Sunday, February 24, 2013

i heart photography I {my camera equipment // camera and lens basics}

Schon oft kam die Anfrage, welche Kamera ich habe, was ich empfehlen würde und nach welchen Kriterien ich beim Kauf von (neuem) Equipment vorgehe. Heute stelle ich euch meine Kameraausrüstung vor und werde euch erzählen, warum ich mich so entschieden habe. 
Das Ganze ziehe ich unter einer neuen Serie auf - ihr erinnert euch vielleicht noch an die "how to stay creative and inspired"-Serie? Ja? So ähnlich wird es ablaufen, auf die nächsten Wochen / Monate verteilt, wird es einige Posts zu dem Thema geben, wann weiß ich noch nicht, was nur so ungefähr. Ich bitte um Geduld, es wird sicher nicht wöchentlich erscheinen, vielleicht auch nur einmal alle 2-3 Monate, da so ein Post super viel Zeit beansprucht, die derzeit sehr rar ist. Auf alle Fälle verteilen sich fünf-sechs geplante Posts über das Jahr 2013.


Kamera: Ich besitze seit Sommer 2011 die Canon EOS 600D. Sie ist nach der 1000/1100D-Reihe von Canon die nächste Preisklasse. Angefangen habe ich mit der 450D, bin aber dann umgestiegen, da ich auch eine Videofunktion dabei haben wollte. Ich musste mich entscheiden, ob ich einen schwenkbaren Display möchte (600D) oder nicht (550D). Schließlich entschied ich mich für die damals neue Version mit Schwenkdisplay und habe es nicht bereut, er ist so hilfreich, wenn man von ganz anderen Blickwinkel fotografieren und vor allem filmen möchte. Die Kamera hat alles was ich brauche und ich liebe sie, werde sie aber in den nächsten Wochen an A. verkaufen, diese besitzt die 400D derzeit seit Jahren und möchte auf ein neueres Modell umsteigen. Mir kommt das sehr gelegen, da ich seit dem Release der 650D im Sommer 2012 mit dieser liebäugle (hallo Autofokus beim Zoomen. Das ist der Hauptfaktor, warum ich wechseln würde, ansonsten liebe ich meine jetzige sehr!)

Wie fotografiere ich? Angefangen habe ich im Automatikmodus... ohje. Davon würde ich, wenn man so eine Kamera hat, einfach abraten - man hat anders so viel mehr Möglichkeiten. Ich fotografiere derzeit nur im AV-Modus und kann hier sehr einfach die Belichtung/Helligkeit einstellen sowie den Fokuspunkt, den ich scharfstellen will und auch die Blende des Objektivs. Die ISO lasse ich oft auf 100 oder automatisch (was maximal auf 800 akzeptabel ist, finde ich). Ich würde mehr mit der Belichtung herumspielen als die ISO hochzupowern und das Foto sehr griselig zu machen.


Objektive. Ja, das ist eine kostspieligere Sache. Die Kamera an sich ist ja schon "teuer", aber möchte man so richtig losstarten, heißt es, in Objektive zu investieren. Ich hatte anfangs lange nur da 18-55mm 1:3.5-5.6 IS I (nach dem Kamerawechsel die IIer Version) und knipste so vor mich hin, auch viel im Automatikmodus. Dieser Modus wird jetzt gar nicht mehr verwendet, das ist für mich persönlich ein absolutes Nogo, wenn man eine DSLR hat. Nach und nach stockte sich also das Sortiment auf. Wenn man noch keine DSLR hat oder eine neue möchte, würde ich auch raten nur in den Body zu investieren und auf das Standardobjektiv zu verzichten und sich lieber ein anderes zuzulegen. (Hier noch Beispielfotos vom 18-55, die sehr bearbeitet sind farblich):





Bevor ich zu meiner Ausrüstung komme, möhte ich euch kurz erklären, was die ganzen Zahlen an Objektiven überhaupt bedeuten. Hier eine kurze Übersicht für euch, ich versuche es ganz einfach zu erklären:

Brennweite: Das heißt, inwieweit kann das Objektiv das fotografierte Objekt heranholen (indem man zoomen kann bei Zoomobjektiven oder die Festbrennweite, wenn diese nicht verstellbar ist. Das heißt, man kann nicht zoomen). Geht die Zahl in einen höherstelligen Bereich, kann man weiter ranzoomen (zB 18-200mm überwiegt dem 18-55mm). 

Dann gibt es auch wieder die Unterscheidung von Tele- und Weitwinkel, -sowie Macroobjektiven. 
Das menschliche Auge sieht etwa, laut Recherche, mit einer Brennweite von etwa 50mm. Stellt euch vor ihr steht vor eurem Gartentor und seht geradeaus. Ihr seht den Weg, der zum Haus führt, das Haus selbst, den Nachbarszaun links und rechts (wenn man geradeaus einen Punkt fixiert und nicht nach links und rechts genauer schaut). Das 50mm Objektiv fängt etwa diesen Blickwinkel ebenso ein, vielleicht etwas eingeschränkter (man muss rechnen, dass es um den Fokus geht, also nicht, was das Auge links und rechts "verschwommen" wahrnimmt). Würde man jetzt mit einem 10mm, 20mm, 28mm Objektiv sehen, dann hätte man viel mehr drauf, vielleicht schon die Häuser, die daneben angrenzen, dafür erscheint das Gebäude vor einem als weiter weg (> Weitwinkel). Das Weitwinkelobjektiv kann aber so einen weiten Winkel haben, dass die Ränder des Bildes quasi kippen und abgerundet werden, das heißt, dass sich irgendwann eine Fisheyesituation ergibt, das Foto wirkt als normales Bild nicht mehr so schön, sondern eher verzerrt.

Bei folgenden Fotos stand ich IMMER an der gleichen Stelle!



Ein Teleobjektiv ermöglicht es, uns an der gleichen Stelle stehen zu bleiben, aber mehrere Details aufzufassen. Wir können also je nach Bereich (85mm, 100mm, 200mm, 300mm, ...) Details verschieden groß auf die Kamera holen. Das heißt, wenn ich an der gleichen Stelle stehe und das 100mm Objektiv oben habe, bin ich ganz nah am Gartenzaun dran. Möchte ich mehr oben haben, muss ich mich vom Objekt entfernen und nach hinten gehen. 





Vereint gibt es das als Zoomobjektive. Zum Beispiel 18-55mm, 24-85mm, 28-75mm, 18-200mm, 80-200mm und so weiter. Der Vorteil ist, dass man zum Beispiel einen weiten Winkel hat (18), aber auch stark ranzoomen kann (200mm). Die beiden Varianten sind also vereint. Der große Nachteil an Zoomobjektiven ist aber, dass oft die Lichtstärke stark verloren geht, die für mich persönlich erst den Charme von Fotos ausmacht. Es gibt aber Ausnahmen bei sehr guten Lichtverhältnissen und gewissen Einstellungen. Was einem selbst lieber ist muss man durchs Ausprobieren für sich selbst entscheiden. Gleich dazu mehr nach dem Macroobjektiv.






Macroobjektive sind für Nahaufnahmen eigentlich, aber ich finde sie besonders für Portraits und Produktfotos ideal. Die Macroobjektive sind auch als "normale" Objektive zu bekommen, zB ist mein 100mm ein Macro, aber auch mein 28-75. Das heißt, dass ich an das Objekt ganz nah rankomme und sehr scharfe Detailfotos schießen kann. Das 50mm ist zum Beispiel kein Macro, es kann nicht mehr scharf Stellen, wenn ich zu nah am Objekt selbst bin > man muss sich vom Objekt mit der Kamera entfernen.



Zur Lichtstärke/Blende (die ich für am wichtigsten halte): Die Zahlen die hinter den "mm"-Angaben stehen betreffen die Blendenöffnung. Das heißt, wie offen die Blende innen im Objektiv werden kann und wie viel Licht somit "reinkommt". Desto kleiner (ja, geringe Zahlen sind hier gut!) die Blendenzahl ist, umso sanfter ist das Bokeh und umso mehr Licht kann rein. Mit Bokeh ist der unscharfe Hintergrund gemeint. Das Objektiv besteht innen auf mehreren Lamellen, desto kleiner die Zahl, umso mehr Lamellen, desto ruhiger und fließender soll das Bokeh sein. In der Praxis habe ich andere Erfahrungen gemacht, zB mit einer 2.8-Blende weit aus schönere Bokehs zusammengebracht als mit einer 1.4-Blende. 
Am besten finde ich bisher Objektive, die die Fixblende von 2.8 haben. Die meisten Standards beginnen bei 3.5 oder 4.5. - bei richtigen Lichtverhältnissen kommen auch gute Fotos dabei raus, aber ich finde diesen "speziellen Zauber" bekommt man nur mit niedrigeren Blenden hin.
Stehen zwei Zahlen bei der Blende (zB 3.5. - 5.6) heißt das, welches die größtmögliche (also bei der kleinsten Zahl von 3.5) Blendenöffnung sein kann, zoomt man, steigert sich die Blendenanzahl nach oben. 

Kurz zusammengefasst: Kleine Blendenzahl (zB 1.2., 1.4, 1.8, 2.8,..) = größere Blende => mehr Licht => fließenderes Bokeh
Größere Blendenzahl (zB 3.5, 5.6, ...) = niedrigere Blende => weniger Licht => Unschärfebereich nicht ganz so "verschwommen"




Weitere Abkürzungen:
IS: Image Stabilisator oder Bildstabilisator. Man kann längere Belichtungszeiten 
ohne Verwacklung machen. Ist ansonsten mit Stativ, ausreichend Licht und ruhigen Händen auch möglich. Mein 100mm ist auch nicht bildstabilisiert, war deshalb günstiger um 300€ oder so, aber die Fotos werden dennoch scharf.
USM: Ultraschallmotor. Der Autofokus funktioniert schneller und auch leiser. Beim 50mm knirscht er laut vor sich hin und sucht oft herum, beim 100mm ist es sofort knackig scharf ohne viel Trara.
II: Die zweite Version oder überarbeitete Version eines Objektivs.  
AF: Autofokus
EF: Haben alle Objektive von Canon, ich glaube ab der 300D-Serie. Früher hieß das FD. Wenn man Objektive von anderen Herstellern (Sigma, Tamron) kauft, muss man achten, dass sie für das richtige Modell (Canon, Nikon,...) sind.
  

Als erstes kam mein erstes Festbrennweitenobjektiv dazu, das 50mm 1:1.8 II. (Wie ihr seht, man kann nicht zoomen, sondern muss sich bewegen, wenn man das Objekt größer/kleiner abgebildet haben möchte und die Blende ist sehr gering, 1.8). Das heißt, dass es sehr lichtstark ist und da es relativ günstig ist (unter 100€), ist es ideal als Einsteigerobjektiv für Festbrennweiten. Beispielfotos:


Wie ihr seht, ist hier das Bokeh unruhig durch das fleckige Gras.




Das 50mm hatte ich etwas über eineinhalb Jahre, bis ich mir das erste richtig teure (für mich ^^) Objektiv zulegte, das Canon EF 100mm / 1:2.8 USM Macro. Wir überlegen anhand des oberen Texts also: 100mm, man hat relativ viel Details dran, will man ein Ganzkörperfoto machen, muss man weit nach hinten laufen. Vorteil: Die Fixblendenzahl von 2.8 ist sehr gut und selbst mit ihr werden die Fotos knackscharf (mit 1.8 sind sie oft leicht unscharf, dann muss man die Blende etwas erhöhen im zB AV-Bereich der Kamera). Die Macrofunktion ermöglichte mir auch nah an die Objekte ranzugehen, was sich bei Foodfotografie als sehr hilfreich erwies. Dieses Objektiv ist eindeutig eines meiner Lieblingsobjektive, es schränkt leider nur beim Reisen zB etwas ein, da man nur schwer ganze Gebäude raufbekommt. 
Es kostete knapp 500€ und ist ohne Bildstabilisator. Mit IS hätte es über 700€ gekostet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es so ein Unterschied ist, da ich selbst ohne IS tolle scharfe Aufnahmen hinbekomme. 
Beispielfotos:


Man kann auch toll mit den Unschärfen im Vordergrund spielen:


Toller Hintergrund, tolle Schärfe:


Das Grün ist ein Blatt, das ich direkt vor die Kamera hielt, kein eigener Filter.



Im Spätherbst 2012 überlegte ich mir dann ein neues Objektiv zu kaufen. Ich wollte eines, welches ich beim Reisen mitnehmen konnte, ohne eine Ausrüstung von drei Objektiven herumschleppen zu müssen. Schnell war klar, dass es ein Zoomobjektiv werden musste, um dieses Kriterium abdecken zu können. Ins Auge fasste ich schon seit langem das Canon EF 24-70mm 2.8L USM. Aber der Preis von über 1500€? Niemals! Ich wusste, dass es bestimmt grandios sei, da ich das 100mm von Canon schon sehr liebte, aber so viel Geld auszugeben war einfach nicht drinnen. Alle ähnlichen Modelle, die zoomen konnten hatten mir eine zu hohe Blende, sodass ich mich bei anderen Anbietern umsah und am Ende bei Tamron landete.
Mir wurde von Tamron schon oft abgeraten, es sei nicht mal halb so gut wie Canonmodelle, auch wenn sie billiger sind. Nichtsdestotrotz wollte ich mir meine eigene Meinung bilden und bestellte das Tamron AF 28-75mm 2.8 Macro für knapp 350€. Ich suchte lange herum und entschied mich aufgrund vieler Bewertungen gegen das Sigma, welches eine ähnliche Preisklasse hatte. Das Tamron hat einen Bereich von 28-75mm, ist also für Portraits, Ganzkörperaufnahmen und Architektur ideal (genau das, was ich beim Reisen brauche!). Zusätzlich ist es wiederum mit einer Macrofunktion ausgestattet, das heißt ich kann auch Detailfotos in der Foodfotografie machen. 
Derzeit verwende ich kein anderes als dieses Objektiv und liebe es einfach. Es ist manchmal nicht ganz so unscharf trotz gleicher niedriger Blende bei 2.8 wie das 100mm, aber macht dennoch sehr scharfe Aufnahmen. Ich möchte nicht mehr ohne und bin mehr als begeistert!
Beispielfotos:





Stativ habe ich übrigens auch, das  Cullman Nummer 52601. Das ist wirklich gut, nur sehr schwer (schwerer als mein altes supersimples), hat aber einen Kugelgelenkkopf, das heißt, man kann in jede Richtung schwenken, auch nach unten für Aufnahmen von oben. Ich nehme das Stativ aber nur für Outfitfotos, die ich alleine schieße. Dafür habe ich noch den Fernauslöser von Canon, der 5m reicht etwa, manchmal etwas mehr. Für Foodfotos ist mir das zu umständlich, das mache ich alles Freihand. (Ich nehme den Canon RC-6 Fernauslöser Infrarot für knapp 20€)


Wie wird die Zukunft aussehen? Ich werde mein 50mm verkaufen, da ich es so gut wie nie benutze, die anderen haben es einfach abgelöst und bevor es verstaubt ist es besser, wenn es in anderen Händen (wahrscheinlich A's) ist. Stattdessen wird das Canon EF 40mm 2.8 STM oder das Canon EF 20mm 1:2 STM einziehen. Es wird auch Pancakeobjektiv genannt, da es ganz klein und flach ist. Der Grund, wieso ich mich dafür entschieden habe ist, dass die Canon EOS 650D eine Autofokus im Filmbereich hat und das nur mit der STM-Technologie wirklich gut umsetzbar ist und der Bereich von 40mm für Portraits ebenfalls ideal ist oder 20mm (wir erinnern uns, Weitwinkel!) toll für Abandonedplaces (man bekommt mehr vom Raum drauf).


Ich hoffe, dass ich euch helfen konnte, wenn ihr überlegt, eure Sammlung aufzustocken. Beginnt man einmal, hört man leider nicht so schnell auf.

Ich freue mich auch auf eure Equipmentvorstellung in den Kommentaren, welches Objektiv möchtet ihr nicht mehr missen??


PS: Falls im Text irgendwo Fehler sind, bitte einfach sagen, da ich das alles nie gelernt habe, sondern nur durch Ausprobieren und verschiedene Recherchen mir angeeignet habe, kann es leicht sein, was zB falsch verstanden zu haben!
 


44 comments:

Conny said...

Danke für diesen Post, der ist echt gut geworden und ist sehr hilfreich! :)

Miss Drawingdream said...

Ich will mir auch schon länger eine "gute" Kamera kaufen und finde deinen Post da sehr hilfreich. :)

Das Problem ist momentan leider noch das nötige Kleingeld...

Liebe Grüße
Miss Drawingdream

Truc said...

Der Post ist wirklich hilfreich, ich wollte mich schon länger mit dem ganzen Zeugs auseinandersetzen, habe aber nie die Zeit gefunden. Ich bin noch beim Einsteige-Objektiv mit meiner 600D und überlege mir, wenn ich noch mehr Erfahrung habe (gegen Herbst dieses Jahres) mir ein neues zu kaufen. Würdest du mir eher das Pancake-Objektiv oder das 50mm Objektiv empfehlen? :o

BTW Ich mag deinen Blog seeehr, ist immer wieder eine Freude deine Posts zu lesen :)

Radiergummibaum said...

Wirklich cool und interessant, zu lesen, wie andere das so handhaben. Sehr gelungen und aufwendig. (:

Anonymous said...

Der Post ist sicher für viele hilfreich und ich finde klasse, dass du sowas machst :) Allerdings ist mir folgender Satz bei der Brennweite-Erklärung aufgefallen: "Brennweite: Das heißt, inwieweit kann das Objektiv das fotografierte Objektiv heranholen" Ich denke du meintest das fotografierte Objekt, so klingt es vielleicht etwas verwirrend für die, die weniger Ahnung haben :) Freue mich schon auf die nächsten Posts!

Helena said...

Ach, witzig. Ich habe gerade eben auch meinen Post über meine Ausrüstung bzw. ein spezielles Objektiv veröffentlicht :)

Ich finde deinen Post sehr gut, tolle Sachen bei. Ich hab auch die 450D - hätte aber auch gerne eine Videofunktion.
Vielleicht magst du dir ja auch mal meinen Post anschauen - würde mich sehr freuen :)

Sophies Welt said...

Ich schöne, informativer Post. Ich bin zur Zeit mit meiner Canon 1100D noch mehr als zufrieden aber irgendwann wird sicher auch aufgestockt.
Wie kommt du denn auf Reisen mit dem Tamron zurecht? Ist es nicht manchmal schwer, "alles drauf" zu bekommen, wenn deine Brennweite erst bei 28 anfängt? Ich ärgere mich bei meinem 18-125er Objektiv schon manchmal, nicht mehr Spielraum zu haben, grade auf Reisen wenn man Gebäude oder auch mal Landschaften fotografieren will und nicht die Möglichkeit hat, noch weiter weg zu gehen.
Liebe Grüße
Franzi

magnolia said...

@franzi: also ich finde es eigentlich passend bis jetzt, klar möchte man manchmal noch mehr raufbekommen, aber in london hatte ich nur das tamron mit und ich werde auch auf den usa-roadtrip nur das tamron und das pancake mitnehmen, da ich eben platz sparen muss, da muss man dann eben ein bisschen verzichten, zumal mir "detailfotos" oft auch lieber sind :)

@anonym, danke! hab ich geändert.

@truc, ich denke, dass zwischen dem 40mm und 50mm nicht so viel unterschied ist. das 50mm ist um einiges günstiger und finde ich zum einsteigen und üben bei festbrennweiten sehr gut.

Anonymous said...

Mir ist aufgefallen, dass du glaube ich das mit der Blende im Post genau umgekehrt beschreibst. Du vermittelst im Text, dass eine höhere blendenzahl heißt, dass die Blende größer ist. Es ist ( wie du wahrscheinlich ja auch weißt:)) so, dass größere Zahl gleich kleinere Blende und kleinere Zahl gleich größere Blende. Finde ich ein bisschen verwirrend bei dir und gerade für anfänger wahrscheinlich, aber ansonsten ist dein Post echt top! :)

Mademoiselle L. said...

Schöner Post!
Ich selbe schwanke im Moment zwischen der Entscheidung ob ich mir das 100er kaufe oder das erwähnte Tamron 28-75er kaufe:) Einerseits reise ich viel, und brauche daher eher einen Weitwinkel (wobei 28mm auf Crop schon ein bisschen zu viel ist) aber andererseits ist das 1oo mm schon ein Traum... :)

lg
Lili

Laura said...

toller, interessanter Post !
Wenn ich mal zu viel übrig habe, werde ich mir auch mal eine 650D leisten ;) Das kann aber noch dauern, solange nehme ich meine einfache Digitalkamera - die macht soweit auch ganz gute bilder :)

Sabrina said...

der post ist richtig gut!:) welchen fernauslöser benutzt du?

magnolia said...

@sabrina: (Ich nehme den Canon RC-6 Fernauslöser Infrarot für knapp 20€)

Lary // Lary-Tales said...

Ich mag deine Bilder so sehr. Hab mich auch total gefreut, als du auf Instagram mein Foto zum Dutt-Video geliked hast! ♥ Würde mich freuen wenn du auch mal auf meinem Blog vorbeischaust. Natürlich ist er nicht so toll wie deiner, aber vielleicht gefällt er dir!

Lary ♥

Berit said...

Liebe Stef,

vielen Dank für diesen Beitrag. Er ist dir sehr gut gelungen. Danke, dafür, dass du dir so viel Zeit genommen hast.
Bei mir gibt es eine ähnliche Reihe zum Thema analoge Fotografie.
http://marmeladekisses.wordpress.com/2013/02/17/fotoguideanaloge-liebe-parti/

Jacki de Ripper said...

richtig guter post, vorallem mit viel herzblut wie jeder deiner posts. ich liebe das, man sieht einfach, dass dir das spaß machst und du dir mühe gibst! :)

Laureen said...

Danke, danke, danke für für diesen tollen Post. Er ist dir mal wieder super gelungen und man merkt eindeutig wie viel Mühe du immer in solche Reihen und jeden deiner Posts steckst, {du bist ja nicht ohne Grund eine meiner liebsten Bloggerinnen}!
Der Post hat mir wirklich geholfen, ich schleiche schon lange um das 100mm rum und wusste nie so recht ob ich es holen soll oder nicht. Aber es sieht so aus, als müsste ich anfangen zu sparen und dann kann ich es mir endlich leisten sobald mein Freiwilliges Soziales Jahr im Sommer anfängt. Ich habe das Canon EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv und bin sehr zufrieden damit. Es kommt überall mit hin :) Für die Zukunft wünsche ich mir ein größeres Zoomobjektiv, mit dem ich Dinge noch näher ranholen kann, aber teuer teuer :D

Ganz liebe Grüße von
Laureen
__________________
{madamerosenrot.blogspot.de}

Nord und Süd said...

Dieser Post kommt wirklich zum genau richtigen Zeitpunkt, denn ich habe mir vor wenigen Tagen eine Canon EOS 650 D bestellt. Und ein Buch darüber dazu, denn ich habe echt NULL Ahnung von Fotografie (ich weiss nicht mal was ISO, Bokeh, etc. bedeutet und werde nun ganz schön viel lesen & lernen müssen). Auf jeden Fall bin ich auf der Suche nach einem passenden Objektiv um Food & Co. zu fotografieren (meine Canon habe ich mit einem 18-135mm IS STM Objektiv bestellt) und da sind Deine Tipps wirklich Gold wert!
DANKESCHÖN!

Alles Liebe von
Frau Süd

balletslippers said...

Liebe Stef,
danke für den tollen Post. Ich hab die Canon 550D und bin sehr zufrieden. Seit ein paar Monaten hab ich das 50mm Objektiv, und fotografiere nur noch damit. Allerdings schaue ich mich gerade auch schon wieder nach einem neuen Objektiv um, das sich besser auch zB fürs Reisen eignet und mir trotzdem eine große Lichtstärke bietet. Danke also für deinen Erfahrungsbericht, der kommt genau zur rechten Zeit! :-)
Liebste Grüße

Natalia said...

Toller Post, danke! :) Ich habe mir jetzt auch das Tamron 28-75 2.8 gekauft und bin sehr sehr zufrieden damit! :) Habe dich damals bei Formspring gefragt, wie du es so findest :)
Eine Frage noch (weiß nicht ob du darauf antwortest): Mit was hast du das 10mm Bild ganz am Anfang gemacht? ;)
Liebste Grüße
Natalia

Marc Stephan said...

Sorry, falls das ein Doppel-Post wird aber ich finde meinen Post von eben nicht. Deshalb schreibe ich nochmal (dafür kürzer):

Man spürt deine Faszination für die Fotografie in diesem Beitrag. Nur gibst du nicht die effektive Brennweite an, mit der du fotografierst. Da deine Kamera eine Brennweitenverlängerung (Faktor 1,6) hat, musst du die Brennweite immer mit diesem Faktor multiplizieren. Wenn du das 50mm f1,8 drauf hast (hab ich auch), dann fotografierst du allerdings effektiv mit 80mm Brennweite. Nur mal so ...

Lomonautin said...

Tolle Post-Serie! Freu mich schon auf weiteren Input! :-)


Schönen Restsonntag,
Claudia

meliha-sweettimes.com said...

sehr guter post...ich habe mich gerade die canon 600d gekauft und probiere noch mit dem standard objektiv aber das 50mm hab ich auch schon im auge...dein post ist wirklich sehr sehr informativ..toll!

liebe grüße
meliha

Marie Dorfschmidt said...

Danke für diesen tollen Post! Ich hab zur Zeit eine Nikon D3100 und fotografier richtig gerne damit seit einem guten Jahr. Thank you für deine Infos & Vergleiche :)
Alles Liebe
Marie von MJ's Best - schau doch mal vorbei

Sabine said...

Danke für diesen Post! Obwohl ich seit knapp 2 Jahren eine DSLR verwende und sie auch sehr liebe (habe sie zum Abi bekommen), habe ich in diesem Beitrag Einiges verstanden, das ich nicht wusste bzw. nicht so in Zusammenhang bringen konnte. Ich habe bisher nicht die Zeit und den Nerv gefunden, mich in ein komplettes Buch einzulesen, ein solcher Überblick hat mir immer gefehlt. Bin gespannt auf die weiteren Beiträge zum Thema und setze das Tamron mal auf meine (vorläufige, noch zu recherchierende) Wunschliste. Habe zwar eine Nikon, aber meistens gibt es die Objektive ja in mehreren Ausführungen...
liebe Grüße!

Annemarie Otten said...

hi stef, danke für den umfangreichen eintrag! super tips, wenn man sich selbst eine dslr zulegen will. ich wüsste gar nicht, was ich zu anfang kaufen sollte, darum ist es immer hilfreich, auf erfahrungen zurück greifen zu können. danke dafür!
ich selbst fotografiere mit einer fuji x10 - zwar keine dslr, jedoch kommt sie einer solchen qualitativ schon nahe und ich hab weitem noch nicht alles aus ihr heraus geholt. wenn ich jedoch mit meiner analogen slr vergleiche, bekomme ich doch lust, mir eine digitale zu zulegen. bis dahin muss ich aber noch die moneten zählen :)

Ariane said...

Sehr guter Beitrag! Ich fand es spannend, von deinen Erfahrungen mit verschiedenen Objektiven zu lesen. Ich selbst bin ja ein großer 50mm-Fan und sowieso meistens zu faul, Objektive unterwegs zu wechseln, weswegen ich fast nur damit fotografiere. Irgendwie hab ich mich inzwischen so an die "Normalbrennweite" gewöhnt, dass mir alles andere als "Spielerei" erscheint :D Warum Zoom, wenn man auch einfach näher rangehen kann?

nata said...

Wow! toller post :)

mein blog xx

Annika (Foto-Freundin.de) said...

Schöner Beitrag, hast du gut zusammengefasst. Schön finde ich auch, dass du alles anfängergerecht schreibst. Viele Quellen im Internet kommen einfach nicht von ihrem hohen Ross herunter und schmücken ihre Tutorials mit zahlreichen Fachbegriffen aus. Deswegen habe ich letztens auch ein E-Book zum Thema erste DSLR + Equipment geschrieben, das sich an Anfänger richtet. :)

Julia said...

I {heart} your blog. Und deshalb habe ich dich für den Best Blog Award nominiert ;)
http://lilalummerland.wordpress.com/2013/02/25/best-blog-award/

Stümper Haft said...

Vielen Dank für diesen Post! Ich schleiche schon lange um hochwertige Kameras herum, bin aber schlichtweg überfordert. Insofern kommt dieser Post genau richtig für einen guten Überblick - verständlich erklärt und hübsch aufbereitet.
LG, die Stümperhafte

cora said...

sehr toller und hilfreicher post! :) aber sag das mit dem dslr + vollautomatik = nogo mal meiner mutter. wenn ich sie bitte ein bild von mir zu machen, stellt sie auch immer sofort auf vollautomatik. :D ich mag das gaaar nicht!

Leeri said...

Och joa, wenn das Makro nicht so teuer wäre...aber irgendwann will ich mal so ein 90 oder 100 mm Macro kaufen, ich mag Makros nämlich auch gerne.

Kristina said...

du machst wirklich tolle fotos. ich wünschte ich würde den ganzen fach-kram verstehen. ich wünschte ich hätte die zeit mich mit sowas auseinanderzusetzen. ich möchte meine kamera auch so gern besser nutzen, aber es fehlt einfach die zeit und ruhe und geduld...

Penny Lane said...

Ein sehr schöner & anschaulicher Post! Mir fällt noch ein, dass du geschrieben hast, dass du in der Praxis oft beim 2.8 besseres Bokeh hattest als beim 1.8 (und den 50mm). Das liegt daran, dass die Brennweite deines 2.8 viel länger ist (100 wenn ich mich recht entsinne) und man ganz grob sagen kann, je länger die Brennweite, desto mehr Bokeh. Und so kann sie die höhere Blendenzahl etwas "ausgleichen". Daher sind auch portraitobjektive meist leichte teles.(wobei du das wahrscheinlich eh impliziert hast, ich schmeiß mal wieder gerne mit meinem halbfachwissen um mich^^') Und was man vielleicht noch ergänzen könnte ist, dass die meisten DSLRs einen crop Faktor haben, man also alle Brennweiten mit 1,5 mal nehmen muss, um die wahre Brennweite zu ermitteln.
Eine frage habe ich noch, sind die "Fixblendenobjektve" wirklich fixierte Blenden,also kann man auch nicht höher gehen? Und hast du Blendenringe an manchen Objektiven? (Ich nicht...habe im Moment nur das 18-55mm und will mir auch bald meine erste festbrennweite mit niedriger blendenzahl zulegen...leider sind die ja so teuer...aber es stimmt, die fotos bekommen durch ein schönes bokeh einfach einen gewissen "zauber".
und danke für deinen hinweise zum tamaron, das werde ich auf jeden fall im hinterkopf behalten!:)
liebe grüße
moni/penny

Alina Schirin said...

Woow, dieser Post ist sehr hiilfreich und interessant. Alles Wichtige ist hier gut zusammengefasstm seeehr informativ <33 Danke! Ich habe nämlich grade erst die Nikon D100 bekommen und ich brauchte noch ein paar Tipps und Informationen und so weiter :D

ChrisTa said...

super Bericht, ich experimentiere auch seit einiger Zeit mit meiner Olympus. Als nächstes brauche ich noch weitere Objektive und das mit den scharfen Fotos im Dunkeln muß ich weiter üben, bzw. ausprobieren. Hier werden die Fotos meist verwackelt :-(
LG

Dassi87 said...

Eine sehr schöne Post-Idee. Also ich hab eigentlich 2 Objektive, die ich nie wieder hergeben würde:

1. Mein Tamron 28-75mm F/2,8
Das ist mein Immer-Drauf-Objektiv und wird für alle Portraitshootings eingesetzt.

2. Mein Tamron 90mm F/2,8 1:1 MACRO
Das setze ich für alle Detailbilder und vor allem für die Naturaufnahmen ein. Wenn ich mal wieder stundenlang bäuchlings auf einer Wiese liege und Grashalme und Käfer ablichte.

Liebe Grüße,
Stefanie

Bea - Zimtwolke said...

Sehr toller Post :) Ich hab die 1100 D und als Objektiv das Kit Objektiv und das 50 mm 1:1.8 II welches ich abgöttisch liebe ;)
Freu mich auf mehr, bist ab jetzt verfolgt :P

Saskia rund um die Uhr said...

hallo stef
ein wirklich klasse post.
weil ich immer ganz neugierig bin was andere blogger so für ausrüstungen haben :)
ganu wie du will ich immer ein neues objeltiv haben :) ganz schlimm. kaum habe ich ein neues, muss schon wieder ein NEUES HER ;))

liebste grüße an dich
saskia ♥

Jenny said...

Du machst wirklich wunderschöne Fotos. Ich bin total begeistert.

Liebe Grüße,
Jenny

Dani129 said...

Vielen Dank für diesen Post.
Ich habe eine Frage zu den Makro- Objektiven.
Was genau bedeutet die Bezeichnung AF? Ich weiss zwar, dass es als Autofokus bezeichnet wird, aber dennoch verstehe ich nicht warum bei manchen Objektiven es extra genannt wird und bei anderen nicht.
Ich denke da an zwei Maktoobjektive von Tamron. Sind beide "gleich" 90mm F 2.8 aber bei dem einen ist die Bezeichnung AF extra in dem Typ geschrieben. Bei dem zweiten nicht.

Was genau soll mir das sagen?
Ich beziehe mich auf diesen beiden Objektive:

SP 90mm F/2.8 Di VC USD MACRO 1:1

SP AF 90mm F/2,8 Di MACRO 1:1

LG, Dani

Allie said...

Oh ein toller & interessanter Post!
Ich selbst habe eine Nikon D5000, auch mit schwenkbarem Display. Ich habe sie ungeheuer gern!
Objektive habe ich momentan vier Stück, einmal das Standardkitobjektiv, was ich zwischendurch ganz gern mal verwende, obwohl ich mit der Blende nicht ganz glücklich bin, aber das ist bei Kitobjektiven ja normal.
Dann ein Tele 75-300mm von Tamron, ebenfalls mit Macrofunktion. Bin ganz happy damit :)
Ein Holgaplastikobjetiv habe ich auch, sehr lustig zum Rumspielen :)
Mein letztes und liebstes ist allerdings auch ein 50mm :) Ich liebe die Blende einfach!!
Ansonsten hab ich zahlreiche Filter und Ringe :)
Alles Liebe
Allie

Melanie said...

Liebe Stefanie!
Danke für diesen Post!
Als totaler Anfänger mit neuer Canon 650D (vorher Panasonic Lumix TZ5) bin ich für Tipps und Tricks sehr dankbar.
Viele liebe Grüße
Melanie

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