klumpt und am Ende den Weizengries einrühren
In einem andere Gefäß das Eiklar mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und mit der Grießmasse verrühren. Am Schluss alles über die Himbeeren geben.
Das Ganze gehört etwa eine Stunde in den Ofen, klingt relativ viel, aber dazwischen einfach öfters mal reinschauen, ob es oben schon leicht braun geworden ist.



Rezeptquelle: Die Freundin meiner Mama hat ihr das wie die Apfelmusschnitte empfohlen, eigentlich waren es ursprünglich Blaubeeren, aber ich liebe Himbeeren so (dieses leicht säuerliche, lecker!), sodass wir das Obst gewechselt haben - ich glaub ich möchte da öfters Empfehlungen, YUM!




Und wenn ihr das Dessert nicht aufschneiden möchtet (es ist bei dem Prozess relativ zusammengefallen, denke es war die Luftzufuhr von allen Seiten), dann empfehle ich, es in kleinen Gläsern zu machen. Die sind von Ikea. Das Foto machte ich aber am Tag danach, wo sie auch schon eingegangen sind, vorher waren sie sehr sehr fluffig. Auf alle Fälle gleich warm genießen, unglaublich gut!



Sunday, February 17, 2013

A big room makeover story - Part I {My bedcorner}

Endlich ist es soweit, mein Zimmer ist neu ausgemalt und ein wenig umgestaltet, das hat es dringend nötig gehabt. Vor fünfeinhalb Jahren wurde es rot/beige ausgemalt und ich befand es eine lange Zeit lang aus sehr gemütlich, am Schluss nur noch drückend. Ich wollte etwas Schlichtes, überlegte, welche Farbe ich nehmen könnte und entschied mich dann doch für Weiß, da ich so viele Utensilien zum Verschönern der Wände habe, die von selbst wirken sollten.


Ein kleiner Hintergrund: Ich wohne in diesem 25m² Zimmer seit ich zehn bin und verbrachte dort mein ganzes Jugend- und Studentenleben. Eine Wohnung wäre in Wien finanziell nicht drinnen gewesen - vielleicht schon, wenn ich auf vieles daneben verzichtet hätte, aber die Vorstellung nicht verreisen zu können, oder schnell mal das Auto zu nehmen und in die Berge zu fahren (denn statt der Wohnung halfen mir meine Eltern ein Auto zu finanzieren), wollte ich nicht wahr werden lassen. Also wohne ich noch immer hier, habe aber ein (fast) eigenes Badezimmer, einen Balkon und Garten, desweiteren einen Raum im Keller, wo ich Aussortieres aufbewahren kann und so weiter und so fort - sozusagen eine "Miniwohnung". Wie gesagt, ich bin zufrieden, mag es nur nicht, immer verteidigen zu müssen, dass ich mit 24 noch Zuhause lebe, weil man das schnell mit Faulheit assoziiert, aber ich koche, putze und mache ganz normal ebenfalls Haushaltskram, erspare mir noch viel Geld, welches ich hauptsächlich ins Reisen und die Fotografie steckte.  Mal sehen, wie es in der baldigen Zukunft aussehen wird, wo es mich nach dem Studium hinverschlägt, bis dahin habe ich mein kleines Reich für mich.

Es wird drei Teile der Roommakeoverserie geben, heute der erste- mein Schlafbereich.

Vorher: "Lanzarotrot" mit Beige kombiniert und zugepflastert mit Zeug. An der Wand klebten ewig die doppelseitigen Klebebänder, da ich lange Zeit Polaroidfotos dort als Dekoration hatte (siehe unten). Möbel, wie ihr seht, zusammengewürfelt. Bett vom Tischler, Kästchen von Lutz glaub ich. Das Bett steht leider so und versperrt das Fenster, aber nur aus dem Grund, da die Wand gleichzeitig meine "Lehne" fürs Fernsehen ist, der steht nämlich genau gegenüber, dazu ein anderes Mal mehr.


 (Noch mit den Fotos oben und Bett an ursprünglicher Stelle ):




&&& nach einiger Zeit mit der Hilfe meiner Eltern sah es so aus:
Wie ihr seht, alles schön weiß und strahlend, ich liebe es! Durch das schnörkelige Bett habe ich versucht, den Rest nicht zu lieblich/rosa zu gestalten, sondern dem Zimmer ein wenig das Motto "Wanderlust" zu geben. AFTER:


 & hier ganz viele Details (versuchter Frühlingsbeginn):





Da kein Platz mehr für ein Nachttischchen war, habe ich ein Frühstückstablett verwendet, das man gut unter das Bett schieben kann.




Auf dieser Kommode werde ich in Zukunft öfters Foodfotos schießen, denke ich : )







Meine Scratchmap hängt endlich! Sie ist wie ein Rubbellos, man kann jene Länder freikratzen, die man bereits bereist hat. Juhu, Zentraleuropa.. dieses Jahr verlasse ich Europa endlich zum ersten Mal!


So leuchten die Lämpchen abends/nachts : ) 










Bezugsquellen:
- Bett, gebraucht von Freundin gekauft für 50€ (ursprünglich Ikea)

- Kommode: fashion for home (Marina-Serie)
- Lampen: la casa de cousin Paul Paris (Homepage)
- Weltkartenbild zum Aufrubbeln / Scratch Map - in Berlin bei Uhranus gekauft
- Pantonekarten via Amazon
- Polaroids in Paris gekauft (Centre Pompidou)
- Pflanzen, Gefäße und Kissen (bestickt und Weltkarte) via Ikea
- Gepunktete Kissen und Decke via Kika
- Apothekerfläschchen via Martha's
- Bilderrahmen via Ikea
- Postdruck (Tafel) via Vintage Paper Goods
- Girlande aus Filz via Heaven+Paper


Das Zimmer sieht eigentlich genauso aus, nicht irgendwie für Fotos trapiert. Es ist eben aufgeräumt, ansonsten liegt noch der Laptop im Bett und meist hängen am Bettrand Taschen. Naja, frische Blumen stehen auch nicht immer da, aber manchmal : D
Ich würde, wenn ich eine eigene Wohnung hätte, natürlich viel anders gestalten, begonnen beim Boden schon mal. Aber derzeit mache ich das beste daraus und ich finde, dass es als Gesamtbild trotz zusammengewürfelten Elementen (Möbel!) recht gut geworden ist.


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