Monday, August 29, 2011

magnolia-in-the-kitchen {white chocolate caramel cheese cake }

Der Kühlschrank ist das neue Backrohr! Kühlschrankkuchen sind lecker und kalt und erfrischend und man muss sie einfach lieben. Ich möchte aber vorwarnen und gleich sagen, dass sie nicht rascher als normale Kuchen fertig sind, da sie meistens im Idealfall über Nacht fest werden müssen.





Zutaten (kleine Form: 18cm)
100g Amarettini-Kekse
70g Cantuccini-Kekse
60g Creme Fraiche Natur
110g Butter
250g Frischkäse Doppelrahmstufe
110g Topfen (Quark)
150g Weiße Schokolade
30g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
Karamellcreme

& wie geht's?
Für den Boden packt ihr in eine Springform als unterste Schicht Backpapier, sodass nichts verkrusten kann. Danach wird die Creme Fraiche erhitzt, die 100g der weißen Schokolade hinzugegeben und diese zu einer Creme verrührt. Einstweilen werden die Kekse in einen Gefrierbeutel getan und mit einem Nudelholz (etc.) fein gedrückt. Die Butter zerlassen (Schnellste Möglichkeit: Mikrowelle, 30 Sekunden) und mit den Keksbröseln verrühren. Die Masse in der Springform ausstreichen (etwa knapp 1 cm dick), mit Alufolie abdecken und für 30-45 Minuten ins Gefrierfach (oder etwas länger in den Kühlschrank).
Inzwischen werden der Topfen und der Frischkäse mit dem Mixer verrührt. Puderzucker, Vanillezucker und Creme-Fraiche-Schokoladencreme hinzu geben. Mein Kuchen hätte noch fester sein können, daher würde ich noch irgendetwas zur Stabilisierung empfehlen (Gelatine, AgarAgar, QIMIQ,...). 
Wenn der Keksboden relativ hart ist, wird er dünn mit Karamellcreme  bestrichen. Danach kommt die Frischkäse-Topfen-Creme-Mischung darüber. Im Normalfall etwa 2 cm hoch. Das ganze darf jetzt über Nacht im Kühlschrank backen. Vor dem Servieren die restlichen 50g weiße Schokolade raspeln/mit einem Messer fein hacken und über den Kuchen streuen. 


& das sind normale Amarettini mit Karamellklecks.


Das DIY-Archiv ist mittlerweile aktualisiert, bei den Rezepten bin ich gerade dabei. Ein neues 'about'-Foto gibt es auch. Für den September möchte ich jetzt schon Folgendes ankündigen, was das alles genau heißt, werdet ihr noch sehen:
* Neue Rubrik: abandoned places
* Neue Rubrik: 12x12 
* Neue Rubrik: YYY - YummY-FridaY 
* Eventuelle neue Rubrik: let's talk about books (je nach Interesse??)
* Sonder-Glücksschmiede "magnoliaelectric wird 1"



Sunday, August 28, 2011

{a walk down memory lane}

Ich bin gerade in absoluter Postinglaune, darum geht es zwischen kulinarischen Eindrücken mit einem kleinen DIY weiter. Eigentlich ist es gar kein DIY-Projekt, eher eine Idee, wie man eine Memorybox auch anders gestalten kann. 
Dieses hübsche Ding habe ich von A. zum Geburtstag bekommen. Kleinigkeiten besitze ich genug, die endlich Stauraum haben könnten, das war mir jedoch viel zu schade und ohne Bedeutung. Daher mussten Pflanzen her (die, wie ich mich kenne, vielleicht nicht einmal den September überleben. Wobei ich alle anderen zurzeit seit 1-2 Jahren gut pflege und hege!). Um dem Schriftzug gerecht zu werden, habe ich auf die Glasplatte vier Fotostreifen von A. und mir geklebt.




Die Box findet ihr in der aktuellen Butlerskollektion: HIER!
Das getupfte Klebe'reis'papier ist übrigens von der Casa di Falcone.

Falls die Pflanzen zu rasch wachsen, wird die Box vielleicht zu einer Memory-Reisebox umfunktioniert. Aus jedem Land, welches ich noch bereisen werde, kommen dann ein paar kleine Andenken, wie Museumskarten, Tickets, Passbilder, Muscheln, Münzen, etc. hinein - Bis dahin ist es meine grüne Memories-Fotokollagenbox.

Im Kühlschrank 'backt' derzeit ein Kühlschrankkuchen vor sich hin, vor mir liegt ein weiteres DIY-Projekt & jetzt geht es nach über einem Jahr oder so mal wieder auf den Flohmarkt! Macht euch auch viele Posts gefasst!

Saturday, August 27, 2011

magnolia-in-the-kitchen {tuna salad}

Gestern war mein letzter offizieller "Urlaubstag", der sich als heißester Tag des Jahres entpuppte. Nach kurzer Überlegung stand fest: Es muss einfach Salat geben und da ich seit Wochen Thunfischappetit habe, kam dieser hinein.


 Für 2 Portionen braucht ihr:
* 200g Vogerlsalat (= Feldsalat)
* 2 Tomaten
* 1/2 Paprika gelb
* 1 Zwiebel
* Basilikum frisch oder in der Tube (ich beneide alle, die immer einen Markt  mit ganz vielen Kräutern, etc. in der Nähe haben)
* Ingwer frisch oder in der Tube
* 1 Knoblauchzehe (oder in meinem Fall: Knoblauchpaste. Ich liebe sie, ich nehme fast nie frischen, weil sie genauso gut schmeckt, ich mir die Arbeit des schälens und hackens erspare und von einem Bauernmarkt in der Nähe ist, mjam!)
* 2 gekochte Eier
* Mozzarellabällchen
* Geriebener Parmesan
* 1 Dose  Thunfisch in Öl oder natur
* 20ml Olivenöl (am Bild ist mehr drinnen)
* 100ml Balsamicoessig dunkel
* 2 EL Honig 
* Salz, Pfeffer



Salat waschen, abtropfen lassen. Auf Teller anrichten. Zwiebel, Tomaten, Paprika klein schneiden und mit dem Öl und dem Ingwer (Menge je nach Belieben, ich nahm 1 kleinen Löffel) verrühren. Auf dem Salat anrichten, Thunfischstücke hinzu. Den Essig mit dem Honig, Salz, Pfeffer und Basilikum abrühren. Der Honig gibt dem ganzen etwas mehr Form. Über den Salat träufeln. Zum Schluss die Eier schneiden, darüber legen, Mozzarellabällchen dazu und mit ein wenig Basilikumpaste betupfen. Wer's mag (ich!) Parmesan darüber streuen. Schnell, einfach, lecker - fertig.

Dazu gab's (Inspiration geholt bei Ina) - einfache Bruschetta.
Ich habe Baguettescheiben geschnitten, diese mit etwas Öl beträufelt, einen Miniklecks Knoblauchpaste, danach je eine Tomaten- und eine Mozzarellascheibe darauf. Basilikumpastetupfen, salzen, pfeffern. 5-7 Minuten in den Minibackofen bei Ober- und Unterhitze.
Ein anderes Bruschetta- und Salatrezept von mir findet ihr hier: Klick! 



Et voila - am Ende mit der restlichen Balsamicovinaigrette beträufelt.


{Achja, die Fotos sind etwas blaustichig, da ich den Weißabgleich auf der Kamera falsch eingestellt hatte und das Milchglas des Tischs auch komisch reflektiert. Ehrlich  gesagt, bei Foodfotografie stoß ich schnell an meine Grenzen :/ - übenübenüben, vor allem Licht und so. Nur: Wir haben hier abends nie viel Licht, weil der Wald die Sonne schluckt. Ich muss mich gerade stoppen, bei diesem leidigen Thema könnte ich ewig jammern!}

Ich bin gerade ein bisschen wehmütig, meine Ferien sind - obwohl sie noch vier Wochen währen - irgendwie vorbei. Prag ist schon wieder drei Wochen weg!  Die Zeit rast so schnell und immer wenn es einfach nur gut ist, startet sie den Turboantriebt. Stopptaste, wo bist du?
Jetzt heißt es wieder lernen, arbeiten, xx-Seiten schreiben und das Monstersemester (so viele Dinge zu tun..) vorzubereiten. Dennoch: Der August war es wert. Alles war's wert. Ein so ein guter Monat einfach!

Thursday, August 25, 2011

fotografische wortergüsse II {photoscape bearbeitungstipps}

Für viele ist Photoshop leider noch unerschwinglich - eingeschlossen mir selbst. Daher greife ich gerne und oft auf das kostenlose Bearbeitungsprogramm "Photoscape" zu, welches eigentlich alles zu bieten hat, was man für eine Grundbearbeitung braucht.


Das Programm könnt ihr hier downloaden: KLICK
Was ich an Photoscape mag, ist, dass es nicht nur ein normales Bearbeitungsprogramm ist, sondern ein wenig mehr auf dem Kasten hat. Wenn ich gifs mache, mache ich das mit dem GIF-Animator, der eigentlich alles kann, was ich brauche: Zeiteinstellung, Fotoreihenfolge, Rahmen, Größe. Das Einzige, was mich stört ist die Tatsache, dass nach dem Abspeichern die Fotos immer körnig sind.

Zudem gibt es noch ein paar weitere nützliche Features, wie der Stapelverarbeitung (wenn ihr zB alle Fotos auf einmal verkleinern/aufhellen/etc. wollt) oder dem RAW-Konvertierer. Alles andere habe ich selbst noch nicht versucht. 

Nun aber zum wichtigeren Teil. Ihr öffnet also Photoscape, klickt auf Bildbearbeitung & schon kann es losgehen.

Das Foto, welches ich gewählt habe ist eigentlich nur ein Schnappschuss gewesen. Momentaufnahme vom feinsten, das heißt ich habe weder auf den Lichteinfall,  noch auf die Belichtung selbst, noch auf die Schärfe geachtet  und trotzdem mag ich es auf eine besondere Art und Weise. Daher: Seht einfach eure gemachten Fotos nach einiger Zeit nochmals durch und die, die ihr zuerst aussortiert habt, verbergen vielleicht doch noch etwas Potential! 

Achtung: Es kommt immerimmerimmer auf den Bildschirm an,  mit dem ihr Fotos betrachtet. Auf meinem Laptop ist es viel dunkler und kontrastreicher als auf dem riesigen Bildschirm meines Bruders, auf einem Mac sehen die Bilder ein wenig strahlender, dafür gelblicher aus. Die Unterschiede sind manchmal sehr erschreckend!


 Nach diesem unscheinbaren Link geht's weiter!


Wednesday, August 24, 2011

frequency festival 2011


...und dann, dann gab es natürlich wieder Tage, an denen wir nicht still halten konnten und wollten, unsere Grenzen suchten und fanden und immer mehr erleben wollten. Wir,  jung und schön, bereit, tagelang durchzufeiern. Die Füße eingestaubt unter uns. Die Farbe der Sandalen vom Schmutz nicht mehr identifizierbar. Der Klang der harten Gitarrenriffe vor uns, das Brechen der Pause durch eine sanfte Stimme.
Wir lernten Menschen kennen, von denen wir nichts wussten, nichts, als dass sie die Liebe zur Musik mit uns teilten. Diese Menschen schlossen wir  vielleicht schneller als andere in unsere Herzen. Wer weiß... Wir aßen Teigwaren, die auf Hölzchen aufgespießt waren und von denen zuckersüßes, dickflüssiges Karamell in unsere Münder tropfte, eingerollte Crepes, die vor unseren Augen in einer Woge der Leidenschaft zum  Beats der Chemical Brothers gemacht wurden, gefüllt mit dem puren Geschmack nach Weihnachten  - Zimtzucker-Apfelmus. Wir hielten unsere Köpfe zusammen und malten uns Bettgeschichten mit dem gerade auftretenden lockigen Sänger aus, denn wieso nicht? Die Fantasie kennt oft keine Grenzen, kein Halt, der sie  beendet, kein Stop, das einen in die Knie zwingt.
Wir sprangen über die wenigen Pfützen und  die weiten Kieselmeere, allein in der Hoffnung, nie wieder landen zu müssen. Wir nippten von lauwarmen Getränken, malten uns rote Kusslippen auf und testeten an rauen  Männerwangen wie kussecht oder kussfest sie wirklich waren.
Unsere Gemüter fanden keine Ernüchterung, sie wurden von Stunde zu Stunde mit  mehr Eindrücken gefüttert. Unser Geist war vom Alkohol so aufgewirbelt, dass wir keine physischen Schmerzen spürten. Wir stapften stundenlang mit dem Bass synchron, die Füße taten kein bisschen weh, unsere Augen hielten den zuckenden Laserlichtern Stand, die über uns eine Decke bildeten. Die Wangen glühten nicht nur vom Tanzen, sondern auch von den Feuerfontänen, die vor uns plötzlich in die Luft gingen. Wir packten uns an den Händen und schrien so laut wie wir konnten - im Endeffekt hörte uns niemand. Befreit waren wir trotzdem. Wir hielten uns alle und Glitzerschaumregen sprühte auf unsere Köpfe, auf unsere Augenlider, auf unsere Nasenspitzen, in unsere Locken, in uns, auf uns, ein Meer aus Schwerelosigkeit.
Unsere Hände umklammerten einander und stießen zum Takt in die Höhe, in die Ferne. Wir schüttelten jede einzelne Faser unserer Körper durch, boxten uns durch die stoßende Menge, um näher an den Lautsprechern zu sein, die die Musik freigaben. Wir ließen uns auf dem Klangteppich der Beats treiben und genossen es, wie kräftig der DJ an der Tonleiter rüttelte.
Nichts um uns herum hatte einen Wert, der Sinn lag einzig und allein darin zu tanzen. Die roten Backen glühten voller Ekstase, als das Lieblingsstück endlich aufgelegt wurde. Wir bildeten einen Sturm von zuckendem Leben. Morgens, als die Sonne über uns auf ging, schleppten wir uns nach draußen, atmeten die frischeste Luft am Tag ein und wollten innerlich einfach kein Ende in Sicht haben.
Wir waren ein Teil dieser Menschen, sie waren ein Teil von uns, diese fremden Gesichter, die mit uns lachten, tanzten, dieses Wochenende verbrachten.  Das  Leben war ein einziges Fest.






BANDS / DJ-SETS 
(Welche wir sahen)


Bands/DJs sind willkürlich der Homepage entnommen. Zum Großteil haben wir alle durchgehend gesehen, dennoch gab es ein paar Überschneidungen, wo wir die Zeit aufteilen (Interpol vs. Hurts), dann ein bisschen Foo Fighters, ein bisschen Chemical Brothers. Meine simple Bewertung:
Two door cinema club: +++,  Kele: +++, The National: +, Interpol: +++, Hurts: +++, Kaiser Chiefs: ++, Kooks: ++, Panic! at the disco: - , Marner Brown: - , Effi: ~, The View: ++, The Kills: +, Crystal Fighters: ++, 3feetsmaller: kann ich nicht bewerten, haben wir nur angesehen beim Warten, Friendly Fires: +++, The Chemical Brothers: +++, TingTings: +, Rise Against: +++ (<3), Foo Fighters: +++ (habe ich nicht so viel gesehen), Feed me: +, Boys Noize: +++, Sonic Cubes: +, Bloody Beetroots: +++, Moonbootica: +++, John Digweed: +, Chace & Status: ++
Wie ihr seht, fand ich relativ viel gut bis sehr gut! Was es auch war!
Farbig markiert: Besondere Momente/Eindrücke/Tanzlaune/etc

*****
Für A., die am Samstag Geburtstag hatte, gab es einen Forever-Alone-Cake, den sie sich ausdrücklich gewünscht hatte, denn was sich A. von mir wünscht, bekommt sie auch. Meistens. (Für alle, die nicht wissen, was das ist: Googlet es einfach). Der Kuchen bestand aus Himbeeren und dunkler Schokolade, mit weißer Schokolade übergossen und wiederum mit dunkler Schokolade und blauem Zuckersirup bemalt. Bemalt? Korrekt. Pinsel und ein kleines Schüsselchen flüssige Schokolade und los kann's gehen!

Als Geschenk (siehe "schwebende Verpackung") bekam sie den Pixarfilm "Oben" (den Grund kennt sie), den wir Mittwochnacht noch gesehen haben. Taschentuchriesenbox (bekam sie gleich mit dazu) ist unbedingt vorzubereiten. Desweiteren gab es eine kleine Streichholzschachtel mit einem "selbstgemachten" Kinoticket für "Midnight in Paris". Das ganze Geschenk war eher spontan überlegt und zusammengestellt und unter dem Motto "Movie", tja. Es schien ihr aber gefallen zu haben, immerhin!


Meine Lieben, der August war sehr fotolastig, ich war auch kaum Zuhause beziehungsweise hatte ich wenig Zeit fürs Kochen/Backen/DIY'en. Wie es im September weitergeht steht noch ein wenig in den Sternen (ich schäume über vor Ideen!) - Die Tage setze ich mich mal an die Archive und das Layout derer, dh. es gibt bald eine bessere und aktualisierte Übersicht der DIY- und Kochbeiträge.  Ich bereite auf alle Fälle auch noch inen Bearbeitungseintrag für Photoscape vor, dann gibt es noch die Fisheye Schweizbilder, einen Eintrag zu Maskenbildern und wahrscheinlich einen kleinen Blogflohmarkt.


Videos vom Nightpark auf Youtube (ohhh, ich will sofort zurück!):
Bloody Beetroots (bei Warp sind wir in den NP gekommen und es war ... es war wie auf dem Video! Ah!)
Boys  Noize
Moonbootica (Feuerfontänen! Glitzerregen!!!)


Monday, August 22, 2011

hello, anja {sofies haus}

Dieser Sommer möge nie enden, danke. Die letzten Tage haben nochmals alles aus uns rausgeholt, wir tanzten bis in die Morgenstunden, als der Himmel schon wieder hell über uns wurde, wir lutschten an Eisteeeis während wir Friendly Fires genossen und brüllten zu Rise Against. Leben! Leben! Leben!

Mehr dazu aber, wenn ich ein paar Fotos später oder morgen online stelle - denn jetzt gibt es erstmals  einen neuen wunderschönen Blog für euch: Anja von lebutiksofie. Ich lese ihren Blog schon länger, denn man kann und will  von ihren Bildern nie genug sehen kann!



Mein Name ist Anja und ich lebe mit meinen 3 Kindern und meinem Mann am Rande der Stadt Köln. Ich liebe die Fotografie, das Dekorieren und Gestalten von Haus und Garten, neue Rezepte auszuprobieren sowie Fashion und Trends. Seit zwei Jahren blogge ich über diese Leidenschaften in meinem Blog Sofies Haus . 

Man sieht nur mit dem Herzen gut, 
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)


 

Wednesday, August 17, 2011

prag III {lomopragia}

Wir sitzen gerade mit vollen Bäuchen in meinem Zimmer, rundherum Geschenkspapier, Mario Kart vor uns, eine Forever-Alone-Torte mit Wimpel neben uns. Die Prag Fisheyefotos sind frisch eingescannt und mag ich euch nicht vorenthalten - darum ein kleiner Auszug. Morgen sehe ich endlich wieder Interpol. Und unzählige mehr. Aber Interpol! Bis Sonntag oder so :)









Tuesday, August 16, 2011

magnoliaelectrics travelguide {PRAGUE}

Okay, man sieht welche Euphorie in mir pocht, wenn ich über Prag spreche. Da ich ein paar Anfragemails und Kommentare bekommen habe, gibt es in diesem Eintrag fünf Punkte, die man beachten kann, wenn man in diese tolle Stadt reisen möchte. Oder man ignoriert sie. Wir wussten nämlich von der Stadt kaum etwas und vielleicht lag es daran, dass es ohne Erwartungen noch besser war. UPDATE: Der Travelguide wurde um die Pragreise, die wir im Sommer 2012 gemacht haben, erweitert!

Da unser Trip sehr spontan "geplant" wurde und wir erst vier Tage vor Abreise das Hostel buchen konnten, mussten wir feststellen, dass  beinahe ganz Prag ausgebucht war.  So fielen unsere ersten Alternativen ins Wasser und wir stießen auf ein St. Christophers Inn, welches in mehreren europäischen Städten vertreten ist. Die Bewertungen auf hostelworld.com, die Fotos davon sowie die Mentalität des Hostels brachten uns sofort dazu zu buchen. Glück hatten wir auch dieses Mal, da nach uns für die erste Nacht kein Platz mehr gewesen wäre.
UPDATE: 2012 haben wir etwa vier Wochen vorher das Hostel gebucht. Wir sahen diesmal, wie groß es eigentlich ist, da unser Zimmer nicht im Haupttrack sondern im damit verbundenen Seitentrack lag. Die Lage war sehr ruhig, in einen Hof - das Badezimmer top wie immer, statt Regenwalddusche gab es eine riesige Badewanne!

 
Das Hostel nennt sich MOSAIC HOSTEL. Dieser Stil zieht sich vom Eingangsbereich bishin ins Badezimmer der Zimmer. Es liegt sehr zentral - nicht einmal zehn Gehminuten am Fluss entlang zur Karlsbrücke.  

Es hat eine Cocktailbar im Eingangsbereich (leckere Burger!!!), mit leckeren Mojitos und Strawberry Slices (!)  UND guter britischer Indiemusik(!),  einen kleinen gemütlichen Innenhof mit Brunnen, einen gemütlichen Aufenthaltsraum mit flauschig grünem Teppichboden und die schönsten Zimmer, die ich je in einem Hostel sah! Ich glaube alle Räume haben ein eigenes Badezimmer mit Regendwalddusche. Alle Zimmer haben eine Klimaanlage und sind teilweise mit Säulen gebaut, um ein wenig Privatsphäre zu erzeugen. Die Türen sind mit Karte verschließbar, für 4€ kann man ein kleines Schloss für die Bettschubladen erwerben (oder einfach selbst eines mitnehmen!). 
Außerdem bietet das Hostel auch noch ein Pubcrawl an, das in der  Belushibar unten startet - machten wir 2012 an einem Freitag und es war grandios, da man somit viele Hostelmenschen näher kennenlernen konnte.




Das Tollste ist aber das Prinzip des Hostels: Es ist darauf ausgelegt Energie zu sparen und die Umwelt zu schützen. Es wird zu 100% durch natürliche Energieerzeugnisse geführt, das Wasser wird solar geheizt und die Lichtanlagen sind ebenfalls stromsparend eingerichtet. Was will man mehr?

Für drei Nächte zahlten wir übrigens etwa je 85€ für 1 Sechsbettzimmer . Unter der Woche wäre es etwas günstiger gewesen.


Wir haben eigentlich den ganzen Aufenthalt relativ wenig gegessen. Morgens holten wir uns Gebäck und Aufstrich vom Supermarkt. Die Brötchen kosten im Schnitt umgerechnet 20 - 30 Cent. Wahnsinn. Einmal genossen wir drei Gänge in einem thailändischen Restaurant namens Lemon & Leaf in der Nähe des Hostels. Das Ganze hat umgerechnet mit 1 Cola Light und 1 Mojito um die 15€ gekostet und war SO lecker.

Vorspeise: Karotteningwersuppe.
Hauptspeise: Gegrilltes Lachsfilet auf sautierem Spinat mit getrockneten und frischen Tomaten in einer leckeren Sauce und Kartoffelingwerteigteilchen. 
Nachspeise: Hausgemachtes Brombeersorbet mit Kakaovanilleminzsauce. 

Update 2012: Wir waren nochmals im Lemon and Leaf und aßen dort Kürbissuppe mit Gambas sowie das Lachsfilet nochmals - dieses Mal fehlte die schöne Deko. Das Essen war trotzdem lecker!



Ihr könnt Englisch verstehen (natürlich könnt ihr das!), wollt nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Besonderheiten der Stadt (Kultur, Menschen, Geschichte) kennen lernen und zugleich auch Kontakte in die ganze Welt schließen, gleichzeitig aber wenig Geld ausgeben? Dann seid ihr bei der Royal Free Walking Tour mehr als richtig! Native Speakers aus aller Welt führen täglich entweder um 11:00 oder 14:00 (Start: Old Town Square oder zB vor dem Mosaic Hostel um 10:15) drei Stunden durch die Stadt. Kostenlos. Beziehungsweise fast. 
Am Ende gibt man Trinkgeld für die wohl beste Tour. Mit viel Witz, Humor und Charme wird durch Prag geführt, entdeckt Kleinigkeiten, die man ansonsten übersehen hätte und bekommt einen wunderbaren Überblick. Vor allem bei Kurztrips unschlagbar. Macht das!! Auch die Royal Castle Tour ist ihr Geld (10€) wert. Über drei Stunden gings bergauf und bergab - durch die Schlossgärten und das Schlossareal.  


Bevor wir nach Prag fuhren bekamen wir nur den einen Tipp: Geht in die Nationalgalerie. Dafür war zwar keine Zeit, aber wir fanden etwas vielleicht viel Besseres: ART BANKA. Eine Galerie für nationale und internationale junge KünstlerInnen. Falls ihr SchülerInnen oder StudentInnen seid: Nehmt eure Karte mit, dann gibt es vergünstigten Eintritt. Recht viel möchte ich hier nicht dazu sagen, ich zeige euch nur einige Impressionen.  

Die heftigeren Dinge habe ich absichtlich weggelassen. Wer davon was sehen will, soll mir eine Mail schreiben und ich versende die Fotos. Es war wirklich beeindruckend.  Ich glaube für viele aber auch abschreckend. Es gibt zwei Dauerinstallationen und derzeit sieben andere aktuelle. Vor allem die größeren Installationen zogen mich in ihren Bann. Atmosphäre brachte alleine schon das Gebäude rüber, da alle Werke in alten Wohnungen hingen, die teilweise noch Originaltapeten, Böden und Öfen drinnen hatten. 

Update 2012: Wir besuchten Artbanka nochmals und mussten feststellen, dass viele Installationen gewechselt worden sind. Gut, um Neues zu entdecken, schlecht, denn dieses Mal fanden wir den Gesamteindruck ein wenig schwach.


Wenn man in Prag ist muss man zumindest einmal richtig fortgehen. Am Freitag suchte unsere Gruppe bestehend aus zig Brasilianern, einem Argentinier und uns beiden eine Kirche auf. Das war wirklich merkwürdig. Ein Club in einer alten verkauften Kirche. Der Ort war uns etwas zuwider, kaum etwas los, die Menschen merkwürdig. So marschierten wir in die Cocktailbar NEBE. Nicht unbedingt unser Musikstil (das kann man dort sowieso vergessen), dafür günstige Cocktails und Partystimmung. Für einen gemütlicheren Abend perfekt.

Am Samstag machten wir dann mit unseren Australiern das berühmtberüchtigte hoch gepriesene Pub Crawling. Die Devise: Man zahlt Eintritt, bekommt ein Band dafür und darf eine gewisse Zeit lang so viel konsumieren wie man will und kann. Typische Saufveranstaltung eben. Das Gute dran ist aber, dass man in verschiedene Clubs gebracht wird und viele viele tolle Menschen kennenlernt, da beinahe alle jungen Touristen so eine Tour mal machen. Es gibt mehrere dieser Veranstaltungen in Prag, die beste (so sagten es einfach alle!) ist jene, die von der Free Walking Tour angepriesen wird. Wie gesagt, für jeden ist das sicher nichts, aber es war definitiv ein ereignisreicher und lustiger Abend. Am Ende landeten wir im größten Club Osteuropas - fünf Stöcke mit verschiedener Musik. Der beste war definitiv der Oldies-Floor. Die Szene als alle Männer auf einer, alle Frauen auf der anderen Seite standen und den Song 'Summerlovin' aus dem Greasemusical performten, werde ich nie vergessen!

Update 2012: Wir waren wieder auf dem gleichen Pubcrawl, samstags, wie 2011 - der Beginn war äußerst witzig, da wir dieses Mal strikt beschlossen hatten, keinen Absinth zu trinken und somit alle Clubs in halbwegs klarem Zustand begutachten konnten. Vom Five Story Club bekamen wir auch viel mit und tanzten bis in die Morgenstunden toll!
Freitags gingen wir auf das Pub Crawl unseres Hostels, ebenfalls gut!

 

Sunday, August 14, 2011

switzerland {zurich & schaffhausen}

GRÜEZI!
Zürich war unser zweiter Stopp, um eine Freundin von uns zu besuchen. Wir verbrachten also einen ganzen Tag im Zug, waren noch ein bisschen erschöpft von Prag, kamen aber wohl auf Montagabend in der Schweizer Bänkerstadt an und schlossen A³ in die Arme. 
Atemberaubend war auch die Wohnung, in der wir drei Nächte schliefen, da sie direkt am Zürichsee lag und einen Ausblick auf die Goldküste hatte. An meinem Geburtstag fuhren wir nach Schaffhausen zum Rheinfall (größter Wasserfall Europas), spazierten durch die Stadt selbst, aßen Hummus,  Rauchchäsbrötli, griechischen Joghurt und leckeres Honig-Dattel-Eis! Für den regnerischen Abend entschieden wir uns den Film "Beginners" anzusehen. Definitve Empfehlung meinerseits!
Schon bald erlernten A. und ich einen wichtigen Satz auf Schweizerdeutsch: "Ich hab' Schluckweh und mine Mandle sin gschwulä." - da der überklimatisierte Zug unserem Hals nicht unbedingt gut getan hat.  
Gesagt sei: Dass die Schweiz teuer ist, wussten wir ja. Aber dass sie so sündteuer ist schockierte uns schon ein wenig. Normale Spaghetti ab 16 Franken (das sind grob gesagt 16€), eine Pizza Margharita ab 18 Franken, ein normaler Früchtetee ab 5-6 Franken.. Uff! So aßen wir nur einmal richtig und kauften sonst - im natürlich ebenso überteuerten - Supermarkt ein.
Am Mittwoch machten wir dann Zürich unsicher, fuhren Schiff und picknickten in einem Park bei Sonnenuntergang. - Und schwupps, Donnerstag war der ganze Zauber auch schon wieder vorbei. Wir fuhren über 12 Stunden (von Fieberträumen geplagt) nach Hause. Fortuna war dennoch weiterhin mit uns, denn A³ zu sehen war großartig, ihre Oma herzallerliebst, der See wunderschön, die Stadt ganz anders als ich dachte, das Wetter famos und im Zug hatten wir immer ein ganzes 6-er-Abteil für uns zu zweit.

Zürich, Schaffhausen, die lieben A's und ein wenig ich.



Ich hatte irgendwie kaum Lust zu fotografieren, sondern genoss lieber so die frische Seeluft. Das merkt man etwas. Was solls. Gut wars!













Ähm ja. Das ist der Rheinfall. Es sieht in echt pompöser aus, die Wassermengen sind gigantisch. Nur stelle ich mir unter einem Wasserfall gedanklich was sehr Hohes vor.


Das waren wirklich die besten Macarons, die ich je gegessen habe! Von Sprüngli oder so?


Auf wiederluage!


(Achja der nächste Eintrag behandelt 5 große Tipps für Prag!)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
09 10 11 12
Blogging tips