Friday, June 29, 2012

JUNE - according to my instagram pictures

Danke danke für all' eure Kommentare zum Sweet Table und den Hochzeitsfotos, freute mich über jeden einzelnen sehr, natürlich auch über Anregungen und Verbesserungsvorschläge!
Im Juni passierte bei mir viel und nichts zugleich. Es gab jedes Wochenende eine Feier, Geburtstage, Silberhochzeit, bestandene Matura meines Bruders (mit Auszeichnung, uhh!) und die Hochzeit meines Cousins. Andererseits verbrachte ich viel Zeit hinter meinen Lernsachen und konnte viele Prüfungen dadurch meistern. Mittlerweile kann ich sagen: Ferien! Oder so gut wie. Krank war ich auch, meine Mandeln mögen mich noch immer nicht leiden. -  Aber schreiten wir nun zu den bildlichen Eindrücken über:

Wir feierten! Und ich machte meinen ersten Sweettable - inklusive Nektarinentarte.

 Ich aß zum ersten Mal Frozen Yoghurt. War ganz lecker, ja. Aber lieber wären mit die Browniestückchen als Ganzes mit Vanilleeis gewesen :D - die Sonne schien und schien, Temperaturen über 30 Grad.

 Ich las The Perks of being a Wallflower erneut und kaufte mir ein neues Moleskine.

Ging mit diesen beiden Damen an einem heißen Sommerabend durch Felder, Wald und Wiesen und wir redeten und redeten und redeten und alles fühlte sich leichter an.

 Dann feierten wir auch noch den Geburtstag meines besten Freundes nach, ließen uns durch die Luft wirbeln und machten Ohhhs und Ahhhs beim Feuerwerk.

 Ich machte mein Headershooting und wechselte das gesamte Layout.

Lernen draußen und knackiger Gartensalat mittags. Sommer!

Basteln draußen und Post von Coco. DANKE LIEBES nochmals!!

HUNDEBABY! Nun alle bitte "moiiisüüüüßahhh" rufen! Das ist ein GoldenRetriever, sechs Tage alt und schaut mal sein kleines Füßchen, das nicht mein 6. Finger ist, an! Moiiisüüüßahh! Hätte ich nur zu gerne mitgenommen - Und natürlich musste ich auch die Accessoires des Hochzeitshootings testen.

Absurd gutes Essen / Hummus mhhhh! Und Lebkuchenparfait! Mit Preiselbeermarzipankern und Zimtkruste sowie Lebkuchenlikör. Oh my!

Mein Lieblingsoutfit gerade, hier nur Screenshot von Video - und die Aussicht auf den Julibeginn - na dann mal schönen Sommer!

Wednesday, June 27, 2012

a vintage inspired wedding shoot {my first wedding shooting!}

Im Juni hatte ich auch noch mein erstes Hochzeitsshooting, das war quasi mein Geschenk an meinen Cousin und seine Freundin, nun Frau. Am Ende des Tages bedankte sich E. ungefähr dreitausend Mal für die Bilder und ich bin gespannt, was sie sagen wird, wenn sie die ganze CD in den Händen halten wird. Für euch gibt es eine kleine Auswahl.
Das  Thema war etwas vogellastig, wie man sieht und passte herrlich in den Garten, in dem gefeiert wurde. Ich hatte freie Accessoireauswahl und konnte machen, wie ich möchte - das war der Vorteil daran und es scheint für sie sehr gepasst zu haben!

Bearbeitungsmäßig muss ich noch schauen, ob ich zufrieden bin, das sind die ersten Versuche - prinzipiell mache ich das immer so, dass ich es erst mal paar Tage nach der Bearbeitung ruhen lasse und nochmals Korrekturen vornehme, das passierte jetzt nicht : )













(Es gäbe noch so viele mehr, vielleicht kommt irgendwann eine zweite Ladung!)

Wenn ich die Fotos so betrachte, bin ich sehr stolz auf mich. Sie zeigen genau das was, mir wichtig ist. Wärme, Zufriedenheit, die Farben habe ich ein wenig verblassend gewählt, den Stil "vintagemäßig" angepasst, so hatte es sich E. gewünscht, so liebe ich es zu fotografieren. Auf der anderen Seite werde ich auch ein bisschen traurig und wütend, wenn ich mir denke, dass manche FotografInnen tausende Euros mit solchen Shootings verdienen und die Ergebnisse (obwohl sie eine Ausbildung hätten) nicht mal halb so gut aussehen - nämlich oft zu neutral, steril und ohne jeglichen Hintergedanken. Photography - why you can't be my job?


Girlande von Renna Deluxe: Klick.

PS: Die Gewinnerinnen der Glücksschmiede Juni 2012 wurden bereits per Mail am Sonntag benachrichtigt!

Sunday, June 24, 2012

{my first} sweet table {for my parents} // {i love you so much}

Anlässlich des Geburtstags meiner Mama und der Silberhochzeit meiner Eltern gingen wir schön essen und genossen den Nachmittag im familiären Kreis Zuhause im Garten bei schönstem Wetter, wo ich ein Kuchenbuffet gezaubert habe. Ich habe versucht, den Aufwand so gering wie möglich (vier Stunden Backzeit/Küchenzeit) zu halten, da ich wie gesagt derzeit relativ viel um die Ohren habe. Insgesamt ist es aber gelungen und allen schmeckte es!


Thematisch war es relativ offen - sommerlich von den Farben, viel verschiedene, aber alle im pastelligen Bereich, ich mochte es und meine Eltern auch (das Wichtigste daran) - nun Schluss mit all' den Worten, hier Eindrücke meines ersten richtigen Sweet Tables: 











Tipps von mir zu Sweet Tables:
* Es sieht auf den ersten Blick nach viel und reichlich Arbeit aus, aber man kann sich das alles gut einteilen. Auf alle Fälle vorher einplanen, wie viel Leute hier sind und was wirklich gegessen wird (das auf dem Bild war für 23 Leute geplant, wobei am Ende noch reichlich übrig blieb, das dann mitgegeben wurde.)

* Überlegt euch ein ungefähres Farbkonzept. Ich habe hier schon die Befürchtung gehabt, dass alles gar nicht zusammenpasst, da ich länger Materialien sammelte - aber es ist zwar sehr bunt geworden, dennoch stimmig.
* Wenn ihr nicht viel Zeit habt, ihr aber trotzdem tolle bunte Ergebnisse wollt, beschränkt euch auf Rezepte, die ihr kennt, beziehungsweise schon mal gemacht habt und abändern könnt. So habe ich für beide Tartes Fertigblätterteig verwendet und besonders bei Tartes kann man mit dem Variieren von den fruchtigen Belägen tolle Abwechslung schaffen. 
* Die Macarons sind ebenfalls gekauft, da diese besonders aufwendig zu machen sind und das nicht möglich gewesen wäre.
* Selbstgemachte Limonade? Total vergessen -> in die Mason Jars kam Erdbeerlatella. 
* Um ein wenig mehr anbieten zu können (und auch für die Kinder- aber nicht nur), Vorratsdosen mit Bonbons, Keksen und Marshmallows füllen. 
* Bringt Frische auf den Tisch - Obstsalat und Erdbeeren gehen immer!
* Für das Decken des Tischs habe ich etwa 30 Minuten gebraucht, diese Zeit unbedingt einrechnen, aber so knapp als möglich am Partybeginn halten (-> an Sommertagen schmelzen euch die Cremen sonst weg!)
* Alle Kuchen/Tartes vor dem Servieren anschneiden, damit man nur noch ein Stück nehmen muss.
* Stellt alle Kamerafunktionen vorher ein, sonst seid ihr wie ich ein Stressbündel, dass aufgrund der eintreffenden Gäste alle Fotos in drei Minuten gemacht hat und dann auch noch auf Größe "S" (...) // und der Weißabgleich war ebenfalls zu bläulich eingestellt .. aus Fehlern lernt man oder wie war das?



(Happy Bday, Mama nochmals, du großartige Frau! & auf weitere fünfundzwanzig Jahre so eine Familie zu sein, <3!)

Die Rezepte der Cheesecakemuffins gab es vorgestern schon, die anderen Rezepte folgen irgendwann.




Bezugsquellen Materialien:
Mason Jars, Becher, Luftballons, Papierbunting, Strohhalme, Kerzen, Cakebunting: Blueboxtree
Flaschenkorb rechts, Milchflasche: Zaubergarten
Aufbewahrungsgläser, Souffleschälchen: Kika
Muffinförmchen und Topper: Sweet Laura
Tortenplatte Glas mit Kuppel: Westwing
Tortenplatte Keramik: Bellaflora
Holzbesteck (Löffel): Casa fi Falcone
Servietten: H&M Home  
Muffinskarussell: Nanu Nana



Friday, June 22, 2012

YYY - YummY fridaY {Garden Party Greengate Chocolate-Cheesecakemuffins}

Vorige Woche feierten wir Mamas Geburtstag - sagte ich ja schon - , mehr zeige ich am Sonntag noch, hier mal das Rezept für superleckere Cheesecakemuffins, die ich zum ersten Mal an einem ausgezeichneten Spieleabend in Wien bei und von der lieben C. gegessen habe. Nachmachfaktor hoch tausend!


Rezept:
Double Chocolate Cheesecake Muffins

Teig
30g Butter
80g Zartbitterschokolade
200g Mehl
100g Zucker
200ml Milch
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Kakaopulver
2 Eier
50g Schokoladenraspel

Frischkäsecreme
250g Frischkäse
1 Ei
30g Zucker
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
etwas Zitronensaft

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen.
Den Ofen auf 180° vorheizen.
Mehl, Backpulver, Kakaopulver und Zucker miteinander vermischen. Die Butter schmelzen und in einer weiteren Schüssel mit den beiden Eiern und der Milch verquirlen. Zu den trockenen Zutaten geben und gut miteinander verrühren. Nun die flüssige Schokolade untermischen und zuletzt die Schokoladenraspeln einrieseln lassen.
Für die Käsecreme nun Frischkäse, Zucker, Ei, Vanillepuddingpulver, Vanillepaste und Zitronensaft glatt rühren.
Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Den Teig auf die Papierförmchen aufteilen. Auf den Teig nun 1-2 Esslöffel der Käsecreme geben.
Die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180° ca. 35min backen. Anschließend in der Form nochmals 15 Minuten abkühlen lassen, dann auf einem Kuchenrost ganz auskühlen lassen.

Sie hat das Rezept auch von irgendwo, Quelle leider unbekannt.

Sie sind so unglaublich lecker! Und besonders, wenn sie noch warm und ganz fluffig sind!


Die süßen Muffinsutensilien sind übrigens von Sweet Laura: Klick.
Sie sind von der Greengate Gartenpartykollektion. 

SOMMER & YYY:
In den nächsten Wochen werde ich freitags relativ unregelmäßig  den YYY posten, also lasst euch überraschen. - Der nächste wird im Zuge des Instagramreviews ausfallen, danach versuche ich aber Eistee selbst zu machen.

(& heute wurde ich auf bei der lieben Lu vorgestellt, danke - ich freue mich über alle neuen LeserInnen und verweise als Orientierung gleich auf die "new reader"-Seite.)



Wednesday, June 20, 2012

a present with a parisian touch {happy bday, mum!}

Meine Mama hatte vorige Woche Geburtstag und ich möchte nur ganz kurz zeigen, was sie so bekommen hat. Ein paar Kleinigkeiten - Thema ist klar oder? Sogar eine "Sacre Coeur"-Laterne gab es dazu (naja, mit viel Fantasie!)









& noch kurz die Bezugsquelle davon: Ich bin ein wenig in Westwing-verliebt.
Dort findet man eben schöne Dinge in allerhand verschiedenen Aktionen, die man sonst im normalen Einkaufsumfeld - zumindest bei mir - nicht bekommt. 
Wie auch die Parisdinge für meine Mum. Ergänzt wurde das alles zwar noch durch Kleinigkeiten wie die Macarons (die - ich gebe es zu - gekauft sind, ich hatte keine Zeit für Selbstgemachte, einmal sind sie schon nichts geworden und ich wollte es nicht nochmals riskieren. Das mache ich in aller Ruhe mal!) oder den Parisführer für den Urlaub im Spätsommer, aber die Grundidee für das Geschenk bekam ich durch die Aktion von Westwing. Inspiration, juhu!


Für alle, die nicht genau wissen, wie das abläuft:
Bei Westwing gibt es einen Onlineshop, in dem man Produkte, die qualitativ und deshalb auch oft nicht unbedingt schnell erschwinglich sind, für einen viel geringeren Preis bekommen kann. Es gibt immer wieder Aktionen, die eine gewisse Anzahl an Tagen offen sind. Wenn ein Produkt davon gefällt, dann schlägt man zu. Der Zutritt ist limitiert, sodass nur registrierte Benutze, die Angebote einsehen und dann auch kaufen können. Falls Interesse an der kostenlosen Registrierung besteht, könnt ihr unter diesem Einladungslink (KLICK!) von mir sofort losstarten und bekommt einen Gutschein im Wert von 15€ auf euer Konto geschrieben. 
Mittlerweile versendet Westwing auch nach Österreich, somit konnte ich auch bestellen. 
Für alle, die mehr Inspirationen haben möchten: Westwing hat auch ein schön visuell gestaltetes Onlinemagazin ins Leben gerufen, welches ihr hier einsehen könnt.

& ich bin schon wieder weg - wir haben durchgehend über 30 Grad, heute soll es am wärmsten werden und ich darf Prüfung(en) schreiben, welche Freude :) ...


Monday, June 18, 2012

how to be an explorer of the world {abandoned office}

Unglaublichen Dank für euer Feedback zum vorigen Eintrag. Ich bekam von euch nicht nur meterweise Kommentare, sondern auch zahlreiche Mails, die mir allesamt so viel bedeuten! - Ich habe jede einzelne eurer Geschichten gelesen, genickt, ein bisschen geweint, gelacht und mittlerweile ist dieses Gefühl im Magen, der Klumpen, ein wenig leichter geworden. Schreiben hilft da immer recht gut. Ich würde euch liebend gerne zu jedem einzelnen Kommentar Feedback geben, aber mir fehlt die Zeit gerade so sehr. Aber seid euch bitte bewusst, dass ich es gelesen, verstanden und geliebt habe!! Vielleicht habe ich in naher Zukunft mal einen ruhigen Abend, an dem ich Zeit zum Retourschreiben habe, denn ich möchte das nicht schnell abklatschen, sondern wenn, mich euch widmen.

/// Als A. und ich vor zwei Wochen unterwegs waren, um die restlichen Layoutfotos zu shooten, verweilten wir relativ lange vor einer verlassenen Papierfabrik, da diese nun mal wunderschöne rote Ziegelsteine, zerbrochene Fenster, die mittlerweile von Efeu und Hollunder eingenommen werden, hatte. Gegen Abend entschieden wir dann, dass wir auch in die Fabrik schauen möchten und fanden ein kleines kaputtes Fenster, durch das wir einstiegen. 

Fabriken gehören eigentlich so sehr zu den Gebäuden, die ich interessant finde - sie sind meist zu groß und zu leer. Auch diese bestand aus vielen einsamen und leergefegten Hallen, nur noch einige Schilder zeigten auf, was früher hier gearbeitet wurde. 
Die Fabrikbilder selbst werde ich ein anderes Mal zeigen, denn unsere Aufmerksamkeit galt einem winzigen Bürotrakt im zweiten Obergeschoss. Schon beim Eintreten überkam mich Gänsehaut. Das Licht war durch die vorgezogenen bodenlangen Vorhänge schummrig - Vorhänge, die schon längst in ihren kleinen fein gewebten Löchern Staubsammlungen angehäuft haben. Der Boden verschluckte jegliches Geräusch unserer Schuhe und so tapsten wir wie Gespenster durch die einsamen Räume.








Verlassen und verschwunden. Als hätten sich die Menschen darin aufgelöst. Als wären sie nach Hause gegangen nach einem langen Tag der Arbeit und nie wieder zurück gekehrt. Ja - solche Räume nehmen mich mit auf eine Reise in die Vergangenheit, fangen mich ein - spinnen mich ein. Apropos Spinnen. Das Merkwürdige an der ganzen Sache war noch immer, dass alles relativ sauber schien. Am Tisch lag nur eine minimale Staubschicht, kein Ungeziefer, keine Vandalen (bis auf die Türspuren?) waren hier. Nur anhand der alten Postkarten und Stempel auf noch immer ungeöffnenten Paketen konnte man erahnen, dass hier zum letzten Mal vor etwa dreißig bis vierzig Jahren gearbeitet wurde.




Wir ließen das meiste unberührt, blätterten nur kurz in kleinen Büchern und verschwanden danach ebenfalls, wie die Menschen, die damals einfach gingen, die Tür hinter sich schlossen und niemals zurückblickten. Wir blickten retour. Auf das riesige Gebäude, das kahl und nackt von der Natur zurückerobert wird. Zum Schornstein, der in den Himmel ragt und keine Wölkchen mehr produziert. Unsere Beine schoben sich mechanisch durch das wogende Gras, welches viel lauter war als der grasgrüne Teppich, der einsam in der zweiten Etage für immer grünt. Egal ob eisige Temperaturen an die verschlossenen Fenster kratzen oder das Herbstlaub langsam seinen Weg durch das modernde Dach findet.


Fotos (C) by Angie D. & Stef D.

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