28. August 2012

How to shop and style vintage clothing {dare to try something new! // what i wore}

Ich mag satte Farben an mir, vor allem deshalb, weil ich so blasse Haut habe. (Wobei ich diesen Sommer wirklich braun geworden bin - nur sieht man das auf Fotos nie..) - manchmal wünschte ich feine Farben tragen zu können, puderrosa, beige, weiß, ein zartes Gelb - irgendwie verschwinde ich aber darin und sehe wie ein einziger Klecks dieser Farbe aus. - Aus diesem Grund greife ich auch gerne zu knalligen Farben, setze sie aber meist nicht im ganzen Outfit ein.


Auch dieses Kleid ist ein Unikant - es stammt aus den 60er Jahren und als ich es das erste Mal angezogen hatte, musste ich ein wenig vor mich hinkichern. Viel zu lange. Unförmig. Ich bin ein wandelndes blaues Gespenst. Aber der Stoff ist bequem, etwas seidig, dennoch schwitzt man nicht schnell (ja, das ist ein Hinweis bezogen auf die Materialtipps aus dem ersten Post!) - so dachte ich mir, dass ich dem Kleid eine Chance geben muss und experimentierte ein wenig herum. 


Blau-weiß-rot ist sowieso eine klassische schöne Kombination, sodass ich mich für diesen Look am Ende entschieden habe. Durch die Raffung im Oberteil musste ich das Kleid noch nicht mal kürzen, was ich dennoch vielleicht noch vorhabe.



Wer dem  noch eins draufsetzen möchte, kann ruhig zu auffälligeren Accessoires greifen, wie eine riesige Sonnenbrille (die leider in Potsdam kaputt ging...) und ein farbig passendes Halstuch, welches zu einem Haartuch umfunktioniert wurde. (Noch schöner wären wohl rote Pumps, aber beim Reisen nehme ich - sofern kein Anlass besteht - prinzipiell keine hohen Schuhe mit.) // Das war auch das "Hauptproblem" bei diesem Projekt, da wir begrenztes Sortiment an Kombimöglichkeiten hatten, aber gerade das machte auch Spaß. So war unsere Devise: Aus einfachen Dingen Schickes zu machen, das soll auch keine große Kunst sein sondern im Handumdrehen passieren.)
Die meisten Accessoires hier sind von H&M und haben sich über Jahre angesammelt.



Kleid: c/o bykati - 42€ (war in dem Fall teurer, wurde von Kati schon aufbereitet)
Ballerinas: H&M - 10€
Gürtel: H&M - etwa 8€
Tasche: H&M - etwa 10€
Armband: Handgemacht von Lu
Ring: H&M - 5€
Sonnenbrille: C&A - 8€

& wo wir schon bei satten Farben sind,  noch einen kurzen Blick auf mein drittes und letztes Outfit für diese Reihe:


Ich mag zwar Blumenprints, aber dieses Kleid war mir am Anfang für mich doch etwas zu bunt. Angezogen mit Gürtel gefiel es mir dann aber sehr gut. Man sollte sich also auch mal was Neues zu trauen und mein persönlich wichtigster Tipp als Abschluss für diese Reihe: Immer probieren und dann urteilen, an der Stange oder in der Hand wirken die meisten Dinge leider gar nicht.

Kleid: Mausenase - 4€ (gekürzt)
Armband: H&M - 3€
Uhr: Casio
Gürtel: Handgemacht von Lu
Schuhe: H&M - 10€ (Sale)
Sonnenbrille: H&M oder C&A - 8€


Morgen und übermorgen sowie nächste Woche seht ihr noch mehr bei Lu und Stefanie und am Donnerstag kommt unser Abschlusspost mit zehn Tipps in Kurzform!

EDIT

26. August 2012

The Fault In Our Stars - John Green


SOME INFINITIES ARE BIGGER THAN OTHER INFINITIES


John Green, ich schreibe Ihnen hier offen etwas, was Sie wohl nie lesen werden- erstens, weil ich davon ausgehe, dass Sie die deutsche Sprache nicht lesen und verstehen können und zweitens, weil Sie sowieso wohl nie auf diese Seite stoßen werden. Aber das macht nichts. Nicht ein bisschen was. Ich möchte Ihnen einfach wohl nur Dank aussprechen, für das Lachen und Weinen, für diese Minuten mit diesem einen Buch - The Fault In Our Stars. Für so vieles, was Sie damit einem - mir - gegeben haben. Für die Band "The Hectic Glow", für "An Imperial Afflicition", für den Herzschmerz, wenn ich an Augustus Waters denke und mir nichts anderes wünsche, dass es solche Menschen in der Realität gibt, für Hazel Grace und ihre Geschichte, für das, was Sie mir am Ende des Buchs damit angetan haben, für diese Minuten des Hinterfragens und des Zorns - John Green, ich habe Sie geliebt für dieses Buch und Sie mögen mir verzeihen - es war mit Sicherheit genauso viel Hass wie Liebe dabei.
S.


MY THOUGHTS ARE STARS I CAN'T FATHOM INTO CONSTELLATIONS

John Green assoziierte ich mit einer Nachhilfeschülerin, mit der ich damals "Eine wie Alaska" für eine Abschlussprüfung durchgegangen bin. Das waren diese Winterabende im alten Nachhilfeinstitut, dessen Vorhänge träge das Leben von draußen abschirmten und wir gemeinsam brütend über ihren Unterlagen saßen. Mittlerweile ist das schon zweieinhalb Jahre her und seitdem kam ich mit John Greens Büchern nicht mehr in Berührung.
 
Irgendwann im frühen Sommer diesen Jahres suchte ich Urlaubslektüre und blieb beim Cover von "The Fault In Our Stars" hängen. Den Titel mochte ich, das Cover auch und auch wenn es immer heißt, man sollte Bücher nicht unbedingt nach dem Cover beurteilen (was ich ein wenig für schwachsinnig halte, denn wir Menschen sind nun mal verliebt in schöne Designs und Aufmachungen - und mir tut es weh, wenn ein tolles Buch einen hässlichen Einband tragen muss) - so bestellte ich es ohne noch etwas über den Inhalt zu wissen.


Es begleitete mich eigentlich die Hälfte meiner kleinen Europatour, im Zug nach Wien, im Bus nach Bosnien - die Autobahn verlief fließend neben mir, meine Stirn lag auf der kühlen Fensterscheibe, die rumpelte und mir Kopfschmerzen bereitete. Die Kälte tat aber zu gut, der Regen, der an dem Glas entlang strömte wie tausend Sturzbäche, das Rauschen des Motors in den Ohren und die vielen Stimmen, von denen ich keine einzige sprachlich verstand. Auf meinen Knien lag "The Fault In Our Stars", in meiner Hand ein kleiner Bleistift, mit dem ich jene Stellen markierte, die es in mir besonders einbrannte. Schließlich  beendete ich es in unserem Appartement eines Nachts, ich glaub es war Sonntag oder Montag - während Angie neben mir über ihre Lektüre herzhaft lachte (Maria ihm schmeckt's nicht) und ich mein Gesicht in meine Hände grub und die Tränen fließen ließ. Schon zuvor am Strand spürte ich, wie meine Wangen heiß wurden, ich schob es auf die Sonne, aber hinter meinen großen Sonnenbrillen sammelten sich Bäche an und verschwanden im Handtuch, das ich flink über mein Gesicht zog. 


An diesem einen Abend in Kroatien hatte ich die letzten Seiten bestimmt noch fünf Mal gelesen. Am Morgen danach auch. Ich weiß nicht, was ich mir davon erhofft hatte, Erleichterung? Mit Sicherheit nicht. Ich hatte nur ein wenig mehr Zorn auf John Green, warum er dieses Buch so hatte enden lassen. Seitdem liegt es zugeklappt in meinem Regal, aber immer wenn ich es sehe, dann erinnere ich mich an die vielen Minuten, die ich mit ihm verbracht habe (und gedanklich noch verbringen werde).

Worum handelt es überhaupt?

Das sagt Amazon:
Despite the tumor-shrinking medical miracle that has bought her a few years, Hazel has never been anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis. But when a gorgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears at Cancer Kid Support Group, Hazel's story is about to be completely rewritten. Insightful, bold, irreverent, and raw, The Fault in Our Stars is award-winning author John Green's most ambitious and heartbreaking work yet, brilliantly exploring the funny, thrilling, and tragic business of being alive and in love.


Ein Buch über Krebs also. Bücher, die ich schon öfters gelesen habe und von denen es mehrere am Markt gibt. Meist schaffe ich es nicht, sie mit trockenen Augen zu lesen und oft sind sie auch wirklich gut geschrieben und zielen nicht nur darauf ab, hemmungslos zu weinen, sondern sich mehr Gedanken über das Leben zu machen.


John Green kann das ebenfalls. Die Handlung alleine ist nichts Besonderes. Zwei lernen sich kennen. Zwei haben/hatten Krebs. Rundherum noch die Eltern angesiedelt, die mit der Krankheit der Tochter mehr (oder weniger) umgehen zu wissen und Freunde, die ebenfalls ein mehr (oder weniger) hoffnungsloses Schicksal haben. Was an John Greens Buch aber besonders ist, ist eindeutig die Sprache und sein Talent, dass einen genau diese an der Hand nimmt und durch das Buch führt. Einen weinen lässt, auflachen, seufzen und stillhalten. Ich wollte teilweise immer nur weiterlesen - musste dann zum Beispiel im Bus aufgrund Lichtmangel stoppen und saß dann im Halbschlaf da, meine Gedanken noch immer bei diesem Buch, welches noch immer auf dem Schoß  lag - geschlossen und geheimnisvoll, darauf wartend, dass man es wieder in die Hand nimmt.


Ich möchte nicht viel über die Handlung sagen, denke ich, man muss einfach dieses Buch gelesen haben, um dieses Gefühl zu bekommen, das einen so einsam zurücklässt, wenn man es fertig gelesen hat. Ich habe ein bisschen wie ein kleines Mädchen für Augusts geschwärmt, aber auch Hazel Grace so sehr ins Herz geschlossen. Ihrer beider Ansichten und das was sie fühlen und denken. Es bricht einem das Herz und genau durch diesen Bruch ist man bereit, sich mehr hinein zu versetzen. Man ist offen für alle Empfindungen und Wörter, die die Geschichte rüberbringen versucht. 
Dann kam auch noch der Fakt, dass Amsterdam ebenfalls ein Schauplatz ist und was Amsterdam betrifft, bin ich sowieso noch immer ein wenig empfindlich, da ich diese kurze Zeit im Mai dort geliebt habe und noch immer mehr als vermisse.


Ich kann es eigentlich kaum in Worten ausdrücken, wie gut und bewegend dieses Buch ist, würde es so gerne, habe es versucht, bin gescheitert. Darum: Wenn ihr gerade ein wenig Platz auf eurer Leseliste habt und etwas möchtet, was euch nicht los lässt: The Fault In Our Stars ist genau das richtige und am besten noch auf Englisch (die deutsche Version kam vor drei Wochen raus und heißt "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" - aber da geht schon alleine in der Titelübersetzung so viel verloren, glaubt mir!)


Mittlerweile liegen neben mir auch "Looking for Alaska" und "Will Grayson Will Grayson" -  ich glaube nicht, dass John Green mich hier enttäuschen wird (auch wenn ich Hazel und Augustus noch immer nachhänge) und ich sehne mich bereits nach dunklen Herbstabenden, in denen man nicht mehr braucht als Tee, eine Decke und genau so ein Buch in der Hand, das viel mehr in einem aufwärmt und rührt, als der wahrscheinlich relativ schnell kalt werdende Tee.

THE WORLD - HE SAID - IS NOT A WISH-GRANTING FACTORY

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24. August 2012

Vegetarischer Mexikosalat

Es gab schon lange keinen richtigen YYY mehr, das lag einfach daran, dass ich im Sommer vielleicht ein-zwei Mal gekocht habe und ansonsten das Bekochtwerden oder das Auswärtsessen in vollen Zügen genossen habe. Außerdem habe ich mich fast nur vegetarisch ernähert (bis auf einige Grillereien). Auch dieses Rezept hat meine Mama zusammengestellt, ich durfte es aber kosten und danach schüsselweise an mehreren Tagen verteilt essen, weil es so schmeckte. Und weil es eben so mundete, soll es hier an einem YYY Platz finden (- ich warne vor, es kommen Anfang/Mitte September noch ein paar sommerliche Rezept in Form von Gastposts, ich bin derzeit absolut küchenfaul!)


Rezept für 4-5 Portionen
1 Dose Mais
1 Stange Lauch - dünn geschnitten
1 Paprika grün - klein geschnitten
1 Paprika rot - klein geschnitten
250g Tofu 
150g Sojabratling
Olivenöl
Ketchup
1 Glas Ajvar
Salz, Pfeffer, Knoblauch, Chili, Kräuter (zB Basilikum)

Tofu und Sojabratling in feine Streifen schneiden und relativ lange in Olivenöl anbraten, sodass sie schön braun werden. Zusammen mit den anderen Zutaten (Mais, Lauch, Paprika) in eine Schüssel geben. In einer zweiten Schüssel die Sauce/das Dressing anrühren, bestehend aus einem Glas Ajvar (das ist eine Tomaten-Auberginen-Paprikamischung), etwas Ketchup, 2 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer und ausgepressten Knoblauch (1-2 Zehen). Mit Kräutern und etwas Chili abschmecken. Hier nahmen wir sehr fein geschnittenes Basilikum. Zusammenmischen und den relativ leichten Snack für den Abend mit Brotscheiben genießen.

Tipp: Damit es ein wirklicher Mexikosalat ist, sollte man noch rote Kidneybohnen hinzugeben, hatten wir leider keine mehr.




Guten Appetit!

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22. August 2012

How to shop and style vintage clothing {mixing up with complementary colors / what i wore}

Unser Projekt geht in die zweite Runde - Wir haben unsere Tipps natürlich auch angewandt und gemeinsam für euch abfotografiert. Dieser Vormittag in Potsdam begann mit Brunch und endete mit leckerem Eis (ich untertreibe: Das beste Eis!) und Burgern, dazwischen machten wir die Outfitbilder und hatten nach anfänglicher Körperstarre bald den Dreh raus. Wir tauschten Kleider aus und bedienten uns in Lus vollem Kleiderschrank und zauberten daraus verschiedene Outfits.


Am liebsten hätte ich das Kleid von Lu noch schnell in meinem Koffer verschwinden lassen, hach - der Stoff war leicht und angenehm zu tragen, die Kombi mit dem Grün mochte ich sehr. Man darf sich wirklich nicht schrecken, wenn man solche Kleider anzieht, wie unförmig sie aussehen, dem ist so leicht entgegen zu wirken und auf das haben wir auch gebaut: Keine schwierigen Aufgaben beim Umnähen oder Schummeln von Klammern im Rücken, wie man das von Schaufensterpuppen kennt.


Wie ihr seht, ist das Kleid ohne Accessoires ein Sack im Nachthemdstil. Von der Länge her ist es Dank Lus Schneidertalent perfekt, kurz über dem Knie endend, so wie ich es mag. Vielleicht an mir 5cm zu kurz, aber noch im Rahmen. Kleider zu kürzen ist nicht schwierig, eine Nähmaschine ist aber von Vorteil. Eventuell gibt es in naher Zukunft noch von irgendjemanden von uns ein Tutorial dazu.

Mit einem Gürtel (der beim Kleid dabei war, ansonsten hätte ich noch einen passend grünen gehabt), einer Tasche und Schuhen im gleichen Farbton kann man so viel herauszaubern. Auf Schmuck wurde bis auf die Uhr verzichtet, da das Kleid mit seinen Details wirken soll (Knopfleiste und Rückenausschnitt). 



Kleid: Olenka (10-15€?)
Grüne Tasche: Asos (etwa 15€)
Sandalen: H&M (etwa 10€)
Komplettes Outfit: ~40€

Wollt ihr schon mehr von unseren Outfits sehen? Lu hat gestern etwas zum Thema gepostet, da könnt ihr gerne vorbei sehen - und Stefanie zeigt uns morgen ihre erste Kombi.
EDIT

21. August 2012

this was ... BOSNIA

Bosnien war nur ein Zwischenstopp zwischen Tschechien (Prag) und Kroatien (Pag). Dort verloren wir quasi das "R", so A. - das finde ich noch immer sehr komisch, ja. Wir verbrachten die Zeit dort nach einer knapp zwölf Stunden langen Busfahrt (gut, dass es Bücher und Musik gibt!) zwei Nächte bei A's Oma, erklommen kleine Hügel, aßen fruchtige Melonen und wurden von ihrer Oma mit wahnsinnig leckerem Essen verköstigt. In uns saßen noch tief die Erlebnisse von Prag, wir hörten zusammen Musik und lasenlasen, stapften barfuß über vertrocknetes Gras und nippten von sprudeligen Getränken. Bosnien hat mich nicht überrascht. Es gibt Armut dort, ja. Aber die Menschen versuchen aus ihrem Leben das beste zu machen, bauen Häuser auf, legen Gärten an, grüßen sich, wollen "die Österreicherin" auch mal kennenlernen, alte Frauen lassen bosnische  Komplimente aus zahnlosen Mündern fallen "Du bist so schön", "ihr könntet Schwestern sein", "wie eine Puppe". Und A's Oma, obwohl wir kein Wort voneinander verstanden, wollte unbedingt auch ein Foto mit mir und umarmte mich dabei - ich fühlte mich willkommen, wollte bleiben und konnte es gleichzeitig kaum erwarten ans Meer zu fahren.







Bestes Getränk in Bosnien und Kroatien!!




Ihr seht. Es ist viel passiert. So viele Eindrücke. So viele Erlebnisse. Ich habe Angst, dass ich sie tropfenweise verliere und sie mir wie Sand aus den Fingern laufen. Also denke ich täglich an die letzten Wochen.


Was anderes noch! Seit heute Nacht, etwa drei Uhr, kann man magnoliaelectric nicht nur über diese elendlange blogspot-Adresse erreichen, sondern auch über meine eigene Domain: magnoliaelectric.net - dazu gibt es auch noch eine neue  Kontaktmöglichkeit zusätzlich zu magnoliaelectricblog AT gmail DOT com, naemlich contact AT  magnoliaelectric DOT net. (Achtung, bitte noch nicht nutzen, ich muss noch versuchen, ob das Umleiten reibungslos klappt!)
Ich habe schon wochenlang mit der magnoliaelectric.com-Adresse geliebäugelt, die aber elendviel Geld kostet, da sie von einer amerikanischen Firma aufgekauft wurde. Als ich über das Domainsponspring von Kleidung.com gestoßen bin, war ich zuerst mal verblüfft. Eine Domain bekommen? Wie großzügig! Nach kurzem Überlegen meldete ich mich an und bekam zwölf Tage später ohne Probleme meine Domain. Ich schrieb auch ein wenig mit Daniel über die ganze Sache und muss sagen, dass hinter diesem Projekt sehr liebe Menschen stecken, die auch noch um drei nachts für einen da sind! Danke Jungs für diese tolle Möglichkeit!
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19. August 2012

How to shop and style vintage clothing {a project}

Im August haben wir - das sind Stefanie von SqueakySwing, Stef von Magnoliaelectric und Lu von Luloveshandmade - gemeinsam eine wunderschöne Woche verbracht und sind dank unserer Blogs auch im richtigen Leben Freundinnen geworden. Obwohl wir leider alle drei in verschiedenen Ländern wohnen und uns viele hunderte Kilometer trennen, wollten wir dennoch ein gemeinsames Projekt ins Leben rufen und zusammen etwas für unsere Blogs erarbeiten, mit einem Thema das uns verbindet. Wie lieben schöne Kleidung, wir lieben es, unsere Outfits zu fotografieren und wir lieben Second Hand Shopping. Warum also nicht alles verbinden und einen kleinen Guide schreiben und unsere Erfahrungen und Erkenntnisse teilen? So wurde also die Idee für dieses Projekt ins Leben gerufen.


Wir möchten euch zeigen, wo man tolle Vintage Kleidung findet, was man alles beachten sollte und wie man diese alten Stücke letztendlich schön stylen kann.
In diesem Beitrag werdet ihr alles erfahren, was beim Second Hand shoppen, speziell in Bezug auf Kleidung aus vergangenen Jahrzehnten, wichtig ist und wir werden euch einige Tricks verraten. In den kommenden drei Wochen folgen dann Outfit-Posts auf unseren drei Blogs in denen es darum geht, was man aus Vintage Kleidung machen kann und wie man sie mit einfachen Mitteln stylen und auf heutige Bedürfnisse anpassen kann.

(1) Aber was bedeutet überhaupt ‚Vintage‘? Und was bedeutet der Begriff ‚Retro‘?
Der Begriff ‚Vintage‘ kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt ‚Jahrgang‘, oder ‚Baujahr‘, aber auch ‚altmodisch‘ in Bezug auf einen Stil. Im Kontext der Mode oder der Einrichtung bezieht sich ‚Vintage‘ auf Kleidungsstücke oder Gegenstände aus den Jahrzehnten der 1930er bis 1970er, wobei inzwischen auch schon oft die 1980er dazu gezählt werden und es auch Quellen gibt, in denen sogar die 1910er miteinbezogen werden. ‚Vintage‘ bezieht sich also nur auf Kleidung, die tatsächlich alt ist und aus vergangenen Jahrzehnten stammt, wo hingegen ‚Retro‘ benutzt wird um Kleidung oder Dinge zu beschreiben, die neu sind, aber bewusst so entworfen wurden, als wären sie schon älter und aus einer der eben genannten Jahrzehnte.
Inzwischen ist ‚Vintage‘ in vielerlei Hinsicht zum Modewort geworden. Es wird oft benutzt, um Dinge aufzuwerten oder es wird mit dem Begriff ‚Retro‘ synonym benutzt, obwohl beide eine völlig andere Bedeutung haben.


(2) Jahrzehnte / Epochen / Stilmerkmale
Hier möchten wir auf einige typische Merkmale aus den verschiedenen Jahrzehnten hinweisen, aus denen man in Vintage Shops heute noch Kleider findet.
Die 30er: Wadenlange Kleider mit glockigem Saum und an der Hüfte eng geschnitten. Der Bubikragen (oder Peter-Pan-Kragen) kam übrigens in den 20er-Jahren auf.
Die 40er: Knielange Kleider, am Hals hochgeschlossen. Oft auch Kostüme mit breiten Schultern. Schlichte Farben.
Die 50er: Die Zeit der Petticoats, d.h. sehr weit geschnittene Röcke mit schmaler Taille, die die Weiblichkeit betonen. Aber auch enganliegende Bleistiftröcke waren angesagt. Häufig in Pastellfarben oder mit schönen Blumenprints.
Die 60er: Zeichnen sich aus durch eine Reihe verschiedener Modetrends, dabei wollen wir schon gar nicht über Haare und Make-up sprechen! Die Sechziger zeichnen sich vor allem aus durch den Minirock und gegen Ende des Jahrzehnts mit immer bunteren und knalligeren Prints.
Die 70er: Ein Wort: Schlaghosen! Häufig Karos, aber auch viel uni in klaren Farben wie rot, grün, gelb, orange. Durch die Hippies waren zudem wallende, bodenlange Blumenkleider und Batik im Trend.


(3) Warum sollte man Vintage kaufen?
Wer möchte nicht gerne individuell gekleidet sein und sich mit seiner Kleidung von der Masse abheben? Mit dem Kauf von Vintage Kleidung ist das einfach, denn da passiert es einem sicherlich nur selten – wenn sogar nie – dass man in der U-Bahn jemanden mit demselben Kleidungsstück neben sich sitzen hat. Juhu! Dem entkommt man sonst nur mit handgemachter Kleidung.
Ein weiteres Argument ist Nachhaltigkeit. Wer Vintage kauft, kauft automatisch Second Hand und tut demnach etwas Gutes für die Umwelt. Wie der Name schon sagt, Second Hand Kleidung ist aus zweiter Hand und wurde schon einmal, wenn nicht sogar mehrfach, getragen. Nun hat sie wieder einen neuen Zweck, wird nicht sinnlos weggeworfen und somit wird beim Kauf eines Vintage Stückes einmal weniger die Massenindustrie in Anspruch genommen und man kann einem alten Kleidungsstück ein neues Leben geben. Das macht Spaß.
Und zu guter Letzt, der Preis. Klar, es gibt auch Vintage Kleidung die genauso teuer verkauft wird wie neue Kleidung, aber dies ist nicht immer der Fall. Und wenn, dann sollte man genau hinschauen, ob diese Kleidungsstücke den hohen Preis auch wert sind, zum Beispiel wenn sie aufwendig gereinigt oder liebevoll aufgearbeitet wurden oder tatsächlich ein ganz besonderes Stück sind. Manchmal ist es aber leider auch der Fall, dass sie einfach nur teuer sind, weil der Laden in einer Touristengegend ist und sich so die hohen Preise halten können. Mit ein bisschen Recherche, Glück und Geduld findet man aber immer wieder tolle Stücke zu sehr günstigen Preisen (wir reden hier von Kleidern für je 2€-15€ pro Stück) und das schont natürlich auch das (Studenten-) Portemonnaie. 


(4) Wo findet man tolle Vintage Kleidung, woher bekommt man sie?
Um Vintage zu shoppen gibt es viele Möglichkeiten. Kleidung findet man auf Flohmärkten, in Second Hand Shops & Kaufhäusern, auf Omas Dachboden und natürlich auch im Internet. Mit ein bisschen Geduld, einem Blick für schöne, alte Dinge und dem Wissen, wo man am besten suchen muss, findet man tolle Schätze.
Wir haben für euch ein paar Adressen zusammengestellt, damit ihr gleich los legen könnt.

Empfehlenswerte Shops in Berlin:
Humana: Ein Second Hand Laden mit vielen Vintage Stücken, hat mehrere Filialen, nicht nur in Berlin, sondern auch in Dresden, Hamburg, Köln, Leipzig und Halle. Unser Favorit: Das Humana Kaufhaus in Berlin am Frankfurter Tor, dort gibt es Second Hand Schätze auf mehreren Etagen, von Kleidern über Handtaschen und Schuhe bis hin zu Hochzeitskleidern findet man da wirklich alles, man braucht nur ein bisschen Zeit.
Colors: Hierbei handelt es sich um einen großartigen Second Hand Laden in Berlin Kreuzberg. Das Beste an diesem Laden: Es gibt nicht nur Kleidung, die ganz normal ausgepriesen ist, sondern auch eine riesige Abteilung, in der man alle Kleidungsstücke und Accessoires nach Kilopreisen bezahlt. Da findet man dann auch schon mal ein heiß geliebtes neues (altes) Kleidungsstück und muss nur 2€ dafür zahlen.

Empfehlenswerte Online Shops:
Olenka Vintage: Ein unheimlich toller Shop bei DaWanda. Dort gibt es immer viele Kleider, auch aus Lus Sammlung stammen ein paar aus diesem Laden.
Vintage and Handmade by Kati: Da findet ihr nicht nur hübsche handgemachte Dinge, sondern auch Vintage Kleider, drei davon befinden sich schon in Stefs Besitz.
Modcloth: Der beste Retro (und Vintage) Shop! Liefert allerdings aus den USA. Zu beachten sind hier Versand- und Zollgebühren.

 
(5) Wie findest Du für Dich die perfekte Größe?
Grundsätzlich sollte man beim Second Hand Einkaufen nie auf die Konfektionsgrößen achten. Die Kleidergrößen waren früher nämlich nicht die gleichen wie heute. Wenn also auf dem Kleid Größe 42 steht, heißt das noch lange nicht, dass man es gleich wieder zurückhängen muss, weil man ja eigentlich Größe 38 hat. Wie sich die Konfektionsgrößen in den letzten Jahrzehnten verändert haben, ist eine verwirrende Geschichte und tut hier eigentlich nichts zur Sache. Wichtig ist, dass man das Kleidungsstück so oder so anprobiert. Für das Online Shopping ist es immer hilfreich, wenn man seine Masse kennt, denn in Online Shops sieht man meistens die Größenangaben der Kleidungsstücke in cm. Also am besten Brust- Taillen- und Hüftumfang messen.
1.   Brustumfang: Mit einem Maßband die weiteste Stelle der Brust – ca. auf Höhe der Brustwarzen – messen und die Zahl notieren. Mit BH!
2.   Taillenumfang: Die schmalste stelle des Bauches messen. Meistens ist das wenig über dem Bauchnabel.
3.   Hüftumfang: Die breiteste Stelle der Hüfte, ca. in der Mitte des Pos, messen.


(6) Was sollte man beim Kauf beachten?
Qualität statt Quantität: Secondhand Shops gibt es natürlich nicht an jeder Ecke, vor allem nicht solche, die gut UND günstig sind. Deshalb dauert es seine Weile, bis man ein passendes Stücke gefunden. Und auch weil die Muster und Farbkombination für unser heutiges Modebewusstsein teilweise etwas befremdlich wirken. Man muss sich also Zeit nehmen; alle Kleiderstangen abklappern, wühlen, einfach genau hinschauen und auch regelmäßig im Shop vorbeischauen, denn es gibt immer wieder neue Einzelstücke.
Preise: Gerade in der Schweiz werden Vintage Klamotten wegen des aktuellen Modetrends zu Neupreisen verkauft. Man bezahlt also locker CHF 60.- (etwa €50) für ein vierzig Jahre altes Kleid. Dadurch wird natürlich der Sinn und Zweck des Secondhand Shoppings total verfehlt. Mit einer genauen Online Recherche oder eben in den oben genannten Shops kommt man auch zu angemessenen Preisen.

Material, Geschmack, Zustand: Vintage Klamotten sollten zwar gewaschen werden, bevor sie verkauft werden, trotzdem riecht man sofort den eigentümlichen Geschmack. Der geht aber meistens raus, wenn man die Sachen zu Hause nochmals gründlich wäscht. Auch auf das Material sollte man achten, denn viele Stücke sind aus synthetischen Materialien hergestellt, die rasch zu riechen beginnen, wenn man schwitzt. Also lieber Baumwolle kaufen. Schließlich sollte man sich das Kleidungsstück vor dem Kauf sehr genau anschauen, denn es kann vorkommen, dass der Stoff z.B. alte Parfümflecken aufweist, die nicht auswaschbar sind. Wenn man den Stoff allerdings anderswertig verwenden möchte, weil z.B. der Print so toll ist, kann man die beschmutzte Stelle allenfalls vor dem Nähen wegschneiden.

Schnitte: Ein paar Tipps zu Figur und passendem Schnitt.  
Grosser Busen: Eher Kleider der 50er und 60er mit enggeschnittener Brust und Taille und weiter Hüfte.
Kleiner Busen: Alles was in Brustgegend gerafft ist und aufträgt, lässt den Busen grösser erscheinen.
Breite Hüften und Bauch: Eher auf wilde Muster verzichten und unifarbene Kleider wählen. Kleider in A-Form sind gut geeignet, d.h. oben eng, an der Hüfte weit geschnitten.
Gross und schlank: Lange Kleider und auffällige Muster wirken gut. Gürtel, grossflächige Muster oder Querstreifen sind ideal, weil das die lange Silhouette unterbricht.
Klein: Kleider mit Längsstreifen strecken die Silhouette optisch, so dass die Trägerin größer und auch schlanker wirkt.


(7) Anpassung an den eigenen Körper und Änderung des Kleidungsstückes
Wie ihr ja schon gelesen habt, stammt Vintage Kleidung aus einem vergangenen Jahrzehnt und ist mindestens 20 Jahre alt. Stile verändern sich, Trends kommen und gehen und somit haben natürlich auch Vintage Kleidungsstücke oft Schnitte und Formen, die wir heute nicht mehr gewöhnt sind. Viele Kleider sind sehr weit geschnitten und für uns sackförmig, andere an der Taille extrem eng, dafür werden sie an der Hüfte weiter – es gibt unendlich viele Varianten. Damit das neue Kleidungsstück perfekt sitzt und zu den eigenen Bedürfnissen passt, muss oft noch einiges geändert werden. Wir beziehen uns hier hauptsächlich auf Kleider, denn diese tragen wir am liebsten. Und wir sind keine Schneiderprofis, die mal eben eine Hose ändern könnten. Bei Kleidern oder Röcken ist das allerdings weniger schwierig: Viele der Vintage Kleider sind einfach unheimlich lang, und sofern man selbst lieber kürzere oder knielange Kleider trägt, muss man sie halt kürzen. Ganz einfach: Stoff abschneiden, Saum umnähen, fertig. Das Gleiche gilt für zu lange Rücke. Was man mit langen Röcken aber auch machen kann, ist, sie als Kleid zu tragen und einfach ein Stück höher zu ziehen. Ob das gut funktioniert, hängt natürlich vom Schnitt und Stoff des Rockes ab. Mehr über Rock-zu-Kleid Taktiken dann in unseren folgenden Outfit-Posts innerhalb der nächsten Tage… Für den Fall, dass ihr aber einen tollen Rock oder ein Kleid findet, das euch zu kurz ist, könnt ihr natürlich auch einfach einen farblich passenden Stoff unten annähen. Kleidung, die nicht zu lang ist, aber einfach nur zu weit, kann man auch wunderbar enger nähen!
Ihr seht, beim Vintage Shopping muss man nicht unbedingt erwarten, auf Anhieb ein exakt passendes Kleidungsstück zu finden – viel mehr sind hier eine gute Vorstellungskraft, ein bisschen Kreativität und handwerkliches Geschickt gefragt, denn so kann man aus vielen tollen Kleidern, die zwar nicht wie angegossen passen, aber dennoch sehr schön sind, ein optimales Kleidungsstück für die eigenen Bedürfnisse zaubern! 


(8) Stylingtipps und wie man die Kleidungsstücke toll kombinieren kann
So, jetzt kommen wir zum besten Teil, dem eigentlichen Styling. Eines der tollsten Merkmale an Vintage Kleidung ist, dass sie so unglaublich farbenfroh ist! Generell gilt: Du kannst alles mit deinem neuen Vintage Stück kombinieren, das eine Farbe hat, welche darin vorkommt. So sieht es auf jeden Fall gut aus. Es funktioniert auch gut komplett anders, aber das kommt noch in einem der Outfitposts. Zum Stil des Kleides passende Accessoires sind immer wunderbar, ein farblich passendes Täschchen, schöne Schuhe, vielleicht ein Hut oder ein Kopftuch und natürlich ein toller Gürtel um einem vorher eventuell sackförmigen Kleid eine schöne Form zu geben und um es an den Körper anzuschmiegen. Der Vorteil ist, dass man mit Taillengürteln aus einem Sack ein Kleid machen kann und auf diese einfache Methode haben wir uns spezialisiert. Die Einfachheit macht es aus. 

Wir können es kaum abwarten, euch in unserer nun startenden Post-Reihe einiges davon zu zeigen und hoffentlich auch schmackhaft zu machen!
Haltet die Augen offen, bis zum 06.09. werdet ihr auf unseren Blogs SqueakySwing, Magnoliaelectric  und  Luloveshandmade in regelmäßigen Abständen weitere Beiträge zu dieser Reihe finden und sehen, welche tollen Outfits man mit Vintage Kleidern zusammen stellen kann! 

Viel Spaß!
Stefanie, Stef & Lu

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16. August 2012

this was ... CROATIA

Ich  mag die raue See. An den meisten Tagen lag sie still da, ein wenig vom Wind aus dem Gebirge aufgewirbelt, aber eigentlich sehr ruhig. Sanft zu einem und einladend, wenn man die Zehen in die heranrollenden Wellen tunkt und sich immer weiter vorkämpft an diesem traumhaften Ort. 















{Unser Platz.}




Papayaclub in Zrcé - 06.30 morgens.

Uk-Boys.

Austrian-Girls.

{Fotos (c) by A&S} 

Ich mag die raue See dennoch mehr als das stille Gewässer. Vielleicht schmerzt mich die Schönheit von diesem satten Türkis zu sehr, welches mit dunklen Streifen dort durchzogen ist, wo sich Pflanzen und Tiere am Meeresboden angesammelt haben. An einem Tag, da fiel Regen - später aber, da wollten wir doch rein. Und ich stand da, mitten im Meer und sah nach vorne. Nach vorne, wo nichts war. Nur das Wasser. Und schemenhaft andere Inseln. Gerade so, dass meine Lippen noch über den Rand der Wellen hervorblitzten und es passierte öfters, dass die Wellen gegen mein Gesicht klatschten und in die salzigen Perlen in meinen Wimpern hängen geblieben sind. In meinem Kopf war nur das Rauschen und die Farben waren verblasst und ausgewaschen. Darum liebe ich das. Diese raue See, weil sie mir nicht vorspielt, ungefährlich zu sein. Weil sie nicht einladend vor einem liegt und nach einem ruft, einen hinab zieht. Die raue See ist die Ehrlichkeit im Meer. Zeigt die Gefahr und hat den Reiz diese auszutesten, zu schwimmen, bis die Beine schon längst keinen Halt am Boden mehr finden würden und zu tauchen, bis der Druck im Kopf nicht mehr auszuhalten ist.

- mit den Händen am Wasser treiben und "In the deep" von Bird York im Kopf haben, nach oben blicken und das schier unendliche blasse Blaugrau sehen, untergehen, oben oder unten, am Wasser treiben, bis man irgendwo ankommt und das Brausen um den Körper, wenn die Wellen Saltos schlagen, das Brausen, was viel zu schön war, die Gischt, die überall kribbelte. Ja. Ich mag die raue See.

{PS: Wir waren auf der Insel Pag in Novalja und Zrce - da einige angefragt haben, ob ich auch einen Kroatienguide machen kann: Gerne / ich würde die Insel nämlich sehr weiter empfehlen, der Guide dauert zwar etwas, aber bis zum nächsten Jahr ist er bestimmt fertig - zuerst kommt noch das  Update des Pragguides dran und der Berlinguide.}
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