Thursday, August 30, 2012

AUGUST - according to my instagram pictures

Der August. Ein Reisemonat. Ein Geburtstagsmonat. Ein Festivalmonat. Wir haben aus dem Vollen geschöpft, fielen sehr oft um sechs Uhr morgens ins Bett, ich bat den Taxifahrer, das Radio lauter zu drehen, als es FUN We are young spielte und das der perfekte Festivalabschluss war. Ein paar heiße Tränen wurden bei unzählichen Abschieden vergossen, es wurde gelacht, barfuß getanzt, Huckepack über das Gelände gelaufen, Berlin zu sehr ins Herz geschlossen, einen Geburtstagskuchen, der so riesig war, dass man nicht mal ein Drittel essen konnte, gegessen, stille Stunden verbracht, nachgedacht, das Leben zelebriert. 

Tage in der Heimat auf Wiesen und am See

Morgenritual in Potsdam

Frequency Nacht (ein bisschen Glitzerglitzer..) und Tag (Kraftklub-Felix)

HEY! I JUST MET YOU! {...}

Ed Sheeran bei Sonnenschein und Autogramm von den JEZABLES <3>

Schilderwald.

Leckerstes Eis. Karten.

Beste vegetarische Burger und beste Waffeln mit Milchreiseis!

...

Riesigste Geburtstagstorte (danke Philip&Maggie) & Objektivbechergeschenk

Berlin & Potsdam

Schnippschnapp Haare ab - John Green, mein Held.

Sommerabschlussgartenfest und "summer in the city"

Sommerabschlusspicknick, mehr am Sonntag.

Instagram: magnoliaelectric / Webstagram: magnoliaelectric



Ich habe mir mal wieder alle Monatsreviews angesehen und es passieren so viele gute Dinge in meinem Leben gerade, so viele Momente, die es so sehr lebenswert machen, immer dieses Bergauf und die kleinen Talfahrten dazwischen, die keineswegs schlimm wären, sondern dieses Kribbeln in der Magengegend auslösen und einem zeigen, dass das Leben nun mal kein monotones Geradeausfahren ist und vor allem, dass es genau so richtig ist. Ich bin sehr glücklich darüber, ja.


Tuesday, August 28, 2012

How to shop and style vintage clothing {dare to try something new! // what i wore}

Ich mag satte Farben an mir, vor allem deshalb, weil ich so blasse Haut habe. (Wobei ich diesen Sommer wirklich braun geworden bin - nur sieht man das auf Fotos nie..) - manchmal wünschte ich feine Farben tragen zu können, puderrosa, beige, weiß, ein zartes Gelb - irgendwie verschwinde ich aber darin und sehe wie ein einziger Klecks dieser Farbe aus. - Aus diesem Grund greife ich auch gerne zu knalligen Farben, setze sie aber meist nicht im ganzen Outfit ein.


Auch dieses Kleid ist ein Unikant - es stammt aus den 60er Jahren und als ich es das erste Mal angezogen hatte, musste ich ein wenig vor mich hinkichern. Viel zu lange. Unförmig. Ich bin ein wandelndes blaues Gespenst. Aber der Stoff ist bequem, etwas seidig, dennoch schwitzt man nicht schnell (ja, das ist ein Hinweis bezogen auf die Materialtipps aus dem ersten Post!) - so dachte ich mir, dass ich dem Kleid eine Chance geben muss und experimentierte ein wenig herum. 


Blau-weiß-rot ist sowieso eine klassische schöne Kombination, sodass ich mich für diesen Look am Ende entschieden habe. Durch die Raffung im Oberteil musste ich das Kleid noch nicht mal kürzen, was ich dennoch vielleicht noch vorhabe.



Wer dem  noch eins draufsetzen möchte, kann ruhig zu auffälligeren Accessoires greifen, wie eine riesige Sonnenbrille (die leider in Potsdam kaputt ging...) und ein farbig passendes Halstuch, welches zu einem Haartuch umfunktioniert wurde. (Noch schöner wären wohl rote Pumps, aber beim Reisen nehme ich - sofern kein Anlass besteht - prinzipiell keine hohen Schuhe mit.) // Das war auch das "Hauptproblem" bei diesem Projekt, da wir begrenztes Sortiment an Kombimöglichkeiten hatten, aber gerade das machte auch Spaß. So war unsere Devise: Aus einfachen Dingen Schickes zu machen, das soll auch keine große Kunst sein sondern im Handumdrehen passieren.)
Die meisten Accessoires hier sind von H&M und haben sich über Jahre angesammelt.



Kleid: c/o bykati - 42€ (war in dem Fall teurer, wurde von Kati schon aufbereitet)
Ballerinas: H&M - 10€
Gürtel: H&M - etwa 8€
Tasche: H&M - etwa 10€
Armband: Handgemacht von Lu
Ring: H&M - 5€
Sonnenbrille: C&A - 8€

& wo wir schon bei satten Farben sind,  noch einen kurzen Blick auf mein drittes und letztes Outfit für diese Reihe:


Ich mag zwar Blumenprints, aber dieses Kleid war mir am Anfang für mich doch etwas zu bunt. Angezogen mit Gürtel gefiel es mir dann aber sehr gut. Man sollte sich also auch mal was Neues zu trauen und mein persönlich wichtigster Tipp als Abschluss für diese Reihe: Immer probieren und dann urteilen, an der Stange oder in der Hand wirken die meisten Dinge leider gar nicht.

Kleid: Mausenase - 4€ (gekürzt)
Armband: H&M - 3€
Uhr: Casio
Gürtel: Handgemacht von Lu
Schuhe: H&M - 10€ (Sale)
Sonnenbrille: H&M oder C&A - 8€


Morgen und übermorgen sowie nächste Woche seht ihr noch mehr bei Lu und Stefanie und am Donnerstag kommt unser Abschlusspost mit zehn Tipps in Kurzform!

Sunday, August 26, 2012

let's talk about books {The Fault In Our Stars - John Green}


SOME INFINITIES ARE BIGGER THAN OTHER INFINITIES


John Green, ich schreibe Ihnen hier offen etwas, was Sie wohl nie lesen werden- erstens, weil ich davon ausgehe, dass Sie die deutsche Sprache nicht lesen und verstehen können und zweitens, weil Sie sowieso wohl nie auf diese Seite stoßen werden. Aber das macht nichts. Nicht ein bisschen was. Ich möchte Ihnen einfach wohl nur Dank aussprechen, für das Lachen und Weinen, für diese Minuten mit diesem einen Buch - The Fault In Our Stars. Für so vieles, was Sie damit einem - mir - gegeben haben. Für die Band "The Hectic Glow", für "An Imperial Afflicition", für den Herzschmerz, wenn ich an Augustus Waters denke und mir nichts anderes wünsche, dass es solche Menschen in der Realität gibt, für Hazel Grace und ihre Geschichte, für das, was Sie mir am Ende des Buchs damit angetan haben, für diese Minuten des Hinterfragens und des Zorns - John Green, ich habe Sie geliebt für dieses Buch und Sie mögen mir verzeihen - es war mit Sicherheit genauso viel Hass wie Liebe dabei.
S.


MY THOUGHTS ARE STARS I CAN'T FATHOM INTO CONSTELLATIONS

John Green assoziierte ich mit einer Nachhilfeschülerin, mit der ich damals "Eine wie Alaska" für eine Abschlussprüfung durchgegangen bin. Das waren diese Winterabende im alten Nachhilfeinstitut, dessen Vorhänge träge das Leben von draußen abschirmten und wir gemeinsam brütend über ihren Unterlagen saßen. Mittlerweile ist das schon zweieinhalb Jahre her und seitdem kam ich mit John Greens Büchern nicht mehr in Berührung.
 
Irgendwann im frühen Sommer diesen Jahres suchte ich Urlaubslektüre und blieb beim Cover von "The Fault In Our Stars" hängen. Den Titel mochte ich, das Cover auch und auch wenn es immer heißt, man sollte Bücher nicht unbedingt nach dem Cover beurteilen (was ich ein wenig für schwachsinnig halte, denn wir Menschen sind nun mal verliebt in schöne Designs und Aufmachungen - und mir tut es weh, wenn ein tolles Buch einen hässlichen Einband tragen muss) - so bestellte ich es ohne noch etwas über den Inhalt zu wissen.


Es begleitete mich eigentlich die Hälfte meiner kleinen Europatour, im Zug nach Wien, im Bus nach Bosnien - die Autobahn verlief fließend neben mir, meine Stirn lag auf der kühlen Fensterscheibe, die rumpelte und mir Kopfschmerzen bereitete. Die Kälte tat aber zu gut, der Regen, der an dem Glas entlang strömte wie tausend Sturzbäche, das Rauschen des Motors in den Ohren und die vielen Stimmen, von denen ich keine einzige sprachlich verstand. Auf meinen Knien lag "The Fault In Our Stars", in meiner Hand ein kleiner Bleistift, mit dem ich jene Stellen markierte, die es in mir besonders einbrannte. Schließlich  beendete ich es in unserem Appartement eines Nachts, ich glaub es war Sonntag oder Montag - während Angie neben mir über ihre Lektüre herzhaft lachte (Maria ihm schmeckt's nicht) und ich mein Gesicht in meine Hände grub und die Tränen fließen ließ. Schon zuvor am Strand spürte ich, wie meine Wangen heiß wurden, ich schob es auf die Sonne, aber hinter meinen großen Sonnenbrillen sammelten sich Bäche an und verschwanden im Handtuch, das ich flink über mein Gesicht zog. 


An diesem einen Abend in Kroatien hatte ich die letzten Seiten bestimmt noch fünf Mal gelesen. Am Morgen danach auch. Ich weiß nicht, was ich mir davon erhofft hatte, Erleichterung? Mit Sicherheit nicht. Ich hatte nur ein wenig mehr Zorn auf John Green, warum er dieses Buch so hatte enden lassen. Seitdem liegt es zugeklappt in meinem Regal, aber immer wenn ich es sehe, dann erinnere ich mich an die vielen Minuten, die ich mit ihm verbracht habe (und gedanklich noch verbringen werde).

Worum handelt es überhaupt?

Das sagt Amazon:
Despite the tumor-shrinking medical miracle that has bought her a few years, Hazel has never been anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis. But when a gorgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears at Cancer Kid Support Group, Hazel's story is about to be completely rewritten. Insightful, bold, irreverent, and raw, The Fault in Our Stars is award-winning author John Green's most ambitious and heartbreaking work yet, brilliantly exploring the funny, thrilling, and tragic business of being alive and in love.


Ein Buch über Krebs also. Bücher, die ich schon öfters gelesen habe und von denen es mehrere am Markt gibt. Meist schaffe ich es nicht, sie mit trockenen Augen zu lesen und oft sind sie auch wirklich gut geschrieben und zielen nicht nur darauf ab, hemmungslos zu weinen, sondern sich mehr Gedanken über das Leben zu machen.


John Green kann das ebenfalls. Die Handlung alleine ist nichts Besonderes. Zwei lernen sich kennen. Zwei haben/hatten Krebs. Rundherum noch die Eltern angesiedelt, die mit der Krankheit der Tochter mehr (oder weniger) umgehen zu wissen und Freunde, die ebenfalls ein mehr (oder weniger) hoffnungsloses Schicksal haben. Was an John Greens Buch aber besonders ist, ist eindeutig die Sprache und sein Talent, dass einen genau diese an der Hand nimmt und durch das Buch führt. Einen weinen lässt, auflachen, seufzen und stillhalten. Ich wollte teilweise immer nur weiterlesen - musste dann zum Beispiel im Bus aufgrund Lichtmangel stoppen und saß dann im Halbschlaf da, meine Gedanken noch immer bei diesem Buch, welches noch immer auf dem Schoß  lag - geschlossen und geheimnisvoll, darauf wartend, dass man es wieder in die Hand nimmt.


Ich möchte nicht viel über die Handlung sagen, denke ich, man muss einfach dieses Buch gelesen haben, um dieses Gefühl zu bekommen, das einen so einsam zurücklässt, wenn man es fertig gelesen hat. Ich habe ein bisschen wie ein kleines Mädchen für Augusts geschwärmt, aber auch Hazel Grace so sehr ins Herz geschlossen. Ihrer beider Ansichten und das was sie fühlen und denken. Es bricht einem das Herz und genau durch diesen Bruch ist man bereit, sich mehr hinein zu versetzen. Man ist offen für alle Empfindungen und Wörter, die die Geschichte rüberbringen versucht. 
Dann kam auch noch der Fakt, dass Amsterdam ebenfalls ein Schauplatz ist und was Amsterdam betrifft, bin ich sowieso noch immer ein wenig empfindlich, da ich diese kurze Zeit im Mai dort geliebt habe und noch immer mehr als vermisse.


Ich kann es eigentlich kaum in Worten ausdrücken, wie gut und bewegend dieses Buch ist, würde es so gerne, habe es versucht, bin gescheitert. Darum: Wenn ihr gerade ein wenig Platz auf eurer Leseliste habt und etwas möchtet, was euch nicht los lässt: The Fault In Our Stars ist genau das richtige und am besten noch auf Englisch (die deutsche Version kam vor drei Wochen raus und heißt "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" - aber da geht schon alleine in der Titelübersetzung so viel verloren, glaubt mir!)


Mittlerweile liegen neben mir auch "Looking for Alaska" und "Will Grayson Will Grayson" -  ich glaube nicht, dass John Green mich hier enttäuschen wird (auch wenn ich Hazel und Augustus noch immer nachhänge) und ich sehne mich bereits nach dunklen Herbstabenden, in denen man nicht mehr braucht als Tee, eine Decke und genau so ein Buch in der Hand, das viel mehr in einem aufwärmt und rührt, als der wahrscheinlich relativ schnell kalt werdende Tee.

THE WORLD - HE SAID - IS NOT A WISH-GRANTING FACTORY

Friday, August 24, 2012

YYY - YummY fridaY {Vegetarischer Mexikosalat}

Es gab schon lange keinen richtigen YYY mehr, das lag einfach daran, dass ich im Sommer vielleicht ein-zwei Mal gekocht habe und ansonsten das Bekochtwerden oder das Auswärtsessen in vollen Zügen genossen habe. Außerdem habe ich mich fast nur vegetarisch ernähert (bis auf einige Grillereien). Auch dieses Rezept hat meine Mama zusammengestellt, ich durfte es aber kosten und danach schüsselweise an mehreren Tagen verteilt essen, weil es so schmeckte. Und weil es eben so mundete, soll es hier an einem YYY Platz finden (- ich warne vor, es kommen Anfang/Mitte September noch ein paar sommerliche Rezept in Form von Gastposts, ich bin derzeit absolut küchenfaul!)


Rezept für 4-5 Portionen
1 Dose Mais
1 Stange Lauch - dünn geschnitten
1 Paprika grün - klein geschnitten
1 Paprika rot - klein geschnitten
250g Tofu 
150g Sojabratling
Olivenöl
Ketchup
1 Glas Ajvar
Salz, Pfeffer, Knoblauch, Chili, Kräuter (zB Basilikum)

Tofu und Sojabratling in feine Streifen schneiden und relativ lange in Olivenöl anbraten, sodass sie schön braun werden. Zusammen mit den anderen Zutaten (Mais, Lauch, Paprika) in eine Schüssel geben. In einer zweiten Schüssel die Sauce/das Dressing anrühren, bestehend aus einem Glas Ajvar (das ist eine Tomaten-Auberginen-Paprikamischung), etwas Ketchup, 2 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer und ausgepressten Knoblauch (1-2 Zehen). Mit Kräutern und etwas Chili abschmecken. Hier nahmen wir sehr fein geschnittenes Basilikum. Zusammenmischen und den relativ leichten Snack für den Abend mit Brotscheiben genießen.

Tipp: Damit es ein wirklicher Mexikosalat ist, sollte man noch rote Kidneybohnen hinzugeben, hatten wir leider keine mehr.




Guten Appetit!

Wednesday, August 22, 2012

How to shop and style vintage clothing {mixing up with complementary colors / what i wore}

Unser Projekt geht in die zweite Runde - Wir haben unsere Tipps natürlich auch angewandt und gemeinsam für euch abfotografiert. Dieser Vormittag in Potsdam begann mit Brunch und endete mit leckerem Eis (ich untertreibe: Das beste Eis!) und Burgern, dazwischen machten wir die Outfitbilder und hatten nach anfänglicher Körperstarre bald den Dreh raus. Wir tauschten Kleider aus und bedienten uns in Lus vollem Kleiderschrank und zauberten daraus verschiedene Outfits.


Am liebsten hätte ich das Kleid von Lu noch schnell in meinem Koffer verschwinden lassen, hach - der Stoff war leicht und angenehm zu tragen, die Kombi mit dem Grün mochte ich sehr. Man darf sich wirklich nicht schrecken, wenn man solche Kleider anzieht, wie unförmig sie aussehen, dem ist so leicht entgegen zu wirken und auf das haben wir auch gebaut: Keine schwierigen Aufgaben beim Umnähen oder Schummeln von Klammern im Rücken, wie man das von Schaufensterpuppen kennt.


Wie ihr seht, ist das Kleid ohne Accessoires ein Sack im Nachthemdstil. Von der Länge her ist es Dank Lus Schneidertalent perfekt, kurz über dem Knie endend, so wie ich es mag. Vielleicht an mir 5cm zu kurz, aber noch im Rahmen. Kleider zu kürzen ist nicht schwierig, eine Nähmaschine ist aber von Vorteil. Eventuell gibt es in naher Zukunft noch von irgendjemanden von uns ein Tutorial dazu.

Mit einem Gürtel (der beim Kleid dabei war, ansonsten hätte ich noch einen passend grünen gehabt), einer Tasche und Schuhen im gleichen Farbton kann man so viel herauszaubern. Auf Schmuck wurde bis auf die Uhr verzichtet, da das Kleid mit seinen Details wirken soll (Knopfleiste und Rückenausschnitt). 



Kleid: Olenka (10-15€?)
Grüne Tasche: Asos (etwa 15€)
Sandalen: H&M (etwa 10€)
Komplettes Outfit: ~40€

Wollt ihr schon mehr von unseren Outfits sehen? Lu hat gestern etwas zum Thema gepostet, da könnt ihr gerne vorbei sehen - und Stefanie zeigt uns morgen ihre erste Kombi.

Tuesday, August 21, 2012

this was ... BOSNIA & a new way to reach magnoliaelectric {!!}

Bosnien war nur ein Zwischenstopp zwischen Tschechien (Prag) und Kroatien (Pag). Dort verloren wir quasi das "R", so A. - das finde ich noch immer sehr komisch, ja. Wir verbrachten die Zeit dort nach einer knapp zwölf Stunden langen Busfahrt (gut, dass es Bücher und Musik gibt!) zwei Nächte bei A's Oma, erklommen kleine Hügel, aßen fruchtige Melonen und wurden von ihrer Oma mit wahnsinnig leckerem Essen verköstigt. In uns saßen noch tief die Erlebnisse von Prag, wir hörten zusammen Musik und lasenlasen, stapften barfuß über vertrocknetes Gras und nippten von sprudeligen Getränken. Bosnien hat mich nicht überrascht. Es gibt Armut dort, ja. Aber die Menschen versuchen aus ihrem Leben das beste zu machen, bauen Häuser auf, legen Gärten an, grüßen sich, wollen "die Österreicherin" auch mal kennenlernen, alte Frauen lassen bosnische  Komplimente aus zahnlosen Mündern fallen "Du bist so schön", "ihr könntet Schwestern sein", "wie eine Puppe". Und A's Oma, obwohl wir kein Wort voneinander verstanden, wollte unbedingt auch ein Foto mit mir und umarmte mich dabei - ich fühlte mich willkommen, wollte bleiben und konnte es gleichzeitig kaum erwarten ans Meer zu fahren.







Bestes Getränk in Bosnien und Kroatien!!




Ihr seht. Es ist viel passiert. So viele Eindrücke. So viele Erlebnisse. Ich habe Angst, dass ich sie tropfenweise verliere und sie mir wie Sand aus den Fingern laufen. Also denke ich täglich an die letzten Wochen.


Was anderes noch! Seit heute Nacht, etwa drei Uhr, kann man magnoliaelectric nicht nur über diese elendlange blogspot-Adresse erreichen, sondern auch über meine eigene Domain: magnoliaelectric.net - dazu gibt es auch noch eine neue  Kontaktmöglichkeit zusätzlich zu magnoliaelectricblog AT gmail DOT com, naemlich contact AT  magnoliaelectric DOT net. (Achtung, bitte noch nicht nutzen, ich muss noch versuchen, ob das Umleiten reibungslos klappt!)
Ich habe schon wochenlang mit der magnoliaelectric.com-Adresse geliebäugelt, die aber elendviel Geld kostet, da sie von einer amerikanischen Firma aufgekauft wurde. Als ich über das Domainsponspring von Kleidung.com gestoßen bin, war ich zuerst mal verblüfft. Eine Domain bekommen? Wie großzügig! Nach kurzem Überlegen meldete ich mich an und bekam zwölf Tage später ohne Probleme meine Domain. Ich schrieb auch ein wenig mit Daniel über die ganze Sache und muss sagen, dass hinter diesem Projekt sehr liebe Menschen stecken, die auch noch um drei nachts für einen da sind! Danke Jungs für diese tolle Möglichkeit!
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